Soccer team in a huddle

Jeder 4. SAP-Mitarbeiter engagiert sich freiwillig

4. Januar 2017 von Patricia Crazzolara, Corinna Machmeier 0

Mehr freiwillige Helfer als je zuvor engagierten sich während des Month of Service 2016.

Doug Scott ist bei SAP normalerweise als Vice President für den Vertrieb im Südwesten der USA zuständig. Seit Oktober ist er nun auch ehrenamtlicher Mentor. Trotz regem Jahresabschlussgeschäft ließ er es sich nicht nehmen, im Rahmen des Month of Service einigen Studenten mit einer sozialen Idee zu einem Business-Plan zu verhelfen. Für Doug Scott habe sich dieses Investment ausgezahlt, vielleicht mehr als erwartet, sagt er. „Die Rolle eines Mentors für junge Menschen einzunehmen und sich ganz auf deren Ziele zu konzentrieren, war für mich eine völlig neue und wunderbare Erfahrung. Ich hoffe, dass noch viele weitere Kollegen bei SAP ähnliche Erfahrungen sammeln können und anderen Menschen als Mentoren zur Seite stehen.“

22,296 ehrenamtliche Helfer bei Month of Service

Alljährlich nehmen tausende SAP-Mitarbeiter die Angebote des Month of Service zum Anlass, den Menschen in ihrem Umfeld etwas Gutes zu tun. Immer ist vielfältige Unterstützung gefragt, ob handwerkliche Begabung, Wissen oder einfach die Zeit, sich zu kümmern. In diesem Jahr haben sich 22.296 Kollegen in 141.595 Stunden an insgesamt 939 sozialen Projekten beteiligt und somit gemeinsam die Rekorde aus dem Vorjahr gebrochen. Immerhin waren es 2015 schon 18.636 freiwillige Helfer mit 116.268 Stunden bei 740 Projekten. Auch Alicia Lenze, Leiterin des Bereichs Global Corporate Social Responsibility (Global CSR) bei SAP, ist angesichts der stetig wachsenden  Beteiligung überwältigt: „Wir feiern den erfolgreichsten Month of Service aller Zeiten. Es macht mich unheimlich stolz, dass so viele Kollegen mitgemacht haben. Für SAP ist es sehr wichtig, den Mitarbeitern Möglichkeiten zu bieten, sich sozial zu engagieren.“

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Mitarbeiter brechen Rekorde im Helfen.

So wie Doug Scott halfen SAP-Mitarbeiter auf der ganzen Welt bei den vielfältigen Freiwilligeninitiativen. Sie boten tatkräftige Hilfe für Obdachlose, Menschen mit Behinderungen sowie für benachteiligte Jugendliche. Viele gaben ihr Fachwissen weiter, um jungen Menschen Kompetenzen für die digitale Wirtschaft zu vermitteln.

Blick in die Regionen: von Nachhaltigkeitszielen der UN inspiriert

In Australien und Neuseeland halfen die Mitarbeiter vor allem Jugendlichen, die sozial benachteiligt oder körperlich behindert sind. Insbesondere das „Work Inspiration Program” zielte darauf ab, Teenagern aus schwierigem Milieu einen Einblick in die Informations- und Kommunikationstechnologie zu ermöglichen. Die vielen Programme in Indien waren fünf Themen zugeordnet, die die Nachhaltigkeitsziele der UN unterstützten. Dazu gehörten „FitKids“ – eine Initiative, die der People Week entsprungen ist, und Kindern auf spielerische Weise eine im ganzheitlichen Sinne gesunde Lebensweise beibringen soll. Die indischen SAP-Kollegen organisierten sogar einen Messe, wo Non-Profit-Organisationen ihre Arbeit vorstellen konnten, um die Besucher für das Ehrenamt zu begeisterten. Zusammen mit der Hilfsorganisation „Operation Blessing Japan” unterstützten viele Kollegen in Japan die noch immer andauernden Hilfs- und Wiederherstellungsarbeiten in den vom Kumamoto-Erdbeben betroffenen Gebieten. Eines der bemerkenswertesten Projekte in Korea war die „Human Library“, die SAP-Mitarbeiter „verlieh“, damit diese ihr Wissen an Kinder weitergeben.

China: soziale Träume verwirklichen

SAP China startete die “My Social Dream”-Initiative, eine Veranstaltungsreihe, bei der Mitarbeiter sich mit Kollegen zusammenfinden können, um ihre sozialen Träume zu verwirklichen. Auch die Führungskräfte nahmen sich die Zeit, um aktiv zu werden. Sie stellten beispielsweise die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der östlichen und westlichen Kultur dar und ermunterten benachteiligte Kinder von Migranten regelmäßig die Schule zu besuchen. Eine andere Gruppe von SAP-Kollegen verbrachte einen Tag mit autistischen Kindern und vermittelte diesen „Sternenkindern“ einfache IT-Grundlagen in deren ersten Computerunterricht.

Rhein-Neckar Code Week

Während der Rhein-Neckar Code Week führten SAP-Freiwillige in Deutschland Schulkinder in die Welt des Programmierens ein und brachten ihnen die Programmiersprachen „Scratch“ und „Snap“ bei. Eine der vielen anderen Aktivitäten rund um SAPs Firmensitz in Walldorf war ein interkulturelles Kochevent zusammen mit dem sozialen Start-up “Über den Tellerrand Heidelberg”. Beim gemeinsamen Kochen und Essen schufen SAP-Mitarbeiter und Flüchtlinge Brücken zwischen Menschen und Kulturen. Das Start-up-Unternehmen fördert mit seinem Programm die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt.

Irland: Tanzen für den guten Zweck

In Irland schwangen SAP-Mitarbeiter ihr Tanzbein auf dem “Strictly SAP“-Event in Dublin. Nach nur sieben Wochen Training trat die Gruppe vor Publikum auf. Den 28 Tänzern gelang es, 42.000 Euro zu sammeln. Die Summe geht als Spende an die Hilfsorganisation “Aware” in Dublin. Sie kümmert sich um Menschen mit Depressionen und bipolaren Störungen.

Lateinamerika: erste Latin America Code Week

In Lateinamerika – einer Region mit immer mehr Technologiezentren und 154 Millionen junger Menschen – feierte SAP mit der Latin America Code Week Premiere. Nach dem Vorbild der Africa Code Week wurden Jugendlichen und jungen Erwachsenen in vier lateinamerikanischen Ländern Softwarekenntnisse vermittelt: Mexiko, Argentinien, Kolumbien und Brasilien. In Mexiko veranstaltete SAP zum Beispiel zusammen mit einer Bank einen Wettbewerb, bei denen Jugendliche eigene Finanzanwendungen entwerfen konnten. Die sechzehnjährigen Gewinner entwickelten eine Lösung, mit der sozial schwache Familien Crowdsourcing nutzen können, um schuldenfrei zu bleiben und mit der sich finanzielle Ziele, wie ein Sparplan für ein neues Auto, setzen lassen.

Nordamerika weckt Unternehmergeist

Gleich in sechs amerikanischen Städten fand die „Social Innovation Series“ statt. Diese Month-of-Service-Aktion war eine der größten Veranstaltungen in der Region mit der Idee, den Unternehmergeist und die soziale Kreativität bei Studenten zusammenzuführen. Junge Menschen sollten lernen, dass sie Probleme nicht als gegeben hinnehmen müssen. Mit der richtigen Herangehensweise sind viele davon lösbar und lassen sich sogar zum Guten wenden. Ehrenamtliche SAP-Mentoren arbeiteten bei dieser Initiative zusammen mit den Studenten an deren Ideen. Die zehn besten wurden von einer SAP-Jury mit 1.000 US Dollar als Starthilfe prämiert. Auch Doug Scott war Teil der Jury bei der Social Innovation Series in Dallas. Er erinnert sich: „Es waren so viele Interessenten unter meinen Mitarbeitern, dass ich eine Warteliste anlegen musste. Die Kollegen möchten mit dem sozialen Engagement etwas zurückgeben und direkt erleben, dass ihre Hilfe ankommt. Und das war wahrlich eine Initiative, nach der man sagen konnte: „Wow, für mich war das Erlebnis mindestens genauso prägend wie für die Menschen, die ich unterstützt habe.“

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