Studie: Baustelle IT-Projekte

Feature | 16. September 2009 von Benjamin Blaume 0

Manche IT-Projekte dauern etwas länger (Foto: Frank Völkel)

Manche IT-Projekte dauern etwas länger (Foto: Frank Völkel)

Von den befragten Unternehmen beschäftigen 34 Firmen zwischen 3.000 und 10.000 Angestellte. 13 Unternehmen haben 10.000 bis 20.000 Beschäftigte und zwölf Firmen verfügen über mehr als 20.000 Mitarbeiter. In den Interviews kamen sowohl IT-Leiter (34), Finanz-Leiter (9) als auch Geschäftsführer und Vorstände (10) zu Wort. Ein knappes Viertel der befragten Unternehmen (22 Prozent) setzt kein SAP ein. SAP.info stellt die wichtigsten Ergebnisse, der vom Beratungshaus SNP AG in Auftrag gegebenen Studie vor.

Anlass der letzten IT-Veränderungsprojekte

Der Großteil aller Projekte waren Harmonisierungen, Konsolidierungen oder Restrukturierungen. So gaben 90 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass eine Harmonisierung der eigenen IT-Landschaft fällig war. In 86 Prozent war eine Konsolidierung der Systemlandschaft nötig und in 80 Prozent der Fälle zogen Restrukturierungsmaßnahmen IT-Projekte nach sich.

Stellenwert von IT-Projekten

Die Wichtigkeit von IT-Veränderungsprojekten wird von den befragten Führungskräften in der Regel als hoch eingestuft. Mit steigender Unternehmensgröße wächst auch der Stellenwert solcher Projekte. Nur 13 Prozent der Manager von Firmen mit weniger als 5.000 Angestellten messen IT-Projekten einen sehr hohen Stellenwert bei. Bei den Unternehmen mit mehr als 20.000 Beschäftigten steigt der Wert auf 83 Prozent.

Im Mittel über alle Firmengrößen sind 46 Prozent der Führungskräfte der Meinung, dass IT-Projekte einen sehr hohen Stellenwert haben. 51 Prozent der Befragten beurteilen die Projekte als eher hoch und nur drei Prozent als eher niedrig.

Zufriedenheit mit IT-Projekten

Die allgemeine Zufriedenheit mit der Zielerreichung von durchgeführten IT-Veränderungsprojekten liegt durchaus im positiven Bereich. 65 Prozent der Befragten bewerten das Endergebnis als zufrieden (53 %) oder sogar sehr zufrieden (12 %). Auch das Ergebnis für die Anwender wird eindeutig positiv eingeschätzt.

Erhebliche Probleme sind in den Bereichen Dauer und Inanspruchnahme der involvierten Mitarbeiter auszumachen. So bewerteten 81 Prozent der Interviewten die Projektdauer als zu lang. Den zeitlichen Aufwand der Mitarbeiter beurteilen 67 Prozent eher negativ. Auch die Kosten-Nutzen-Relation empfanden mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Führungskräfte als ungenügend.

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