Langfristige Perspektive für DCW-Software

Feature | 15. März 2005 von admin 0

Das Systemhaus hat in den vergangenen neun Monaten die Zufriedenheit der DCW-Anwender in den Vordergrund gestellt. Dazu arbeitet es eng mit Common Deutschland zusammen setzte zahlreiche Maßnahmen zur Kundenbindung um. „Wir haben mit unseren DCW-Kunden gemeinsam eine Zukunftsperspektive erarbeitet und wollen sie als zufriedene Kunden halten“, so Steeb-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemna. Nach dem Zusammenschluss von DCW Software und Steeb hat der Arbeitskreis der Common Deutschland e.V. (unabhängige Vereinigung mittelständischer IBM-Anwender) in mehreren Gesprächen die Erwartungshaltung der Anwender offen geäußert. Auf dieser Grundlage hat Steeb eine Strategie entwickelt, wie auch künftig die DCW-Software im Sinne der Anwender unterstützt werden kann.
Das Systemhaus hat den DCW-Anwendern neue, unbefristete Pflegeverträge angeboten. Diese enthalten auch eine einseitige Verpflichtung seitens Steeb, den Vertrag nicht vor 2008 zu kündigen. Die Pflege gilt für die Releases R3.4.5 und R3.5.0 und umfasst sämtliche AS/400-basierende Module sowie alle Landesversionen. Die gegenwärtigen Pflegeleistungen enthalten die Fortentwicklung der DCW-Lösung sowie die Störungshilfe und Fehlerkorrekturen. Mit dem neuen Pflegevertrag wurden die Pflegegebühren auf 80 Prozent des Vorjahreswertes gesenkt.
Im Rahmen der Pflege wird Steeb die DCW-Lösung weiterentwickeln. Beispielsweise wurde bereits eine Möglichkeit geschaffen, um die operativen Anwendungen der iSeries mit der Elster-Software auf den Clients für den Datentransfer zum Finanzamt zu integrieren. Steeb schätzt das Interesse der Kunden an der Weiterentwicklung der DCW-Lösung sehr hoch ein. Auch die Leistungen der Hotline wurden ausgebaut. Diese ist nun von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar und wird von gemischten Teams aus Entwicklern und Beratern besetzt. Der Geschäftsbereich DCW hat für die Realisierung dieser Maßnahmen die personellen Ressourcen aufgestockt und beschäftigt nun rund 40 Mitarbeiter am Standort Mannheim.

Stärkere Kundenbindung

Steeb gelang es im vergangenen Jahr, die Kundenbindung der DCW-Anwender zu stärken. Über 90 Prozent setzen auch weiterhin auf die DCW-Lösung. Von den ursprünglich rund 400 DCW-Kunden wechselten nicht einmal zwei Prozent zu Wettbewerbslösungen, wohingegen über fünf Prozent der Kunden auf SAP-Lösungen migrierten. Diesen Anwendern bietet Steeb erprobte Migrations-Tools und Teams mit erfahrenen DCW- und Steeb-Beratern.
So hat sich beispielsweise die Hartig + Helling GmbH & Co. KG, Essen, frühzeitig für einen Wechsel zu einer SAP-Lösung entschieden. Der Hersteller und Vertreiber technologisch hochwertiger Elektronikprodukte konnte sich schon bei der DCW-Software von den Vorteilen eines ausgereiften integrierten ERP-Systems überzeugen. Um für künftige Geschäftsanforderungen gewappnet zu sein, setzt H+H künftig auf mySAP ERP sowie die moderne Technologieplattform SAP NetWeaver als Basis. Zum Einführungsumfang der SAP-Lösung zählt zudem das SAP Business Information Warehouse.
Im Zuge der Fusion mit der RHG Nord AG in Hannover zur AGRAVIS Raiffeisen AG entschloss sich auch die RCG Nordwest eG in Münster für den Bereich Finanzen/Controlling zu einem Wechsel von DCW auf SAP. Das fusionierte Unternehmen, die AGRAVIS Raiffeisen AG, ist das führende Unternehmen der Agrarwirtschaft im Norden Deutschlands. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren unter anderem das innovative ERP-System von SAP mit einer flexiblen, offenen Technologieplattform und die im Hause Steeb verfügbare Kompetenz für das Altsystem DCW als auch für Migrationsprojekte nach SAP.
Weiterhin auf DCW-Software setzt die Olsberg Hermann Everken GmbH, eines der ältesten deutschen Familienunternehmen. Seit über 400 Jahren fertigt die Olsberg-Gruppe industrielle Gussprodukte wie Kaminöfen sowie Produktlösungen aus Stahlblech, Aluminium und Edelstahl. Mitte 2004 investierte das Unternehmen in eine neue Dokumentenmanagement- und Archivierungslösung und verband diese über Schnittstellen mit der auch künftig im Einsatz befindlichen Gießerei-Branchenlösung von DCW.

Der Anwenderkreis als Sprachrohr

Derzeit arbeitet der Geschäftsbereich DCW am Thema Change-Request-Management, das durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Common-Arbeitskreis initiiert wurde. Der Arbeitskreis hat dazu ein Konzept erstellt, um Erweitungen und Upgrades der DCW-Software mit Hilfe eines Internetforums effizient unterstützen zu können. Das Forum wird derzeit erstellt und voraussichtlich im zweiten Quartal in die Pilotphase gehen. Steeb verspricht sich davon unter anderem eine für alle Kunden einsehbare Übersicht über die gewünschten Zusatzfunktionen.
„Der DCW-Anwenderkreis der Common Deutschland hat in den vergangenen Monaten einiges auf den Weg bringen können. Durch die aktive Unterstützung und Teilnahme der DCW-Anwender, insbesondere am Internetforum, soll ein dauerhafter und intensiver Dialog mit Steeb und deren Geschäftsbereich DCW entstehen. Damit wollen wir die Umsetzung und Integration der Kundenwünsche in die DCW-Software und damit auch den längerfristigen Erhalt der Software sichern“, so Ingo Junker, Leiter des Arbeitskreises und Bereichsleiter IT/ Organisation der Zschimmer & Schwarz GmbH & Co KG.
„Wir haben im letzten Jahr unsere Hausaufgaben gemacht. Künftig wollen wir den Common-Arbeitskreis als Sprachrohr zu allen DCW- Anwendern etablieren. Die Anwender haben mit der DCW-Lösung eine Software, die über das Jahr 2008 hinaus gepflegt wird, und können ohne Zeitdruck eine langfristige IT-Strategie entwickeln. Nach einem bewegenden Jahr können wir heute sehr optimistisch in die Zukunft blicken“, so Dr. Oswald Walter, Leiter des Geschäftsbereichs DCW.

Quelle: Steeb

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