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Koehler Paper Group: Informationszyklus beschleunigt

14. Januar 2013 von Andreas Stangl 0

Die Koehler Paper Group ist in einigen Produktsegmenten Weltmarktführer und will diese Position weiter stärken. Das Erfolgsrezept lautet kontinuierliche Innovation. Deshalb setzt der Familienbetrieb aus dem Schwarzwald seit Kurzem auf die In-Memory-Technologie von SAP. Das Resultat: Berichte und Auswertungen in Echtzeit – zu stark reduzierten Kosten.

Gerade einmal drei Tage benötigte die Projektgruppe von Koehler Paper Group, SAP und dem Hardwarelieferanten DELL, um die Software-Appliance SAP HANA zum Laufen zu bringen und alle Daten zu transferieren. „Das kam uns gerade recht“, erklärt Karl Schindler, IT-Leiter bei der Koehler Paper Group. „Als mittelständisches Unternehmen hatten wir keine Zeit und keine Kapazitäten für lange Voruntersuchungen.“ Nach einer Testphase von rund vier Wochen ging SAP HANA in der Papierfabrik endgültig an den Start.

Riesige Datenmengen in kürzester Zeit analysieren: Das ist das Spezialgebiet von SAP HANA. „Sieben Millionen Datensätze analysieren wir jetzt in kürzester Zeit. Vom Einkauf des Rohmaterials bis zum Beleg des Endprodukts können wir nach allen möglichen Kriterien selektieren“, erzählt Schindler. Das komplette SAP NetWeaver Business Warehouse läuft nun über SAP HANA, alle Berichte und Auswertungen erhält die Koehler Paper Group daher in Echtzeit.

Nicht nur Vorstand, Sparten- und Bereichsleiter arbeiten mit SAP HANA, sondern auch Sachbearbeiter in Vertrieb und Rechnungswesen. Der Informationszyklus hat sich beschleunigt – rund 30 Prozent Zeitersparnis bringt SAP HANA. Zudem sind die Betriebskosten des Business Warehouse um rund ein Drittel gesunken. Die Papierfabrik will daher künftig mit SAP HANA auch Produktionsdaten und Stillstandzeiten auswerten um dort die Prozesse zu verbessern.

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