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Industrie 4.0: Auf dem Weg zur intelligenten Instandhaltung

18. März 2013 von Sabine Kulhanek 0

Industrie 4.0, auch vierte industrielle Revolution genannt, führt zu einer Verzahnung der Prozesse aus Produktion, den Lieferketten oder dem Verkauf mit Echtzeit- und Sensordaten von Maschinen und Anlagen. Daraus ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten in der IT, etwa die intelligente Instandhaltung mit dem Ziel, Ausfall- und Stillstandzeiten zu minimieren.

Grundlage einer intelligenten Instandhaltung sind Sensoren, die Echtzeitdaten über Zustand und Leistung von neuralgischen Punkten einer Maschine oder Anlage liefern und in eine zentrale Datenbank übertragen. Mit Hilfe spezieller Algorithmen werden diese Daten nach potentiellen Ausfallmustern ausgewertet, um künftige Defekte und Ausfälle vorherzusagen. Hierdurch lässt sich die Einsatzplanung in der Instandhaltung verbessern und die Ersatzteillogistik optimieren. In letzter Konsequenz können Ausfall- und Stillstandzeiten reduziert werden.

Software von SAP versetzt Unternehmen in die Lage, die Produktion in Echtzeit zu überwachen. Mit der Software SAP Predictive Analysis lassen sich Sensordaten auswerten, Störfallmuster ermitteln und Ausfallzeiten prognostizieren. Auf dieser Basis werden automatisch Meldungen erzeugt und an die Lösung SAP Enterprise Asset Management übergeben. Ein Mitarbeiter im Service legt dort einen Instandhaltungsauftrag an und teilt einen Techniker ein. Dieser synchronisiert zu Beginn des Arbeitstages seine Aufträge mit der mobilen App SAP Syclo und erhält dabei alle Informationen und technischen Spezifikationen für seinen Einsatz. Zusätzlich unterstützt ihn die Software SAP Visual Enterprise bei der Lokalisierung des schadhaften Teils und liefert Montagehilfen für den Austausch.

Weitere Informationen:
Interessenten können sich per E-Mail  an Timothy Kaufmann von SAP wenden.

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