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Hasso Plattner Founders’ Award geht nach Afrika

27. Januar 2017 von Paul Baur 0

Jedes Jahr verleiht SAP den Hasso Plattner Founders’ Award an eine Einzelperson oder ein Team, die durch eine außergewöhnliche Leistung dazu beigetragen haben, die Strategie und Vision der SAP umzusetzen, und die mit ihrem Innovationsgeist, Unternehmertum und Mut das Erbe und den Geist der SAP-Gründer fortführen.

Meena Confait, Chris van der Merwe, Malese Ndhlovu und Tarryn Naidoo (v.l.n.r.) nehmen die begehrte Trophäe Hasso Plattner Founders’ Award in Walldorf entgegen.

Die Sieger des diesjährigen SAP Hasso Plattner Founders’ Award sind vier SAP-Mitarbeiter von SAP Africa, die mit ihrem Programm neue Jobs geschaffen haben. Damit gehen sie ein Problem an, das die Entwicklung des Kontinents bremst: den Mangel an IT-Knowhow. Meena Confait, Tarryn Naidoo, Malese Ndhlovu, und Chris van der Merwe nahmen den Preis am 24. Januar im Rahmen der jüngsten SAP-Mitarbeiterversammlung in Walldorf entgegen.

Seit Vorstandssprecher Bill McDermott den Preis im Mai 2014 ins Leben rief, hat er sich innerhalb des Unternehmens schnell zur bedeutendsten Auszeichnung für Mitarbeiter entwickelt. Im vergangenen Jahr wurden 190 Teams – 1.700 Mitarbeiter aus 38 Ländern – nominiert, was einer enormen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Vorschläge wurden danach beurteilt, inwieweit sie einen bahnbrechenden Denkansatz verfolgen sowie für Einfachheit und Wagemut stehen. Das Projekt sei zu einer „besonderen und inspirierenden Veranstaltung geworden“, sagte Torie Clarke, Leiterin von SAP Global Corporate Affairs und Moderatorin der Preiszermonie.

Als Bill die Siegestrophäe überreichte, sagte er: „Hasso Plattner ist Seele und Vordenker von SAP. Die Verknüpfung der Auszeichnung mit ihm und den weiteren SAP-Gründern macht diesen Preis zu einem der renommiertesten überhaupt.“

Afrikas Jobproblem

Während sieben der derzeit zehn wachstumsstärksten Wirtschaftsnationen in Afrika liegen, steigt auch der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter im weltweiten Vergleich dort am schnellsten. Das stellt gerade junge Jobsuchende vor enorm große Herausforderungen. Bildung kann hier eine Lösung sein.

Das Programm SAP Skills for Africa (SSFA) hilft – ganz im Sinne der SAP-Vision – auf einfache und sehr wirksame Weise, die Qualifikationsdefizite in Afrika abzubauen. „Nicht nur, dass SAP junge und dynamische Absolventen mithilfe des Programms ausbildet und zertifiziert; sie steigen direkt in den Arbeitsmarkt ein. Langfristig investiert SAP so in den eigenen Talentpool und stärkt damit den Unternehmenserfolg“, sagt Confait, Leiterin von Skills for Africa. Das dreimonatige Programm ist kostenfrei und kombiniert Präsenz- mit Online-Schulungen. Absolventen in Afrika ohne Arbeitsplatz können sich um eine Aufnahme bewerben.

Confait war sichtlich beeindruckt von der Preisverleihung. „Wir haben die besten Jobs bei SAP, weil wir die Chance haben, das Leben dieser Studenten zu verändern, indem wir ihnen Chancen bieten, die sie sonst nicht hätten“, sagte sie. Der Geschäftsführer von SAP Africa, Brett Parker, lobte das Team: „Man kann das nicht auf die Beine stellen ohne Menschen, die ihre ganze Leidenschaft dafür einbringen. Schließlich steckt auch eine ganze Menge Arbeit dahinter. Aber der Einsatz lohnt sich eindeutig, denn wir haben 2016 das Leben von tausenden Menschen positiv verändert.“

Hasso Plattner Founders’ Award: ein Motor, der Arbeitsplätze schafft

2013 nahm das Programm in Kenia seinen bescheidenen Anfang – mit einer Handvoll Teilnehmern. Seitdem kamen weitere Länder wie Marokko und Südafrika dazu. 2017 soll auch der französischsprachige Teil Afrikas folgen, darunter die Elfenbeinküste und Algerien. „Die Initiative ‚SAP Skills for Africa‘ ist ein Motor, der das bereits existierende Ökosystem der SAP wirksam einsetzt“, meint van der Merwe, maßgeblicher „Talentscout“ für SSFA. „Die Manager und Leiter unserer Partner und strategischen Kunden in der Region vertrauen auf unsere Fähigkeit, die richtigen Talente zu finden, um ihnen nach einer dreimonatigen zertifizierten Ausbildung als „SAP Associates“ einen Arbeitsplatz zu garantieren“, fügt van der Merwe hinzu. SSFA konnte bereits 418 Teilnehmer zu SAP-Partnern vermitteln.

 

Foto: Shutterstock, SAP

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