Mehr Effizienz für ERP-Systeme

Feature | 24. April 2009 von Dagmar Oberndorfer 0

SNP SLO

Das System-Landscape-Optimization-
Verfahren der SNP AG stellt eine zügige und kostengünstige Migration hochkomplexer Mandanten sicher. Von der Vision bis zur Realisierung und Abnahme durch den Wirtschaftsprüfer deckt das Verfahren alle Aspekte eines Migrationsprojekts ab: Business Blueprint, Design, Projekt-, Change- und Qualitätsmanagement.

Neben den kurzen System-
Stillstandszeiten während der Migration bietet SNP SLO den Vorteil, dass die vollständige Datenhistorie ins SAP-Zielsystem übernommen wird. Damit sind die neuen Systeme sofort nach der Migration lauffähig, die Anwender arbeiten ohne Einweisungen und Schulungen an dem neuen SAP-System weiter.

Komplizierte Software-Landschaften aus mehreren SAP-Systemen und Mandanten behindern transparente Informationen. Und sie treiben die Kosten unnötig nach oben, da neue Funktionen in jedem System einzeln eingebaut werden müssen. Doch die Optimierung von SAP-Systemen ist gar nicht so einfach. Je nach Größe der Systeme und der Datenmenge können dabei Kosten im siebenstelligen Bereich entstehen.

Für die Zusammenführung seiner 19 Mandanten veranschlagte das österreichische Bundesministerium für Finanzen rund drei Millionen Euro. Bei der Neustrukturierung ihrer gesamten SAP-Infrastruktur im Zuge der Haushaltsrechtsreform wurde die Behörde von SNP SLO (System-Landscape-Optimization-
Verfahren) unterstützt. Mit dem System verwalten 4.000 Benutzer jährlich 50 Millionen Buchungen.

Hager Group: Ein System für Europa und Asien

Trotz der hohen Kosten lohnen sich solche Investitionen. Dafür sprach auch das Projekt der Hager Group über das Stefan Schorr auf dem Thementag berichtete.

Die Globalisierung, Zentralisierung der Logistik sowie der Zukauf mehrerer Firmen hatten die Struktur des Unternehmens grundlegend verändert. Ein Wandel der IT-Architektur war notwendig. Der internationale Dienstleister für elektrotechnische Installationen versprach sich von dem Projekt

  • effizientere Prozesse
  • mehr Transparenz
  • geringere IT-Kosten

Ein „Return on Investment in zwei Jahren“ lautete die Vorgabe des Managements.

Das Unternehmen prüfte die Alternativen und entschied sich für eine Durchführung der Migration mit Hilfe des SLO-Verfahrens von SNP. Den Ausschlag gaben die schnelle Methode sowie das flexible und sichere Migrationsverfahren.

Der internationale Konzern nutzte SNP SLO, um die SAP-Systeme seiner europäischen und asiatischen Produktions- und Vertriebsgesellschaften in der Zentrale in Deutschland zu einem SAP-Mandanten zusammenzuführen. Gemeinsam bauten die Hager Group und SNP dazu ein komplett neues System auf. Parallel mit der Migration wurden die Daten in Unicode konvertiert und von der Software SAP R/3 4.6C auf SAP ERP 6.0 umgestellt. Die Historie sollte komplett erhalten bleiben, die Stammdaten harmonisiert werden.

Einige Punkte wie beispielsweise das Umschlüsseln der Organisationseinheiten und der Belege seien kritisch gewesen, so Schorr. Auch die Umstellung der Mengeneinheiten bei den Lagerbeständen und die Konsequenzen der Migration für die Subsysteme waren eine große Herausforderung.

Heute blickt Schorr stolz auf den Abschluss des Projektes zurück. Der Schlüssel zum Erfolg sei die Geschwindigkeit von SNP SLO bei der Rollout-Planung und der SAP-Migration gewesen. Hinzu kam die Unterstützung der Verantwortlichen. Sie überzeugte die Möglichkeit, die gesamte Beleghistorie ins SAP-Zielsystem zu übernehmen und dabei die Daten beliebig umzuschlüsseln.

Ideale Kombination: Optimierung und Upgrade

Die Erfahrungen der Hager Group waren nur ein Praxisbeispiel von vielen auf dem SNP-Thementag. Die Berichte der Referenten hinsichtlich der Erfolgskriterien sowie der Hürden bei Optimierungsprozessen fielen sehr unterschiedlich aus: Die unternehmensspezifischen Anforderungen an das System und die vorhandenen IT-Landschaft machen die Lösungswege so individuell wie die Unternehmen selbst.

Einig waren sich jedoch alle in einem Punkt: Die Optimierung sollte, wenn möglich, mit einem Upgrade verbunden werden – das lohne sich auf jeden Fall.

Der nächste SNP Thementag findet am 25. Juni 2009 in der Print Media Academy in Heidelberg statt. Anmeldungen sind möglich unter www.snp.de

SNP AG

Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG ist seit 1994 spezialisiert auf die Beratung im SAP-Umfeld. Der SAP-Partner unterstützt Unternehmen, die fortlaufend Veränderungsprozessen unterworfen sind und dadurch ihre SAP-Systeme an neue Strukturen und Anforderungen anpassen müssen. Das SNP-Portfolio umfasst spezielle Lösungen und Software für Migrationsprojekte bis hin zum Komplett-Service (Planung, Realisierung, Einarbeitung, Support). Die SNP-Gruppe beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Tags: ,

Leave a Reply