Messerundgang: SAP auf Blackberry

Feature | 25. Mai 2010 von Christiane Stagge 0

Messe-Rundgang: SAPPHIRE NOW 2010

Messe-Rundgang: SAPPHIRE NOW 2010 (Foto: Christiane Stagge)

Isec7: SAP ERP und SAP CRM auf Blackberry

Isec7 und SAP arbeiten seit rund anderthalb Jahren zusammen und entwickeln Anwendungen, die den Zugriff auf SAP ERP, SAP CRM und Workflow-Prozesse per  Blackberry oder iPhone ermöglichen. Das Bundle aus mobilen ERP, CRM um Workflow kostet insgesamt 48.000 Euro. Die Lösung läuft auf Blackberry 8700, 88xx, 8120, 9000 (Bold), 8900 Curve2), 9700 (Bold2) mit Firmware 4.2.2 oder höher. Das Besondere an Isec7: Eine Middleware ist  nicht erforderlich. Zu den Kunden, welche die Lösung bereits im Einsatz haben, gehört unter anderem das Pharmaunternehmen Bayer.

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SAP CRM auf Blackberry (Foto: Christiane Stagge)

Mobility for SAP ERP: Ob offene Aufträge, Lieferstatus, Kundendaten, Bezahlstatus einsehen oder Beschwerdemanagement und Serviceaufträge verwalten – mit der isec7-Lösung Mobility for SAP ERP kann per iPhone oder Blackberry von unterwegs aus auf das SAP ERP-System zugegriffen werden. Lästige Zettelwirtschaften durch Ausdrucke oder fehlende Informationen beim Kundenbesuch sollen somit für den Vertriebs- oder Außendienstmitarbeiter passé sein. Da die Daten zwischen dem ERP-System und Smartphone ständig synchronisiert werden, ist sowohl der Online- als auch Offline-Zugriff möglich. Die isec7-Lösung kann an SAP ERP ECC 66.0 EhP3 angebunden werden. Voraussetzung ist SAP ERP 5.0. Die Lösung kostet 34.000 Euro für 50 Nutzer. Die Installation ist im Preis inbegriffen. Jeder weitere Anwender kostet 50 Euro.

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BI-Funktionen im CRM-Modul (Christiane Stagge)

Mobilty for SAP CRM: Auch auf das CRM-System können Sales-Mitarbeiter  per iPhone oder Blackberry zugreifen. Beachtenswert: Durch eine Bearbeitung des ABAP-Quellcodes kann die Anwendungen um eigene Features erweitert werden, wie beispielsweise kundenspezifische Felder, Beschwerden, Verträge, Lagerbestände oder Preisinformationen. Mit dem mobilen CRM-Modul können Kundendaten aufgerufen werden, Angebote und Aufträg eingesehen oder verwaltet werden. Da BI-Reports in die Lösung integriert ist, kann der Sales-Mitarbeiter sich von unterwegs aus seine Verkaufschancen ausrechnen. Für Mobility for SAP CRM muss in der Firma mindestens SAP CRM 7.0/2007 laufen. Der Preis von diesem mobilen CRM-System entspricht den Kosten von Mobility for SAP ERP.

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Workflow-Management (Foto: Christiane Stagge)

Mobility for SAP Workflow: Mobility for SAP Workflow läuft nur auf Blackberrys und arbeitet mit Universal Worklist (UWL). Damit lassen sich unterwegs Angebote, Bestellungen, Reisekosten, Urlaubsanträge oder Lieferantenbewertungen einsehen und genehmigen. Die Lösung läuft auf SAP-Backendsystemen. Mindest ein Backendsystem benötigt ABAP NW7.0 SP 14 oder höher. Mobility for SAP Workflow kostet 28.000 Euro für 50 Anwender, inklusive Installation. Für jeden weiteren Nutzer zahlt die Firma 50 Euro.

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Roundtable mit SAP Research (Foto: Christiane Stagge)

SAP Research: Mobile Software für Südafrika

Mit dem Kauf von Sybase will SAP seine Strukturen reorganisieren und sich dem Mobile-Bereich weiter öffnen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer wie Südafrika ist das eine große Chance. Schon auf der CeBIT 2010 stellte SAP Research das Projekt Collaboration@Rural vor. SAP hat dabei eine Lösung entwickelt, mit der Ladenbesitzer ihre Waren schnell und einfach per SMS ordern können. Auf der SAPPHIRE NOW in Frankfurt zeigte SAP Research zusammen mit Vodafone den Einsatz in der Praxis. Vodafone bietet dabei eine Cloud-Umgebung für Services und Extra-Anwendungen an. In der Demo zeigten die Experten, wie sich neue Jobs anlegen oder Arbeitszeiten erfassen lassen. SAP und Vodafone haben eine Menge Arbeit investiert, um die Bedienoberfläche so individuell wie möglich zu gestalten und sie auf die unterschiedlichen Displaygrößen der Smartphones wie Nokia, iPhone oder Blackberry anzupassen.

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Stratus: Fehlertolernate, redundante Server (Christiane Stagge)

Stratus: Redundante Server

Stratus stellt Server her und präsentierte in Frankfurt Geräte der Baureihe 2600, 4500, 6300. Das Besondere: Der Server besteht aus redundanter Hardware: Fällt eine Komponente aus, übernimmt die Zweite nahtlos. Ein zusätzlicher Server ist daher nicht notwendig. Die hochsicheren Server eignen sich besonders für den Einsatz in Krankenhäusern, Verwaltungen oder Verlagen, bei denen ein Technikausfall fatale Folgen haben könnte. Die Kosten fangen bei 15.000 Euro an.

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