5 Fakten über mCommerce

7. September 2011 von Heather McIlvaine 0

Alles was Sie über mCommerce wissen müssen (Bild: Sybase)

Alles was Sie über mCommerce wissen müssen (Bild: Sybase)

1.      Ein globaler Trend: Mobile Banking

mCommerce besteht aus zwei Kategorien: den mobilen Finanzdienstleistungen und dem mobilen CRM. Aufgrund der begrenzten Zahlungsmöglichkeiten und des beschränkten Internetzugangs neigen die Schwellenländer jedoch dazu, vor allem mobile Zahlungs- und Geldtransferdienste zu nutzen. Die Industrieländer hingegen sehen Mobile Banking Services vielmehr als eine Zugangsmöglichkeit zu mobilen Finanzdienstleistungen.

Nun zwei Beispiele, die die weltweite Einführung des mCommerce bezeugen: Seit der Markteinführung 2007 in Kenia weist M-PESA, ein mobiler Geldtransferservice von Safaricom, (ein Unternehmen der Vodafone-Gruppe) 13 Millionen registrierte Nutzer und mobile Transaktionen im Wert von 400 Millionen US-Dollar im Monat auf.

ABI Research schätzt, dass der nordamerikanische Umsatz von physischen Waren, die über ein mobiles Endgerät erworben wurden, 2010 1 Milliarde US-Dollar überstieg. Das entspricht einem Anstieg von 33 Prozent gegenüber der 2009-Prognose, die von 750 Millionen US-Dollar ausging.

Einem Bericht der Juniper Research zufolge sollen die mobilen Zahlungen vor 2013 weltweit 600 Milliarden US-Dollar erreichen. Die Mobilität variiert jedoch von Region zu Region. Eine Studie von 2010 hat ergeben, dass der asiatisch-pazifische Raum stets vor der EMEA-Region und Nord- und Südamerika lag, wenn es sich um die gemeldete Nutzung von mobilen Communities, mBanking, Gutscheinen und Coupons, die auf das Mobiltelefon geschickt werden, und anderen mCommerce-Services handelte.

2.      Zahlen per Smartphone: Vom Großhandel bis zum Einzelhandel

Die mCommerce-Services bieten die Möglichkeit tagtägliche Finanztransaktionen, wie zum Beispiel das Bezahlen der Parkgebühren, per Mobiltelefon durchzuführen. Menschen, die vorher keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen hatten, können jetzt über ihr Handy Geld sparen, Familienmitgliedern Geld überweisen und dem Händler die Waren und Dienstleistungen bezahlen.

Industrien außerhalb des Finanzsektors haben auch schon angefangen mCommerce zu nutzen. Versorgungsunternehmen informieren die Kunden über ihren Verbrauch und die wiederum können ihre offenen Rechnungen begleichen.  Restaurants, Hotels und Kinos bieten ein Buchungs- und Vormerkservice an.

Im Einzelhandel nutzt man End-to-End Lösungen für den mCommerce-Bereich: vom mobilen Marketing und den Sensibilisierungskampagnen bis hin zu den Treueprogrammen, Gutscheinen und Umfragen sowie Point-of-Sale-Technologien. Wie eine Umfrage von Sybase 2010 ergab, stoßen insbesondere Sonderangebote und Gutscheinaktionen auf großes Interesse der Kunden.

Lesen Sie weiter: Der richtige Kanal

„Nimble Campaings” vereinen Mobile Marketing mit Zeit- und Ortsinformationen (Bild: Sybase)

„Nimble Campaings” vereinen Mobile Marketing mit Zeit- und Ortsinformationen (Bild: Sybase)

3.      Nutzwert für den Kunden

Bei der Entscheidung wie mCommerce umgesetzt werden soll, müssen sich die Unternehmen zwei Fragen stellen: Wie schafft diese Dienstleistung Nutzwert für den Kunden und wie ist diese Dienstleistung gewinnbringend für mein Unternehmen?

Dazu einige Beispiele: Ein weltweit agierender Hersteller von Babyprodukten verwendet die mobilen Services, um die Markentreue zu fördern. Beim Kauf einer Packung Windeln erhalten die Kunden einen über Mobiltelefon zu verschickenden Short Code. Dadurch erhalten die Kunden nicht nur zusätzliche Punkte, die ihnen zu einem Gutschein für mehr Produkte verhelfen, sondern sie werden auch in eine Gruppe für „frischgebackene Eltern“ aufgenommen, in der sie sich mit anderen Eltern austauschen können.

Smartphones stellen eine gute Möglichkeit dar Mobile Marketing und Zeit-und Ortsinformationen zu vereinen, um gezielte „Nimble Campaigns“ durchzuführen. Ein Restaurant kann zum Beispiel um 11.30 Mittagsangebote verschicken; ein Einzelhändler kann, unter Berücksichtigung des Standortes der Kunden, ihnen gewisse Angebote zukommen lassen.

4.           Der richtige Kanal

Die Unternehmen müssen sich gut überlegen über welchen Kanal sie Mobile Services anbieten wollen. Die wichtigsten mobilen Kanäle sind: Mobile App, Mobile Web, USSD und SMS.

In erster Linie müssen die Unternehmen die Vorlieben ihrer Kunden berücksichtigen. Haben die meisten Ihrer Kunden Smartphones oder konventionelle, so genannte „Feature Phones“? Ist in Ihrer Region die für eine Applikation oder Webseite notwendige Kommunikationsinfrastruktur vorhanden? Viele Unternehmen entscheiden sich dazu, eine Kombination aus mobilen Kanälen zu verwenden oder mit einem SMS-Dienst zu beginnen und Applikationen oder Webseiten nach und nach hinzuzufügen.

Zur Zeit sind USSD und SMS die gängigsten mobilen Kanäle, da sie von allen Mobiltelefonen unterstützt werden. Smartphones verbreiten sich jedoch immer mehr und die Experten erwarten, dass in Zukunft der Einsatz von mobilen Apps und Webseiten für mCommerce Services zunehmen wird.

Sogar in den USA erreichen laut Aaron Maxwell, Gründer von Mobile Web Up und Podiumsexperte bei einem im Mai 2011 stattgefundenen mCommerce Forum, SMS 70 Prozent der Mobiltelefonnutzer. Im Vergleich erreicht eine mobile Webseite 35-40 Prozent der Nutzer, eine iPhone App 7 Prozent und eine Android App 8 Prozent.

Lesen Sie weiter: mCommerce und SAP

Die Sybase 365 Mobile Services stellen Unternehmen End-to-End-Lösungen für den Mobile-Commerce-Bereich zur Verfügung. (Screenshot: SAP)

Die Sybase 365 Mobile Services stellen Unternehmen End-to-End-Lösungen für den Mobile-Commerce-Bereich zur Verfügung. (Screenshot: SAP)

5.     mCommerce und  SAP

SAP bietet durch Sybase 365 Mobile Services Software für den Mobile-Commerce-Bereich  an. Viele dieser Lösungen werden im Mobile Commerce Guide 2011 angesprochen. Hier folgt nun die komplette Liste:

  • Für Transaktionen: mBanking, mPayment, mTopUp, mRemittance
  • Für Kommunikationsstrategien: mCRM
  • Für Analytik: Datenmanagement, Analysen and Reporting
  • Für Marketing: Messaging Services, Abo-Services, Advertising Services

Für mehr Informationen über die Sybase 365 Mobile Services schauen Sie sich dieses Video an.

Klicken Sie hier um ein kostenloses Exemplar herunterzuladen oder um ein Druckexemplar des Mobile Commerce Guide 2011 anzufordern.

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