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IT-Infrastruktur und Anwendungslandschaft aus einer Hand überwachen und verwalten

14. Januar 2013 von Anja Paschke-Hess 0

Mit der Applikationsverwaltung SAP Solution Manager und der Software SAP IT Infrastructure Management managen Unternehmen jetzt ihre gesamte IT – von der Softwarelandschaft bis hin zu einzelnen Infrastrukturkomponenten.

SAP IT Infrastructure Management erlaubt die lückenlose Echtzeitüberwachung der IT-Infrastruktur eines Unternehmens, angefangen von Druckern über PCs, Server, Router bis hin zu einzelnen Switches. Über die automatische Geräteerkennung können Assets im gesamten Netzwerk erfasst und deren Konfigurationsstände in Echtzeit abgefragt werden. Im Zusammenspiel mit SAP Solution Manager entsteht so für Kunden mit SAP Enterprise Support erstmals die Möglichkeit, die gesamte Anwendungslandschaft und alle für deren Betrieb notwendigen Infrastrukturkomponenten mit nur einer Applikation zu überwachen. SAP IT Infrastructure Management wurde in partnerschaftlicher Zusammenarbeit von SAP und REALTECH entwickelt und basiert auf der bewährten Technologie des theGuard! Service Management Centers von REALTECH.

Mehr als nur SAP-Anwendungsüberwachung

„SAP und REALTECH haben sich bei der Entwicklung der Software eng an den Anforderungen der SAP-Kunden orientiert. Mit ihr können Kunden die wachsende Komplexität moderner IT-Landschaften sicher meistern“, erklärt Manfred Hofmann, Geschäftsführer der REALTECH Software Products GmbH. „Die Kombination von SAP IT Infrastructure Management und SAP Solution Manager ermöglicht ein zentrales IT-Management, das weit über die Überwachung von SAP-Anwendungen hinausgeht. Unternehmen können mit der Lösung neben SAP-Anwendungen auch Applikationen von Drittanbietern überwachen und erhalten eine vollständige Transparenz über deren wechselseitige Abhängigkeiten und Prozesse sowie die zugehörigen Infrastruktur- und Netzwerkumgebungen.“

Das Herzstück: die zentrale Datenbank für Änderungen

SAP IT Infrastructure Management ist ein eigenständiges SAP-Produkt, das die Funktionalitäten von SAP Solution Manager ab Version 7.1, Service Pack 5, erweitert. Herzstück der Anwendung ist die Configuration Management Database (CMDB), eine zentrale Datenbank, die alle Infrastrukturkomponenten automatisch erkennt, deren Konfigurationsstände und Verknüpfungen untereinander abbildet und detaillierte Performancedaten dokumentiert.

Änderungen im Unternehmensnetzwerk werden von der CMDB in einem standardisierten Format an SAP Solution Manager übergeben. „In das Service-Desk von SAP Solution Manager sind nun auch die Daten für das Infrastrukturmanagement integriert“, so Hofmann weiter. „Das bedeutet: Jede Anwendung, jedes Gerät und jede Komponente mit eigener IP-Adresse lässt sich nun mit einem einzigen Werkzeug überwachen und steuern: SAP Solution Manager.“

Integrierter Prozess für Infrastruktur- und Anwendungsmanagement

„SAP Solution Manager nutzt die umfassenden Daten in der CMDB für einen integrierten Prozess, der den gesamten Lebenszyklus der Infrastruktur und aller Anwendungen steuert“, erklärt Hofmann. „Im Zusammenspiel mit SAP IT Infrastructure Management stellt SAP Solution Manager Abhängigkeiten der einzelnen Konfigurationskomponenten untereinander her und setzt diese in Bezug zu ihren IT-gestützten Geschäftsprozessen.“

Die Vorteile liegen auf der Hand: Unterbrochene Verbindungen können in Echtzeit ausfindig gemacht, die Ursachen dafür schneller erkannt und Fehler schneller behoben werden. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen erstmals einen umfassenden Blick auf Störungen oder Probleme, die von grundlegenden Netzwerkkomponenten verursacht werden – und können diese direkt mit den Geschäftsabläufen und Kommunikationsprozessen in Beziehung setzen. Diese umfassende Transparenz ermöglicht es, ein effizientes, datengesteuertes Incident- und Change-Management zu etablieren:

  •  Fehler in der Infrastruktur oder der Anwendungslandschaft werden erkannt, noch bevor sie Auswirkungen auf den laufenden Betrieb haben.
  • Fehlerbehebungsmaßnahmen lassen sich nach geschäftlicher Priorität staffeln.
  • Alle Konfigurationsparameter, Parametereinstellungen und Firmwareversionen werden zentral verwaltet.
  • Die IT kann im Voraus abschätzen, wie sich Ausfallzeiten auf Anwendungen, Prozesse und Benutzer auswirken – und somit Änderungsprozesse unterstützen.
  • Der komplette Lebenszyklus der Anlagen wird begleitet – vom Auftrag bis hin zum Auslaufen.
  • Eine optionale Integration in das Projekt- und Portfoliomanagement erlaubt die Optimierung der IT-Ressourcenausnutzung.
Kostengünstiges Management der gesamten IT

SAP Solution Manager unterstützt somit nun alle Ebenen der IT-Architektur: das Geschäftsprozessdesign, Anwendungen aller Art, Datenbanken, Schnittstellen, Benutzer und die gesamte Infrastruktur mit allen Hardwarekomponenten.

Indem die Überwachungs- und Administrationswerkzeuge von SAP Solution Manager auch in der Infrastruktur funktionieren, erhält der Anwender eine umfassende Lösung, mit der sich der Lebenszyklus der gesamten IT-Architektur steuern lässt. Unterm Strich bedeutet das für Manfred Hofmann: „Kunden mit SAP Enterprise Support können mit dieser IT-Managementlösung Zeit und Kosten sparen und für einen reibungslosen Betrieb der Gesamt-IT sorgen – ganz gleich, ob es sich um eine SAP-Umgebung oder die Umgebung eines anderen Anbieters handelt.“

Weitere Informationen:
Mehr aus erster Hand erfahren? Hier das Interview zu SAP IT Infrastructure Management anschauen.
Im Webcast weitere Details zur Anwendung erfahren.

 

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