Karriere bei SAP

7. Mai 2012 von Susan Galer 0

SAP-Zentrale in Walldorf (Foto: SAP AG)

Wenn Sie den Namen SAP erwähnen, wird meist sofort eines damit verbunden: Eine große, etablierte Softwarefirma. 180.000 Kunden aus 24 Branchen weltweit verlassen sich auf SAP, damit ihre geschäftskritischen Systeme reibungslos laufen. Hinter dieser Technik stehen viele einzigartige Mitarbeiter, die mit Ihrer hervorragenden Arbeit für den guten Ruf des Unternehmens sorgen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die kürzlich gestartete Kampagne „Run at your Best”SAP-Mitarbeiter werben darin um Nachwuchs und Verstärkung. Die Zielsetzung ist einfach: Mitarbeiter werben für ihr Unternehmen und stehen exemplarisch für viele Menschen, die bei der Arbeit und auch sonst im Leben ihr Bestes geben. Die SAP fördert dies durch ein Arbeitsumfeld, in dem Risikobereitschaft geschätzt wird, einzigartige Talente gefördert werden und Freiräume für individuelles Arbeiten vorhanden sind. All dies sind gute Voraussetzungen für Spitzenleistungen in einer schnelllebigen, globalen Geschäftswelt.

„Die Stärke der SAP liegt darin, jedem Mitarbeiter die Freiheit zu geben, nicht nur zum Erfolg unserer Kunden, sondern auch zum großen Ganzen etwas beizutragen”, erklärt Susan Bor, Leiterin SAP Global Recruiting.

Einer der besten Arbeitgeber

Eine der Kernaussagen der Kampagne lautet: Jeder Mitarbeiter kann global etwas bewirken. Einzelne SAPler erzählen ihre persönlichen Geschichten. Sie berichten darüber, wie die SAP ihnen hilft, ihre Potenziale zu entfalten und ihre Leidenschaft zu leben, wodurch sie in der Welt wirklich etwas bewegen können. Tolkyn Nurusheva, SME Channel Sales Manager bei SAP CIS (Russland) ergriff die Chance und stellte sich für die Kampagne zur Verfügung. Nurusheva beschreibt sich selbst als typische Vertreterin der „Generation Y.“ Seitdem sie erwachsen ist, dreht sich in ihrem Leben alles um soziale Medien, direkte Kommunikation und Smart-TV.  Täglich neue Anwendungen zu entdecken und zu nutzen, macht ihr großen Spaß. Als „Apple-Fan Nummer eins“, wie sie sich selbst nennt, ist sie überzeugt davon, dass die SAP den Lifestyle des modernen Konsumenten in die Unternehmenswelt bringt. Und dabei mitwirken zu können, macht ihr Freude.

„Wenn man bedenkt, dass wir einen großen Teil unserer Zeit bei der Arbeit verbringen, dann ist es wichtig, dass wir als Mitarbeiter engagiert sind, Spaß an der Arbeit haben und für das Unternehmen stehen − auch wenn unser Beitrag nur ein kleiner ist“, betont Nurusheva. „Bei SAP Kasachstan sind wir zwar nur ein kleines Team, aber dennoch Teil eines riesigen globalen Unternehmens.“

Max Wenjun Zhou, Entwickler im Team TIP Design and New Applications bei SAP Schanghai. (Foto: SAP AG)

Grafikdesign und IT

Übertragen auf die SAP-Technologie bedeutet dies, das Engagement der Mitarbeiter konzentriert sich darauf, die Anwendung der Software zu optimieren. Max Wenjun Zhou, Entwickler im Team TIP Design and New Applications bei SAP Schanghai, nennt dies kundengesteuerte Intensität. Als Praktikant bei SAP war er beeindruckt von dem jungen Erfinder- und Teamgeist. Heute ist Zhou Entwickler und auf eine benutzerfreundliche Oberfläche bedacht.

„Mit dem Code, den ich entwickle, möchte ich die Bedienung der Software so einfach und bequem wie möglich machen“, erklärt Zhou. „Ich denke, die SAP ist der ideale Ort, an dem ich mich verwirklichen kann und ich möchte, dass noch mehr Leute den Weg zu uns finden.“

Arun M. hatte ähnliche Beweggründe für seine Teilnahme an der Kampagne. Als Designer und UI-Entwickler bei den SAP Labs Indien in Bangalore geht Arun seinen langjährigen Interessen nach: Grafikdesign, Erzählkunst und Fotografie.

„Design ist meine Leidenschaft und die Kollegen bei SAP haben mich motiviert und meine Weiterentwicklung unterstützt − vom ersten Tag, als ich als UI-Tester begann”, erzählt Arun. „Ich weiß, dass ich mein Bestes gebe und damit etwas Positives bewirken kann.“

Gute Work-Life-Balanche

Die Kampagne „Run at your Best“ steht für die Unternehmenskultur. Wichtiger Bestandteil dieser SAP-Kultur sind die Programme zur Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter und zur Unterstützung einer gesunden Work-Life-Balance. Die SAP bietet ein Arbeitsumfeld, in dem flexible Arbeitsmodelle in einer virtuellen, globalen Gemeinschaft die Norm sind. Der SAP-Vorstand reagiert auf die Bedenken der Mitarbeiter, die sie im Rahmen der jährlichen Mitarbeiterumfrage äußern. „Coffee Corner Sessions“ bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit zu informellen Gesprächen mit Führungskräften. Die letzte Mitarbeiterumfrage ergab, dass 80 Prozent der Mitarbeiter die SAP als attraktiven Arbeitgeber empfehlen würden.

Arun M., UI-Entwickler bei SAP Labs Indien. (Foto: SAP AG)

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist bei SAP sehr hoch. (Foto: SAP AG)

Innovationsführerschaft durch Design Thinking

Um ihren Mitarbeitern zu helfen, Innovationen voranzutreiben, hat die SAP „Design Thinking“ eingeführt − eine kreative Arbeitskultur, in der verschiedene Expertenteams ganz unvoreingenommen zusammenkommen. Sie beginnen beim Endanwender und arbeiten sich rückwärts an die Technologie heran. Prototypen werden schnell überarbeitet und gute Ideen kommen schneller auf. So entstehen die besten Lösungen.

SAP-Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner fügt hinzu: „Wir praktizieren Design Thinking, weil wir Technologie, Geschäft und menschliche Werte miteinander verbinden wollen. Und wir möchten die Produkte, die wir entwickeln, näher an den Endanwender bringen.“

Die erste Phase mit acht Vorreiterprojekten haben wir im Februar 2012 abgeschlossen. Die Teams schufen zahlreiche Geschäftsszenarios und Anwendungsprototypen für mobile und In-Memory-Lösungen. Diese Lösungen werden jetzt von Kunden geprüft und von SAP als Produkt verkauft. Die aus diesen Vorreiterprojekten gewonnen Erfahrungswerte sind nun in die zweite Phase eingeflossen. So wurden im April 2012 in den SAP Labs rund um den Globus 40 neue Projekte gestartet.

Den Weg für die nächste Generation ebnen

Junge Talente anzuziehen, die dazu beitragen, diese Innovationen umzusetzen, ist unabdinglich für den Wandel der SAP. Kaum ein anderes Programm widmet sich so intensiv dieser Suche wie SAP University Alliances. Mehr als 1.200 Bildungseinrichtungen in über 50 Ländern nehmen am weltweiten SAP-University-Alliances-Programm teil. Jedes Jahr nutzen mehr als 225.000 Studenten SAP-Software im Unterricht.

University Alliances unterstützt direkt das Engagement der SAP für schnell wachsende Regionen wie China. Dank der Partnerschaften mit über 40 chinesischen Universitäten wurden in den letzten drei Jahren Tausende von chinesischen Studenten in SAP ERP, SAP Business Objects und ABAP geschult. Für die Studenten bedeutet dies bessere Beschäftigungsmöglichkeiten, weil sie bereits praktische Erfahrungen mit der Software gesammelt haben und wissen, wie diese Unternehmen hilft, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Für China, mit einer Zahl von 6,5 Millionen Absolventen pro Jahr, ist das Thema Beschäftigung eine große Herausforderung und wird von der Regierung mit höchster Priorität behandelt.

„Innovation ist der Schlüssel für SAP und ohne Bildung ist keine Innovation möglich“, betont Elena Maria Ordonez del Campo, Leiterin des SAP-University-Alliances-Programms. „Wir fühlen uns verpflichtet, jungen Menschen bessere Chancen zu geben und indem wir dies tun setzen wir uns auch für das soziale und wirtschaftliche Wohlergehen ein. Besser ausgebildete Studenten sind besser auf zukünftige Führungsrollen vorbereitet.“

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