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Datenanalysen für die AIDS-Therapie

Feature | 17. März 2014 von Theresa Böhme 0

Personalisierte Medizin gegen HIV und AIDS: Das ist das Ziel eines Pilotprojekts mit SAP HANA und Data-Warehouse-Technologie von PHEMI.

Rund 35 Millionen Menschen weltweit sind mit HIV infiziert. Viele sterben an den Folgen des Virus. Das kanadische British Columbia Centre for Excellence arbeitet mit Hochdruck an neuen Medikamenten und Therapien gegen die Krankheit AIDS – auch um die Vielzahl an Neuinfektionen so gering wie möglich zu halten. In einem Pilotprojekt will das Center nun SAP HANA und Data-Warehouse-Technologie von PHEMI implementieren, einem Anbieter von Systemen zur Analyse von Patientendaten.

In der Forschung ist die Auswertung immenser Datenmengen notwendig. Dabei spielt auch die Qualität der Analysetools eine tragende Rolle. „Über 70 Prozent der Informationen sind unstrukturiert und mit den bisherigen Analysemethoden nur schwer aufzubereiten“, sagt Dr. Paul Terry, CEO von PHEMI Health Systems. Oberstes Ziel des Projekts ist, die Vielzahl an Datensätzen effizienter und schneller zugänglich zu machen, sodass Wissenschaftler unmittelbar wertvolle Informationen gewinnen können.

Patienten profitieren von besseren Big Data-Analyseergebnissen

Die Patienten können dank der verbesserten Datenauswertung auf bessere und schnellere Behandlungsmethoden hoffen. Ziel ist personalisierte Medizin, die auf dem individuellen genetischen Virenstamm der Betroffenen basiert. „Diese Technologie wird für das Leben unserer Patienten unverzichtbar sein“, so Dr. Julio Montaner, Direktor des British Columbia Centre for Excellence. Das BC Centre for Excellence ist auf die Forschung gegen HIV/AIDS spezialisiert und Kanadas größtes Forschungs-, Behandlungs- sowie Weiterbildungszentrum für HIV und AIDS.

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