Fujitsu VISIT 2009

Feature | 18. November 2009 von Christiane Stagge 0

Fujitsu VISIT in München (Foto: Christiane Stagge)

Fujitsu VISIT in München (Foto: Christiane Stagge)

Auf der Fujitsu VISIT können sich noch bis zum 19. November Besucher  in 60 Breakout Sessions, 200 Expertengesprächen und zahlreichen Live-Demostationen über neue Technologien, Anwendungen, Applikationen, Servicemodelle und Trends informieren. Veranstaltungsort ist das IC München.

Themenschwerpunkte sind Solutions for SAP, Data Management, Virtualization, Services, IT Sourcing, Technology and Innovations.

Kunde, Partner und Dienstleister in einem

Fujitsu hat neben Tokyo und Sunnyvale (USA) auch einen  Sitz in Walldorf.  Die Japaner sind nicht nur in Sachen Hosting, Wartung und Implementierung  ein wichtiger SAP-Partner. Mit Bladeservern, Notebooks und PCs versorgt Fujitsu viele Unternehmen auch mit Hardware.

Fujitsu ist demnach Kunde, Dienstleister und SAP-Partner zugleich. Das Unternehmen beliefert die Walldorfer derzeit mit rund 4.500 Servern und 6.000 PCs und Notebooks sowie zahlreichen NAS-Systemen für das Backup.

TDS, ein Tochterunternehmen der Fujitsu, hostet, wartet und betreut SAP-Lösungen. Bei Sanyo übernimmt Fujitsu beispielsweise den SAP Support für sämtliche Filialen in Großbritannien, Italien, Spanien, Deutschland und Schweden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Japanische Teezeremonie und Server

Fujitsu-Hardware

Raphael Ensinger, Fujitsu

Wie optimiert man seine SAP-Infraktruktur und damit seine Geschäftsprozesse? Das erklärte Raphael Ensinger, Head of SAP Practice Europe von Fujitsu Technologies Solution. (Foto: Christiane Stagge)

Japanische Teezeremonie und Server

„Was haben der Primergy-Server von Fujitsu und eine japanische Teezeremonie gemeinsam?“ Satoru Hayashi, Executive Vice Chairman oft the Board von Fujitsu Technology Solutions beantwortet in seiner Eröffnungsrede die Frage: Beide haben eine Lautstärke von 32 Dezibel und beide haben ungefähr den gleichen CO2-Verbrauch.

FlexFrame for SAP heißt das Betriebskonzept , in dem Software, Festplattenspeicher, Netzwerk sowie physikalische und virtuellen Server vereint sind.

Neben FlexFrame hat Fujitsu für SAP den  SAP Business Warehouse Accelerator im Portfolio.
Der Business Warehouse Accelerator  beschleunigt die Abfrage der Daten aus dem SAP NetWeaver Business Warehouse, indem die Datenbank komplett im Arbeitsspeicher vorgehalten wird. Daten stehen damit noch schneller aufbereitet zur Verfügung, so dass  Geschäftsführer oder CIOs auch schneller Entscheidungen treffen können.
Swarovski implementierte kürzlich den  SAP Business Warehouse Accelerator  und verbesserte damit weltweit das Reporting unter den verschiedenen Filialen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Keynote John Schwarz

John Schwarz, SAP (Foto: Christiane Stagge)

John Schwarz, Mitglied des Aufsichtsrats der SAP AG und unter anderem zuständig für das BusinessObjects Portfolio. (Foto: Christiane Stagge)

John Schwarz: Software ist für Nutzer da

Intelligente Datenabfrage und Interpretation von Daten  – Business Intelligence (BI) – ist für ein Unternehmen immer wichtiger. Mit dem BusinessObjects Portfolio will SAP diesen Bedürfnissen Rechnung tragen.

John Schwarz, Mitglied des Vorstands der SAP AG und zuständig für SAP BusinessObjects, Ecosystem & Corporate Development und CEO of BusinessObjects SA, sprach über Herausforderungen und Trends in Sachen Business-Software und Geschäftsanwendungen.

Software müsse vor allem eines leisten: Sie müsse einfach zu bedienen sein. Die Generation, die künftig die Geschäfte leiten wird, wächst mit Mobiltelefonen wie iPhone und Webservices wie Facebook auf. Diesem Nutzerverhalten müsse sich Unternehmenssoftware stellen. Das bedeutet: einfache Bedienung, übersichtliche Menüstruktur und die Möglichkeit, die Software mobil und über eine Community nutzen zu können.

Transparenz und Klarheit seien für SAP wichtige Paradigmen. Weitere Schwerpunkte seien:

–    On-Demand-Lösungen,
–    die Integration von Best Practices in die SAP Business Suite 7,
–    SOA,
–    Enhancements durchführen zu können ohne das Upgrades nötig sind
–    Business Intelligence anhand der Möglichkeiten zur Datenanalyse mit dem BusinessObjects Portfolio

Schwarz betonte, dass die Zusammenarbeit mit Fujitsu eine sehr stabile und auf Langfristigkeit angelegte Partnerschaft sei, die man in Zukunft weiter ausbauen und auf die man auch künftig setzen werde. Als Beispiel nannte er den BusinessObjects Explorer, den SAP zusammen mit Fujitsu anbiete.

SAP-BusinessObjects-Explorer

SAP BusinessObjects Explorer powered by Fujitsu (Foto: Christiane Stagge)

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