iSeries ist die beste Wahl als Server für SAP-Anwendungen

Feature | 10. Mai 2006 von admin 0

Im Juli 2005 hat sich dieser COMMON-Arbeitskreis unter der Leitung von Peter Althapp (Solution Architect SAP/IBM bei der basycs GmbH, Kraichtal) und Manfred Engelbart, (Consulting IT-Specialist für SAP on System i, IBM Deutschland GmbH) konstituiert und ist bei wachsender Teilnehmerzahl bereits eine feste Größe im COMMON-Umfeld geworden. „Dafür, dass wir mit dem SAP-Arbeitskreis quasi erst am Anfang stehen, sind
wir mit der Teilnehmerzahl mehr als zufrieden“, sagt Peter Althapp. Die Zielsetzung des Arbeitskreises beschreibt Manfred Engelbart wie folgt: „Wir wollen langjährigen iSeries-Nutzern die Sicherheit vermitteln, dass die Entscheidung für SAP-Anwendungen nicht das Aus für den IBM-Server bedeuten muss.
Der Informationsbedarf zu diesem Thema ist groß.“ Wenn langjährige iSeries-Kunden zu SAP-Software wechselten, aber an ihrem ausfallsicheren Mittelstandserver festhalten möchten, fühlten sich die Anwender der COMMON-Gemeinde näher als einer SAP-Anwendergruppe. Erfreulich auch: zur Unterstützung des Arbeitskreises haben sich als technische Mentoren zusätzlich bereit erklärt: Walter Lang, Internationales SAP/IBM
Competence Center, Manfred Höschele, Manager SAP on iSeries Development, Volker Güldenpfennig, consolut GmbH sowie Dieter Huber, basycs GmbH.
Eine Entscheidung für SAP-Anwendungen bedeutet nicht das Aus für iSeries. „Die iSeries darf bei einer Entscheidung für SAP-Anwendungen überhaupt nicht zur Disposition stehen“, ergänzt Peter Althapp. Häufig seien iSeries-Administratoren verunsichert, wenn in ihren Unternehmen die Entscheidung für SAP-Software als ERP Software (Enterprise Ressource Planning) falle. „Wenn die Entscheidung für betriebswirtschaftliche Software von SAP falle, fragt sich mancher IT-Leiter, wie es jetzt weitergeht.“ Dass diese Frage erst gar nicht aufkommt, dafür setzt sich der COMMON-Arbeitskreis vehement ein. Vor diesem Hintergrund fanden die Vorträge von IBM und SAP statt. Lutz Bieberstein, Business Development Manager, Global Partner Management IBM bei der SAP AG, erläuterte die Release-Strategie der Walldorfer, Walter Lang stellte SAP-Netweaver-Landschaften für die iSeries vor und Volker Güldenpfennig gab einen detaillierten Überblick über Upgrade-Prozesse für SAP-Anwendungen.
Alle Referenten hoben die IBM-Strategie „Capacity on Demand“ hervor. Dabei wird Serverleistung je nach Bedarf „eingekauft“, ohne gleich den ganzen Server wechseln zu müssen. Die iSeries/i5 sei insbesondere für SAP-Software eine hervorragende Stellschraube für die Skalierbarkeit des Systems. „Bei bestimmten iSeries-Modellen lassen sich sowohl Hauptspeicher wie auch CPU-Prozessor mit Capacity on Demand ausstatten“, sagte Peter Althapp. Zusammen mit einer Storage-Lösung erhalte man eine stabile und flexible Server-Antwort für die mächtige SAP-Anwendung. Die nächste Sitzung des SAP-iSeries-Arbeitskreises findet am 21. Juni 2006 in Hamburg beim Anwender F. Reyher Nchfg. GmbH & Co. KG statt. Neben neuen interessanten Fachthemen wird sich auch Andreas Kerstan, Geschäftsführer IBM Deutschland, Bereich Mittelstand, der Diskussion mit den Anwendern stellen. Die am meisten gestellten Fragen der Anwender von SAP-Anwendungen on iSeries/i5 waren:

  • Ist die iSeries noch modern genug für die SAP-Software?
  • Ist der Server grundsätzlich für den Einsatz mit SAP-Software geeignet?
  • Nimmt SAP selbst die iSeries als Plattform ernst genug?
  • Wie geht man am besten bei einer SAP-Anwendungseinführung auf der iSeries vor?
  • Wie sieht die Systemarchitektur für SAP-Anwendungen auf einer iSeries grundsätzlich aus?
  • Wie lässt sich die Performance (Leistung) des Systems greifen, verwalten und optimieren?

Quelle: COMMON Arbeitskreis

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