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Koller-Gruppe: Zukunftsfähige ERP-Lösung aus einem Guss

8. Oktober 2014 von SAP News 0

Leichtbauträgerteile aus dem Hause Koller stehen bei der Automobilindustrie hoch im Kurs. Die Ladeböden, Hutablagen und Schiebehimmel aus Dietfurt kommen in zahlreichen Fahrzeugmodellen serienmäßig zum Einsatz. Um Arbeitsprozesse zu beschleunigen und sich frühzeitig auf veränderte Marktanforderungen anzupassen, modernisierte der Zulieferbetrieb seine komplette IT-Landschaft. Heute erleichtert eine integrierte Lösung auf Basis von SAP ERP die Zusammenarbeit mit Kunden, Kollegen und Partnern.

„Für uns ist die SAP-ERP-Einführung ein voller Erfolg. So können wir auch in Zukunft mit unseren Lieferzeiten weit unter denen unserer Mitbewerber liegen.“, so Max Koller, von der Geschäftsführung der Koller-Gruppe.

„Mit der dynamischen Entwicklung unseres Unternehmens und den daraus resultierenden Anforderungen konnte unser altes System einfach nicht mehr Schritt halten“, begründet Geschäftsführer Max Koller die Umstellung. Zu viele, nicht selten fehleranfällige, manuelle Tätigkeiten bremsten die Produktion, die Buchhaltungsprozesse konnten die komplexe Struktur der Gruppe nur unzureichend abbilden. Das erschwerte die standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gesellschaften und dem Produktionsstandort im ungarischen Pécs. Und noch etwas sprach für die Ablösung des Alt-Systems: Es war nicht für die Serienfertigung geeignet, mit der die Koller-Gruppe einen hohen Anteil des Umsatzes erwirtschaftet. Das neue ERP-System sollte zudem eine hohe Integration mit den IT-Prozessen der Kunden ermöglichen.

Deshalb entschied der Zulieferbetrieb SAP ERP einzuführen. „Ziel war, die gesamte Wertschöpfungskette vom Einkauf, über Produktion und Vertrieb bis hin zur Finanzbuchhaltung über eine integrierte Lösung abzudecken“, verdeutlicht Dietmar Lohr, Projektleiter beim Implementierungspartner Sycor den Ansatz. Die besondere Herausforderung: Mit Fertigungsaufträgen, Serienfertigung und die Projektfertigung für den Formenbau mussten drei unterschiedliche Fertigungstypen im System hinterlegt werden. Vor allem die Einbindung der Projektfertigung, inklusive der Termin- und Kostenplanung, mit der Verknüpfung zur Serienfertigung stellte sich als enorm anspruchsvolle Aufgabe heraus. „Das sind zwei völlig unterschiedliche Logistikprozessmodelle. Zum einen die Abwicklung von Klein- bis Großserien, zum anderen die Abbildung des Maschinenbaus über die Projektfertigung“, verdeutlicht Lohr.

Heute bildet das von Sycor angepasste SAP ERP-System sämtliche Bedürfnisse der Koller-Gruppe ab, inklusive der Projekteinzelfertigung von Spritzguss- und Presswerkzeugen. Kleinteilelager und Zeiterfassungsterminals der Drittanbieter sind nahtlos mit dem ERP-System verbunden, sämtliche Werke und Standorte in die zentrale Unternehmenssoftware integriert. „Komplexe Intercompany-Prozesse funktionieren so über Ländergrenzen hinweg und unterstützen die Abläufe im ungarischen Werk in Pécs“, erklärt Hubert Schwer, Projektleiter der Koller-Gruppe. Controlling-Prozesse, die FIBU-Konsolidierung aller Buchungskreise und die Finanzplanung mit der Erfüllung der Bankenanforderungen laufen reibungslos. Auch sein Chef wertet die Software-Einführung als vollen Erfolg: „Diese Neuausrichtung unserer IT-Landschaft war zwingend notwendig“, betont Max Koller.

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