Industrieanlagenbau mit Speed-Faktor

Feature | 27. Oktober 2004 von admin 0

Das Kerngeschäft der Elmont Holding AG liegt im Bereich des Anlagenbaus und der Prozessautomation. Die weltweit tätige Firma mit Stammsitz in Wolfsberg vereint mehrere Tochterfirmen in ganz Österreich unter einem Dach. Mehr als 200 Mitarbeiter erwirtschaften jährlich 14 Mio. Euro Umsatz. Da Elmont auf EDV-Basis lange Zeit mit mehreren unterschiedlichen Stand-alone-Lösungen arbeitete, war man bemüht, die Informations-Sharing-Prozesse innerhalb der Firma zu optimieren. Mit SPEED hat man nun eine einheitliche ERP-Lösung im Haus, die dank ihres modularen Aufbaus die Firma auch für zukünftige internationale Aufgaben wappnet.

Branchenlösung für den Anlagen- und Sondermaschinenbau

SPEED-PE wurde von ai informatics als Branchenlösung für den Anlagen- und Sondermaschinenbau konzipiert. Es nutzt die Basistechnologie der mySAP Business Suite und ist so weit voreingestellt, dass betriebstypische Standards und branchenspezifische Add-Ons in der Grundkonfiguration bereits bis zu 80 Prozent der Kundenanforderungen abdecken. Die permanente Optimierung und Weiterentwicklung des Produktes sowie der Einsatz zukunftssicherer Technologie garantieren dem Kunden ein ERP-Tool auf höchstem Niveau zu einem Fixpreis.

SPEED setzt sich durch

Zwei Konkurrenten blieben aufgrund des von Elmont formulierten Anforderungsprofils für eine neue ERP-Lösung im Rennen; am Ende setzte sich die Branchenlösung von ai informatics durch. „Die Entscheidung war knapp. Das Konkurrenzprodukt hätte unsere Anforderungen größtenteils abgedeckt. Der entscheidende Vorteil der SAP-Lösung SPEED liegt jedoch in der Tatsache, dass bei etwaigen Änderungen in der Firmenstruktur oder bei Expansionsbestrebungen unsererseits mit SPEED keine zusätzlichen Kosten anfallen – im Unterschied zu allen anderen Konkurrenten“, erklärt Gerold Neukam, für den Back-Office- und SAP-Administrationsbereich bei Elmont verantwortlich. „Zudem wären unsere Anforderungen im Bereich Projektsystem beim Konkurrenzprodukt nur über Zusatzmodule lösbar gewesen. Löblicherweise ist bei SPEED das Projektsystem bereits vollständig integriert und sofort einsetzbar“, zeigt sich Neukam zufrieden.

Effizientes, maßgeschneidertes Produkt

Die gelungene Integration eines Projektsystems sowie die Implementierung eines Kalkulationsschemas für Projektleiter fanden sich ebenso im Pflichtenheft von Elmont wie die primäre Zielsetzung, alle Geschäftsprozesse der Firma in einem System mit einer Software vereinheitlicht abbilden zu können. Auch in diesen Bereichen konnte die SAP-Lösung überzeugen. In enger Zusammenarbeit mit dem SAP Business Partner ai informatics wurde schließlich ein maßgeschneidertes Konzept für die Implementierung erarbeitet und SPEED-PE binnen sieben Monaten eingeführt. Nachdem die SAP-Lösung bei Elmont produktiv ging, wurde gleich darauf in einer zweiten Phase ein zusätzliches Human-Resources-Modul implementiert. Bei etwaigen Fragen und Problemen stand jederzeit ein Consultant von ai mit Rat und Tat zur Seite. „Mittlerweile ist eine 100-prozentige Transparenz bei allen Geschäftsfällen gegeben, ein firmenweites Information-Sharing möglich. Alle Prozesse werden im SAP-System abgearbeitet. Wir können jederzeit Realtime-Auswertungen vornehmen, und das einheitliche System wirkt sich positiv auf den Controlling-Bereich aus. Unsere Projektleiter sind ebenfalls glücklich, da sie stets über topaktuelle Daten verfügen“, freut sich Gerold Neukam. „Im Nachhinein betrachtet ist SPEED die Optimallösung für uns. Da wir gerade expandieren, ist zum Beispiel die Art der Lizenzvergabe wesentlich. Unsere SAP-Lizenzen sind userbezogen und verursachen daher lizenztechnisch keine zusätzlichen Kosten. Bei Konkurrenzprodukten hätte man hingegen für jeden zusätzlich einzurichtenden Mandanten bezahlen müssen“, berichtet Neukam.

In Zukunft Outsourcen von Artikelstammdaten?

„Ein Problem, mit dem jeder Anlagenbauer kämpft, ist die Masse an Artikeldaten, die einen riesigen Wartungsaufwand mit sich bringt. Wir haben bei Elmont alleine zirka eine halbe Million Artikel von verschiedenen Lieferanten im System“, erklärt Neukam. Daher wird gerade überlegt, die Wartung der firmeninternen Artikelstämme an ai informatics zu übertragen. Via Webportal könnte jederzeit auf die SAP-Datenbank bei ai informatics zugegriffen und Einsicht in die Artikelstammdaten via SPEED genommen werden. „Das Hosten von Artikelstammdaten dürfte auch für andere Unternehmen in Zukunft von großem Interesse sein“, schließt Gerold Neukam.

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