ITML > High erhöht Produktivität und senkt Kosten

Feature | 4. Mai 2005 von admin 0

Die Freude, neue Produkte(n) zu margenträchtigen Preisen am Markt zu platzieren, währt in der Hightech-Industrie meist nur kurz. Diese müssen in der richtigen Art und Weise auf den Markt gebracht werden und zudem bei moderaten Preisen die ständig steigenden Kundenerwartungen erfüllen. Wegen der zunehmenden Preis-/Leistungsorientierung von Kunden sagen aktuelle Trendstudien der Hightech-Branche einen harten Wettbewerb voraus.

Zukunftsfähige Lösung für steigende Anforderungen

„Mittelständische Anbieter von Hightech- und Elektronikgütern benötigen deshalb eine moderne und zukunftsfähige Lösung, die möglichst alle branchenspezifischen Prozesse abdeckt, um künftig wettbewerbsfähig zu sein“, erklärt Tobias Wahner, Geschäftsführer bei ITML. Die qualifizierte mySAP-All-in-One-Lösung ITML > High<tech> erfüllt diese Vorgaben. Die Branchenlösung des Pforzheimer SAP Business Partners basiert auf mySAP ERP und ist nach eigenen Angaben ein „schlüsselfertiges Komplettpaket, das auf die typischen Geschäftsprozesse der Hightech-Industrie voreingestellt ist.“ Besonders hebt Wahner hervor, „dass die Lösung Finanzwesen, Personalwirtschaft, Logistik und Kundenbeziehungen integriert abbildet.“

Wertschöpfungsketten abbilden

Damit garantiert ITML > High<tech> einen durchgängigen Informationsfluss vom Angebot bis zur Nachkalkulation beziehungsweise Auftragsabrechnung. Die Branchenlösung bildet komplette Szenarien entlang der Wertschöpfungskette von Hightech- und Elektronikfirmen ab. Das beginnt bei der automatischen Bedarfsermittlung über den ebenfalls automatisierten Bestellprozess und reicht bis zur Lagerüberwachung für Lieferanten über das Internet. Weitere integrale Bestandteile der Lösung sind unter anderem Chargen- und Revisionsstandverwaltung, Seriennummernverfolgung in Produktion und Distribution sowie Service-, Reparatur- und Provisionsabwicklung. Das ermöglicht eine Rundumsicht auf sämtliche Unternehmensprozesse.
So verwaltet die Lösung beispielsweise die jeweiligen Revisionsstände von chargenpflichtigem Material mittels Seriennummern. Herkunft und Verbleib jedes einzelnen Bauteils können damit genau nachverfolgt werden, was etwa bei Kundenreklamationen oder Maßnahmen zur Qualitätssicherung relevant ist. „Die mySAP-All-in-One-Lösung verbessert damit die Produktqualität und sorgt für durchgängig transparente Prozesse vom Lieferanten bis zum Kunden“, berichtet Wahner.
Mit der CRM-Funktionalität (Customer Relationship Management) besteht über einen Web-Dialog die Möglichkeit, einen Kundenauftrag direkt im SAP-System zu erstellen. Dabei sind Preisfindung und Erfassung abweichender Warenempfänger bereits integriert. Zusätzlich können Projektnummer, Kundenauftragsnummer und Auftragsdatum sowie das geplante Lieferdatum eingegeben werden. Das ermöglicht es Kunden oder Verkäufern, über das System zu prüfen, ob benötigte Waren oder Bau- bzw. Ersatzteile verfügbar sind. „Ein weiteres Plus der CRM-Funktionalität ist, dass sie den Anwendern auf Knopfdruck eine Statusliste von Kundenaufträgen anzeigt“, ergänzt Wahner.

Lieferanten integrieren, Kunden binden

Ein wichtiges Element, um Produktionsaufträge von Kunden zeit- und kostengerecht abzuwickeln, ist die Anbindung von Lieferanten. Über ITML > High<tech> werden diese interaktiv angebunden. Das heißt: Autorisierte Lieferanten erhalten online Zugriff auf Informationen zu aktuellen Beständen. Sie können sie online abrufen, erkennen so frühzeitig mögliche Engpässe für die Produktion und können Maßnahmen einleiten, um benötigte Bauteile, wie Prozessoren oder Platinen, rechtzeitig zu liefern. Im Rahmen der Lieferantenintegration werden beispielsweise auch Bestellbestätigungen und Lieferavisen direkt über die Branchenlösung abgewickelt. „Das entlastet einerseits den Einkäufer im operativen Tagesgeschäft und schafft Raum für strategische Aufgaben wie Lieferantenauswahl und -beurteilung sowie Preisverhandlungen“, verdeutlicht Wahner die Vorteile. „Andererseits wirkt es sich positiv auf die Termintreue und Flexibilität des Herstellers aus. Das wiederum erhöht die Zufriedenheit der Kunden und sichert Folgeaufträge.“
Hersteller elektronischer Haushaltsgeräte können Kunden unter anderem nachhaltig binden, wenn Reparaturaufträge von der Annahme bis zur Auslieferung der reparierten Ware schnell und zufrieden stellend abgewickelt werden. ITML > High<tech> erfasst hierfür die im Rahmen einer Reparatur verarbeiteten Ersatzteile (Stichworte: Chargenpflicht, Seriennummernverwaltung) und benötigten Zeiten. Bei Bedarf kann ein Kostenvoranschlag oder eine Auftragsbestätigung direkt aus dem Auftrag heraus erstellt werden. Die reparierte Ware wird dann über Standardfunktionen ausgeliefert. Um die Reparaturaufträge von „Normalaufträgen“ zu unterscheiden, wurden unterschiedliche Liefer- und Faktura-Typen im System angelegt.

Laufend optimieren, schnell einführen

Die in der mySAP-All-in-One-Lösung abgebildeten Prozesse werden von ITML laufend weiterentwickelt, angepasst und verbessert. „Dabei fließen vor allem Erfahrungen aus Kundenprojekten mit ein“, beschreibt Wahner den Vorgang. Eine besondere Bedeutung kommt der reibungslosen Übernahme von Altdaten zu. Löst ein Unternehmen seine Altanwendung durch ITML >High <tech> ab, sind im zugrunde liegenden Template bereits viele Übernahmeszenarien vorspezifiziert, um einen möglichst reibungslosen Datentransfer sicherzustellen.
„Je vollständiger die Altdaten übernommen werden, desto schneller kann unsere Branchenlösung eingeführt werden“, so Wahner weiter. Eine möglichst umfangreiche Übernahme ist auch deshalb wichtig, weil auf Basis der vorhandenen Daten, zum Beispiel zu Ersatzteilen, der entsprechende Prozess des Ersatzteilgeschäfts schnell abgebildet wird. Dadurch werden die Kosten gegenüber herkömmlichen Einführungsszenarien sowie -zeiten deutlich gesenkt. In der Regel veranschlagt ITML für Implementierungsprojekte einen Zeitrahmen zwischen drei und sechs Monaten. „Allerdings haben wir ITML >High<tech> bei einem Kunden schon innerhalb von 80 Tagen installiert und freigeschaltet“, hebt der ITML-Geschäftsführer hervor.

Kostengünstig und flexibel

Die mySAP-All-in-One-Lösung ist Plattform-unabhängig und läuft auf verschiedenen Hardwaresystemen mit Windows, UNIX-Derivaten oder Linux. Als Datenbanksysteme verwendet ITML SQL-Server, DB/2 oder Informix. „Speziell bei kleineren Mittelständlern bevorzugen wir aus Kostengründen jedoch MAX DB“, erklärt Wahner. Der SAP Business Partner bietet das Branchenpaket entweder zum Festpreis oder im ASP-Modus an. Beim ASP-Modell liegt die Preisspanne pro User, je nach Funktionsumfang und Userzahl, zwischen 250 und 320 Euro im Monat. „Damit erfüllt ITML > High<tech> alle wichtigen Forderungen mittelständischer Betriebe“, resümiert Tobias Wahner. „Die Lösung deckt die Kernprozesse der Hightech- und Elektronikbranche ab und verbessert die Produktivität. Sie ist außerdem kostengünstig, schnell einzuführen, flexibel und skalierbar. Das schafft Wettbewerbsvorteile.“

Weitere Informationen:

www.itml.de

Dr. Andreas Schaffry

Dr. Andreas Schaffry

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