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Hansgrohe: Materialfluss lässt Umsatz sprudeln

Feature | 23. Februar 2011 von SAP News 0

Der Wasserhahn ähnelt einer Skulptur, die Brause verwandelt die Dusche in einen tropischen Sommerregen. Erfrischende Innovationen in Design und Technik sichern der Hansgrohe AG sprudelnde Umsätze.

Rund 80 Prozent der Qualitätsprodukte „made in Germany“ gehen in den Export. Damit die Absatzzahlen, nicht aber die Bestände in die Höhe schnellen, hat der Trendsetter aus dem Schwarzwald die Nachschublogistik verschlankt.

„Wir wickeln unsere Nachschublogistik in Echtzeit mit unseren Kanban-Lieferanten ab. Dadurch haben wir die globale Lieferfähigkeit erhöht und gleichzeitig die Bestände um 20 Prozent gesenkt.“, so Rolf Baumann, Leiter Geschäftsprozesse bei Hansgrohe.

Mithilfe einer Lieferantenplattform auf Basis von SAP Supply Chain Management dosiert die Hansgrohe AG den Materialfluss exakt im Takt der Produktion. Automatisierte Abläufe vermeiden Fehler und sorgen für Tempo. Sobald in einem Werk ein Kanban-Behälter leer ist, informiert das System den Lieferanten in Echtzeit über die Bedarfe. Dieser benötigt keine eigens entwickelte Software, sondern loggt sich einfach mit einem handelsüblichen Internetbrowser in die Plattform ein. Vor dem Versand druckt er den standardisierten Lieferschein aus, und ab geht die Post: Das System bündelt die täglichen Abrufe zu einem Avis und schickt sie an Hansgrohe. Der Wareneingang erspart sich aufwendige Einzelbuchungen und kann die Materialien sofort an die Verbrauchsstelle liefern. „Wir können die international steigende Nachfrage schnell und zuverlässig bedienen – bei minimierten Beständen und Durchlaufzeiten“, freut sich Geschäftsprozessleiter Rolf Baumann.

Erfahren Sie hier mehr über die Lösung:

SAP Supply Chain Management (SCM)

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