Keynote Léo Apotheker

Feature | 15. Mai 2007 von admin 0

In seiner Keynote vor rund 8.000 Firmenchefs und IT-Führungskräften lieferte SAP’s President of Customer Solutions & Operations auf der SAPPHIRE ’07 in Wien zahlreiche Beispiele für den Erfolg und wirtschaftlichen Nutzen von SAP-Geschäftsprozessplattformen. Eine serviceorientierte Architektur für Geschäftsanwendungen (Enterprise SOA) in Kombination mit umfassender Branchenexpertise hebe den bisherigen Zielkonflikt zwischen hoher IT-Flexibilität und geringeren Kosten auf. Im Rahmen seiner Keynote kündigte Apotheker auch die Wartungsverlängerung für SAP ERP bis 2013 an. Die internationalen Kundenkonferenzen SAPPHIRE ’07 im April in Atlanta und diese Woche in Wien – 14. bis 16. Mai – zogen mehr als 22.000 Teilnehmer an.

In seiner Rede skizzierte Léo Apotheker das unternehmerische Spannungsfeld aus Wachstum, Differenzierung vom Wettbewerb und dynamischen Marktanpassungen, in dem Unternehmen gleichzeitig höhere Effizienz, geringere IT-Kosten und unbedingte Einhaltung gesetzlicher Auflagen erreichen müssten: „Wir sehen unsere große Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Kunden, unseren Beitrag zu Innovation und höherer Wertschöpfung zu leisten.“

Kontinuierliche Innovation: Verlängerte Standardwartung für SAP ERP

Durch die erfolgreiche Umsetzung und die zunehmende Verbreitung einer offenen Geschäftsprozessplattform auf Basis einer serviceorientierten Architektur (Enterprise SOA), seien höhere IT-Flexibilität bei geringeren Betriebskosten kein Widerspruch mehr. Als Beispiel nannte Apotheker die neue Roadmap für SAP ERP, mit der Kunden über optionale Erweiterungspakete (Enhancement Packages) Innovationen umgehend und ohne Betriebsunterbrechung einsetzen könnten.

In diesem Kontext kündigte Apotheker eine Wartungsverlängerung für die aktuelle Version von SAP ERP bis 2013 an. Damit entspricht SAP dem Wunsch der Kunden, Neuerungen auf Basis einer stabilen Kernlösung umzusetzen. Derzeit setzen bereits mehr als 13.000 Kunden für ihre Anwendungen und Integrationsprojekte auf die SAP-NetWeaver-Plattform. Fast 2.100 Kunden haben SAP ERP seit der Einführung vor knapp einem Jahr implementiert und die Anwendung damit zu einem der größten Produkterfolge in der SAP-Firmengeschichte gemacht.

Herausragende Effizienz durch bessere Integration

Informationstechnologie muss zur Wertschöpfung einer Organisation beitragen und die Geschäftsstrategie des Unternehmens unterstützen, betonte Apotheker. Diesem Credo folgend biete SAP Lösungen und Best Practises, mit denen Kunden eine flexible Geschäftsprozessplattform zur Unterstützung ihrer Unternehmensziele etablieren könnten. „Wir ergänzen die SAP-Plattform um zusammengesetzte Anwendungen, die eine schnelle und flexible Anpassung von Prozessen und Wertschöpfungsketten ermöglichen, je nach den Anforderungen ihrer Organisation oder Branche“, so Apotheker weiter.

Als Beispiel für höhere Effizienz und verbesserte Entscheidungsprozesse durch Integration führte Apotheker die Partnerschaft mit Microsoft und die gemeinsame Software Duet an. Apotheker erläuterte die weitere Produktplanung, mit neuen Geschäftsszenarien und verbesserten Funktionen für die Zusammenarbeit so genannter Information Worker. Im Kontext Co-Innovation hob er weiterhin die Bedeutung der SAP-Branchenforen hervor, so genannter Industry Value Networks (IVNs). Hier arbeitet SAP mit Partnern und Kunden nach dem Ansatz „erfinden, anpassen, einführen“. Damit profitierten nicht nur einzelne Kunden sondern eine gesamte Branche von Innovationen.

Großer Erfolg der SAPPHIRE

Die Zahl der SAPPHIRE-Teilnehmer ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – von rund 9.000 im Jahr 2005 auf 22.000 in diesem Jahr. Damit hat sich die Veranstaltung zu einem Branchenforum für Informationstechnologie und Wirtschaft entwickelt. Bereits zum zweiten Mal fand in den USA parallel zur SAPPHIRE die Anwenderkonferenz ASUG (Americas SAP Users Group) statt. In über 230 Vorträgen, bei rund 190 Themen- und Partnerveranstaltungen sowie auf mehr als 140 Informationsständen konnten sich die Fachbesucher auf den SAPPHIRE-Konferenzen in Atlanta und Wien informieren.

Tags:

Leave a Reply