Flexible Gestaltung von Versicherungsprodukten

Feature | 16. August 2004 von admin 0

SAP for Insurance Policy Management wurde von SAP für den deutschsprachigen Raum in Zusammenarbeit mit msg systems entwickelt. Das zentrale Bestandssystem zeichnet sich durch ein Basissystem mit spartenspezifischen Erweiterungen aus. Derzeit befindet sich der Spartenbaustein für Sach-, Unfall- und Haftpflichtprodukte (SHU) noch in der Entwicklung, mit der Entwicklung einer KFZ-Lösung wurde begonnen. Varianten für weitere Versicherungssparten und Länderversionen sind geplant. Mit Policy Management in seiner spartenneutralen Variante können Versicherer eigene Spartenausprägungen gestalten.
Die Lösungskomponente beinhaltet alle wesentlichen Bausteine eines Bestandsverwaltungssystems, etwa ein Produktsystem zur flexiblen Gestaltung von Versicherungsprodukten, einen Geschäftsprozessmanager zur Weiterentwicklung individueller Geschäftsprozesse sowie Funktionen für die Vertragsführung und zur Verwaltung versicherter Objekte. Nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten übernimmt SAP diese Komponente vollständig in die Wartung und Weiterentwicklung des bestehenden Lösungsportfolios für Versicherungen. SAP for Insurance Policy Management soll künftig in Zusammenarbeit mit SAP-Beratungspartner Accenture für weitere internationale Märkte weiter entwickelt werden.
Mit SAP for Insurance können Versicherungen ihre Wertschöpfungskette auf Basis der SAP-Software abbilden. Die Einbindung des Policenmanagements in SAP for Insurance ermöglicht Versicherungsunternehmen eine flexible Definition ihrer Leistungspakete. Policy Management wurde so konzipiert, dass die Prozesse sich nahtlos in andere Funktionen von SAP for Insurance integrieren lassen, etwa in die Schadens- und Provisionsverwaltung, Inkasso und Exkasso, Business Partner und Business Information Warehouse. Dank der offenen Integrationsplattform SAP NetWeaver ist die Bestandsverwaltung ebenso in bestehende Anwendungsumgebungen einzubinden. Versicherungsunternehmen, die SAP for Insurance verwenden, profitieren von einer Verkürzung der Produkteinführungszeiten, einer Senkung der Verwaltungs- und Prozesskosten sowie einer einheitlichen Systemlandschaft mit deutlicher Minderung des Integrationsaufwandes.

Quelle: SAP AG

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