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Was Business Intelligence Dashboards können

Feature | 23. September 2015 von Derek Klobucher 0

Echtzeit-Analysen sind nicht viel wert, wenn man aus ihnen nichts lesen und deshalb nicht sofort reagieren kann. Sogenannte Business Intelligence Dashboards sollen dabei Abhilfe schaffen.

Die Anwender können eigene, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Business-Intelligence-Dashboards erstellen und ganz leicht mit anderen zusammenarbeiten.

Die Anwender können eigene, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Business-Intelligence-Dashboards erstellen und ganz leicht mit anderen zusammenarbeiten.

Business Intelligence Dashboards zeigen nicht nur Leistungskennzahlen an, sondern erleichtern den Nutzern auch die Zusammenarbeit. „Die Präsidentin des Federal Reserve Board, Janet Yellen, nutzte ihr Dashboard dazu, den lockeren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank zu rechtfertigen“, berichtete der Finanznachrichtendienst Bloomberg Anfang des Monats.

Laut Birgit Starmanns, Senior Director des Produktmanagements für SAP S/4HANA und SAP Fiori, können Führungskräfte mit Hilfe von SAP Fiori ihre eigenen Dashboards erstellen. Auf der Veranstaltung SAPinsider 2015 in Nizza zeigte Starmanns wie die personalisierte und benutzerfreundliche Oberfläche der Plattform Finanzexperten helfen kann, Leistungskennzahlen in Echtzeit auszuwerten.

Probleme sofort erkennen

Auf Starmanns Tablet erscheinen drei leicht verständliche Grafiken und sie erkennt sofort, dass es mit der operativen Marge, das heißt mit dem, was nach Abzug der Kosten noch übrig bleibt, ein Problem gibt. Mit einem kurzen Tippen auf den Bildschirm kann sie sich diese Informationen detailliert aufschlüsseln lassen.

„Ich folge dem Pfad hier … das Problem liegt bei den Ausgaben und betrifft die Abteilung Global Customer Operations in Lateinamerika“, erläuterte Starmanns. „Mir wird hier angezeigt, dass das Problem in Brasilien liegt.“

Mit einem weiteren Drill-Down-Schritt wird deutlich, dass die Fremdkosten beunruhigend schnell ansteigen. Über die Tools für die Zusammenarbeit auf dem Dashboard kann Starmanns ihr Team sofort davon in Kenntnis setzen. Danach setzt sie ihre Echtzeit-Analyse fort, die mehrere unüblich hohe Transaktionen enthüllt.

Anschauliche Grafiken

Globale Karten und Einzelposten weichen einem vertikalen Balkendiagramm für die Debitorenbuchhaltung. Eine magentafarbene Spalte dehnt sich nach oben aus und prompt wird angezeigt, dass es eine ungewöhnlich große Anzahl Forderungen gibt, die mehr als 90 Tage überfällig sind. Dann erscheint ein Balkendiagramm mit den Kunden, die ihre Rechnungen nicht bezahlen.

„Bei dem Kunden, der ganz oben steht, ist die Summe der ausstehenden Forderungen am größten“, erklärte Starmanns. „Ich möchte einen genaueren Blick darauf werfen und kann die Details unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten.“

Mit wenigen Klicks zeigt die App eine Liste der unbezahlten Rechnungen an. Und sie kann etwas dagegen tun. Das Dashboard ermöglicht Starmanns die Nutzung von SAP Jam, E-Mail und anderen Tools für die Zusammenarbeit. So kann sie sich sofort an den zuständigen Account Manager wenden und ihn bitten, seine Konten in Ordnung zu bringen.

Handeln statt abwarten

Wenn Starmanns die ärgerliche 18-Millionen-Dollar-Rechnung entdeckt und darauf klickt, werden ihr die Details mit SAP HANA und SAP Simple Finance in Echtzeit angezeigt. Nun hat sie alle Informationen die sie benötigt, um dieses Problem mit dem betreffenden anzugehen.

„Mit der einfach zu bedienenden Oberfläche von SAP Fiori und den leistungsstarken Anwendungen SAP S/4HANA und SAP Simple Finance können wir sehen, dass hier viele Interaktionen stattfinden, bis hin zur Transaktionsebene“, fügte Starmanns hinzu.

Die Interaktionen finden sowohl auf SAP-Fiori-Apps statt, als auch auf neuen Lösungen, die mit der Benutzeroberfläche entwickelt wurden. SAP Fiori hilft Anwendern und deren Kollegen, das Beste aus den Echtzeit-Analysen zu machen, denn sie macht es ihnen leichter, Business-Intelligence-Verfahren zu verstehen. So können sie besser zusammenarbeiten und schneller reagieren.

 

Folgen Sie Derek Klobucher auf Twitter: @DKlobucher

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf SAP Business Trends veröffentlicht.

 

Bildquelle: Shutterstock

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