Karstadt Warenhaus AG nutzt erweitertes SAP-Lösungsportfolio für Textileinzelhandel und Sport

Feature | 28. November 2005 von admin 0

Die Bekleidungsbranche muss in ihrer Planung und Bewirtschaftung wechselnde Trends und Modezyklen berücksichtigen – dies erfordert eine hohe Integration der Geschäftsprozesse von der Planung über die Warensteuerung bis hin zum Verkauf und Berichtswesen. Die auf diese komplexen Abläufe ausgerichteten Funktionen ergeben sich aus Anforderungen weltweiter SAP-Kunden im Textileinzelhandel. Zu den wesentlichen Verbesserungen zählt unter anderem eine mit der Sortimentierung verknüpfte warenwirtschaftliche Planung, die eine bedarfsgerechte Bestückung des einzelnen Warenträgers erlaubt und zudem die Sortimentsgestaltung bis hin zu einzelnen Größen oder Farben unterstützt. Der Beschaffungsprozess kann aus der Sortimentierung heraus automatisch initiiert werden, sofern das in der warenwirtschaftlichen Planung festgelegte Budget nicht überschritten wird. Im Beschaffungscontrolling lässt sich die Lieferkette umfassend verfolgen und bei Terminüberschreitungen zeitgerecht eine Beschaffungsalternative auswählen. Im Bereich der Warensteuerung vergleicht ein „Slow-Seller-Management“ die aktuellen Abverkäufe eines Produkts mit den Plandaten und schlägt automatisch eine Preissenkung vor, um den Abverkauf zu forcieren und Lagerkosten zu reduzieren.
Mit den neuen Funktionen sichert sich Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern eine zeitnahe, flexible Warenversorgung bei geringen Lagerbeständen. Erstmals wird auch die Ressource Verkaufsfläche als Planungsgröße im Warenwirtschaftssystem berücksichtigt: Die Regalflächen in einzelnen Verkaufsfilialen werden bestimmten Produkten zugeordnet und entsprechend der Regalkapazität automatisch nachversorgt. Zudem erreicht der Warenhauskonzern eine enge Verzahnung der Einkaufsplanung mit der operativen Steuerung der Warenprozesse. Insgesamt ergeben sich durchgängige Geschäftsabläufe mit einem hohen Automatisierungsgrad bei der Warenbeschaffung und -steuerung.

Für alle warenwirtschaftlichen Prozesse

„Speziell in den Sortimentsbereichen Mode und Sport benötigen wir eine Verknüpfung von Planung, operativer Warenbewirtschaftung und Steuerung in einer Lösung“, erklärt Dr. Christian Marzinzik, Projektleiter der Karstadt Warenhaus AG. „Gleichzeitig können wir unsere Prozesswissen in eine branchenspezifische Standardlösung einfließen lassen, die uns eine effizientere Warenversorgung, signifikante Kostenvorteile und somit eine erstklassige Wettbewerbs-Position verschafft.“ Der Essener Warenhauskonzern hat seine wichtigsten Geschäftsprozesse neu definiert und dazu gemeinsam mit SAP das bestehende Lösungsportfolio weiterentwickelt. Nach dem Produktivstart der Warenwirtschaftsplanung und der Stammdatenanlage soll bei der Karstadt Warenhaus AG ab Mitte 2006 SAP for Retail für alle warenwirtschaftlichen Prozesse in den Bereichen „Mode“ und „Sport“ umfassend eingesetzt werden.
„Mit der Karstadt Warenhaus AG haben wir einen Marktführer an unserer Seite, der im Modesortiment aufgrund seiner vielfältigen Warenwirtschaftsprozesse und Filialorganisation über großes Know-how verfügt. Der Textileinzelhandel erhält ab 2006 eine standardisierte Software, die warenwirtschaftliche Planung, Beschaffung, Verteilung, Steuerung sowie den Abverkauf branchengerecht unterstützt“, so Peter Kabuth, Leiter des Geschäftsbereichs Retail und Wholesale bei der SAP AG.

Quelle: SAP Deutschland AG

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