Integriertes Einsteigerpaket verbessert Prozesse

Feature | 23. März 2005 von admin 0

Nach einer aktuellen Meldung des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau) hat der deutsche Maschinen- und Anlagenbau 2004 mit einem Produktionsvolumen von 136 Milliarden Euro einen neuen Rekord aufgestellt. Voraussetzung für das weitere Wachstum der Branche ist, dass vor allem mittelständische Unternehmen in Fertigungsindustrie und Maschinenbau neuen und schnell wechselnden Marktanforderungen mit innovativen Produkten begegnen. Um knappe Lieferzeiten einzuhalten sowie umgehend auf Kundenwünsche zu reagieren, müssen Produktlebenszyklen von der Idee über Entwicklung, Planung, Beschaffung, Fertigung, Verkauf und Versand bis zum Kundenservice durchgängig abgebildet werden. „Dazu bedarf es künftig einer homogenen Systemlandschaft, die eine einheitliche Sicht auf Daten und Informationen garantiert, Entscheidungen beschleunigt, Produktions- und Lieferzeiten verkürzt sowie die Betriebskosten senkt“, beschreibt Klaus-Dieter Raspe, Produktverantwortlicher für OCTAEngine bei OctaVIA Markets die Herausforderungen.

Einstieg leicht gemacht

„Kleinere Maschinenbauer“, so Klaus-Dieter Raspe weiter, „benötigen deshalb eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Branchenlösung, welche die branchenspezifischen Prozesse vom Vertrieb über Einkauf, Produktion sowie Controlling und Rechnungswesen vollständig und integriert abbildet.“ Speziell für diese Betriebe hat der in Hilden ansässige SAP Business Partner die qualifizierte mySAP-All-in-One-Lösung OCTAEngine entwickelt. Neben kleineren mittelständischen Unternehmen des Maschinenbaus eignet sich die Software nach Angaben von OctaVIA Markets auch für metallver- oder -bearbeitende Betriebe, den Gerätebau sowie für Fertiger von Elektro- und Elektronikkomponenten mit Los- oder Kundeneinzelfertigung.
Dank der vorkonfigurierten Prozesse kann OCTAEngine innerhalb kurzer Zeit zu einem Festpreis eingeführt werden. „Damit erhalten besonders kleinere Maschinenbauer die für sie wichtige Planungssicherheit bei der Investition in eine neue Software, denn zeitlicher Aufwand und Kosten sind überschaubar“, beschreibt Raspe den Nutzen. Zudem ist die Lösung durch die Zusammenarbeit mit SAP und die Qualifizierung in jedem Fall zukunfts- und investitionssicher. Für Raspe ist die qualifizierte mySAP-All-in-One-Lösung deshalb das „ideale Einsteigerpaket“ für Firmen mit heterogener IT-Landschaft oder überalterten Systemen.

Vorteile einer SAP-Lösung nutzen

Die mySAP-All-in-One-Lösung ermöglicht die integrierte Verarbeitung der Daten bis in die Finanzbuchhaltung und die Kostenrechnung sowie eine optimierte Bestandsführung und Bedarfsplanung (Disposition). Zudem werden aufwändige Schnittstellen und unnötige Doppelerfassungen vermieden, was für einheitliche und durchgängige Informationsflüsse sorgt und damit mehr Transparenz herstellt. So bekommt die Geschäftsführung jederzeit aktuelle Informationen, zum Beispiel zu Kosten und Erlösen. Entscheidungsprozesse und damit die Wettbewerbsfähigkeit werden verbessert.
Da die Branchenlösung ausschließlich auf SAP-Standard-Funktionalitäten basiert, verläuft der Releasewechsel garantiert reibungslos, „wobei wir uns mit der Qualifizierung verpflichtet haben, die Lösung stets an die neueste SAP-Technologie anzupassen“, wie Raspe darlegt. Darüber hinaus entwickelt OctaVIA Markets die mySAP-All-in-One-Lösung kontinuierlich weiter. Wissen aus Einführungsprojekten, das für die gesamte Branche relevant ist, fließt in OCTAEngine ein. Die Lösung passt sich auch problemlos den etwa durch Expansion bedingten, steigenden Anforderungen an und wächst quasi „organisch“ mit einem Unternehmen mit. „Bei Bedarf können Unternehmen den gesamten Leistungsumfang der mySAP Business Suite nutzen“, verdeutlicht Raspe.

Schnelligkeit ist Trumpf

Speziell Maschinenbauer und Fertiger müssen heute schnell und flexibel auf eine veränderte Auftragssituation und neue Marktbedingungen reagieren. Dazu gehört auch, dass sie unerwartete Aufträge schnell und ohne Streuverluste erledigen. Deshalb entwickelte der Hildener SAP Business Partner für OCTAEngine eine so genannte „Quickauftragsabwicklung“.
„Vergibt ein Kunde einen eiligen Auftrag, wird dieser als Quickauftrag mit allen relevanten Daten, wie beispielsweise Terminen oder Mengen, vom Vertrieb erfasst und angelegt“, erklärt Raspe. Dabei wird für jede Position ein Kundenauftrag mit einer speziellen Auftragsart erstellt, damit die nachfolgenden Arbeitsschritte übersichtlich und nachvollziehbar bleiben. Zudem ermittelt das System über den Schnellauftrag automatisch Materialbedarfe und informiert zugleich die Fertigungssteuerung darüber, dass ein Kundenauftrag vorrangig behandelt werden muss.
Die interaktive Planung überprüft dann den erforderlichen Materialbedarf. Kann dieser nicht über den Bestand abgedeckt werden, stößt das System einen Bestellprozess an. Nachdem der Auftrag von der Fertigungssteuerung geplant wurde, informiert diese den Vertrieb über die festgelegten Termine bis zur Fertigstellung des Endproduktes und veranlasst die Herstellung.
Das fertige Produkt wird dann im Fertigteillager bereitgestellt, der Lieferschein für die Auslieferung erstellt und die Artikel abschließend kommissioniert. Nachdem die Ware als ausgeliefert gebucht ist, wird die Rechnung fakturiert. Abgeschlossen ist dieser Geschäftsprozess, nachdem der Zahlungseingang gebucht wurde. Nicht bezahlte aber bereits fakturierte Lieferungen werden parallel dazu per Mahnverwaltung überwacht. „Mit dem Quickauftrag können Maschinenbauer also schnell und flexibel auf unerwartete Kundenanfragen reagieren und somit ihre Marktposition verbessern“, hebt Raspe hervor.

Einführung zum günstigen Preis

Das Einsteigerpaket, welches Hardware, Lizenzen und Dienstleistungen enthält, bietet der SAP Business Partner zu einem Festpreis an. Dabei sind zukünftige Erweiterungen sowie der Einsatz neuer Module bereits im Grundpreis für die Lizenzen enthalten, ebenso ein Beratungsaufwand von rund 50 Personentagen für Installation, Customizing, Schulung, Going-Live-Unterstützung und Remote-Beratung. Als Einführungszeit veranschlagt Raspe einen Zeitraum zwischen sechs und acht Wochen. In der kleinsten Variante ist OCTAEngine bereits ab sechs Anwendern erhältlich.
Mittelständische Maschinenbauer legen laut Raspe auch Wert auf einen kompetenten Ansprechpartner, der sie strategisch berät und als Komplettlieferant auftritt. OctaVIA Markets übernimmt daher neben Software, Beratung und Schulung auch die gesamte Installation sowie den Support und liefert bei Bedarf die vollständige Hardware. Bei kleineren Firmen bevorzugt OctaVIA Windows 2003 als Betriebssystem und Max DB als Datenbank.
„OCTAEngine deckt nicht nur alle wichtigen Prozesse des Maschinenbaus ab“, fasst Raspe abschließend zusammen. „Kleinere Maschinenbauer bekommen zu einem wirklich günstigen Preis auch eine vorkonfigurierte und zukunftsfähige SAP-Branchenlösung, die ihre Produktions- und Entscheidungsprozesse optimal unterstützt.“

Weitere Informationen:

www.octavia.de

Dr. Andreas Schaffry

Dr. Andreas Schaffry

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