World Championship 2009

Feature | 19. August 2009 von Benjamin Blaume, Christiane Stagge, Frank Völkel 0

SAP-Gründer Plattner segelt um Weltmeisterschaft (Foto: www.kieler-woche.de)

Entwickelt und gebaut wurde Plattners Boot vom Fachbetrieb Segelsport Jess aus Eckernförde. Die Bootsbauer aus Schleswig-Holstein sind absolute Fachmänner in der 505er-Bootsklasse, bei der die Jollen genau 505 Zentimeter lang sein müssen.

Plattners Boot: Hightech nach Maß

Der 505er ist eine vom Engländer John Westell Anfang der 1950ern entworfene Rennjolle mit einer Länge von 505 Zentimeter und einer Breite von 188 Zentimeter. Der Rumpf besteht bei Plattners Boot aus einer Epoxidharz-Kohlefaser-Mischung. Das Mindestgewicht der Jolle inklusive sämtlicher Aufbauten liegt bei 127,4 Kilogramm.

Auch die Segel sind genormt: Das Großsegel hat eine Fläche von 12,30 m². Das kleinere Focksegel misst 4,94 m². Der zusätzliche Spinnaker darf maximal 27 m² Segelfläche bieten.

Die 505er-Bootsklasse wurde zunächst bei Rennen des Französischen Segelverbandes eingesetzt. Doch schon 1955 erfolgte die Anerkennung durch den Internationalen Segelverband.

Nautische Daten in Echtzeit

Bei der SAP World Championship 2009 tritt SAP nicht nur als namensgebender Sponsor auf, sondern unterstützt die Segler auch mit seiner Software aus dem BusinessObjects Portfolio.

Mit Hilfe von SAP können die Teilnehmer ihre Route und Strategie während einer Regatta noch besser planen. Dies geschieht mit der Datenvisualisierungssoftware Xcelsius, Webservices wie Google Maps und GPS Data und weiteren Spezialanwendungen. Während der Regatta erhalten die Segler Informationen über Wind- und Strömungsgeschwindigkeiten sowie den aktuellen Standpunkt ihrer Kontrahenten. An den insgesamt fünf Wendepunkten liefern mobile Navigationsgeräte die entsprechenden Informationen ab und geben diese an das SAP mash-up weiter. Der Segler kann die Datenauswertungen wiederum in Echtzeit abrufen und dadurch seine Wettkampfstrategie stets auf den neusten Stand bringen.

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