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Mit erstklassiger Technologie alles miteinander vernetzen, #SAPPHIRENOW

20. Mai 2016 von Derek Klobucher 0

Rob Enslin, Bernd Leukert und Steve Singh hatten gleich mehrere Kunden eingeladen, die darüber berichteten, wie sie mit nahtlos integrierter Technologie das Konzept „Run Live“ umsetzen.

Eine App auf dem Smartphone kann die Nutzer vielleicht darüber informieren, was sie vor zehn Jahren auf einer Geschäftsreise zu Mittag gegessen haben. Aber es gibt wahrscheinlich keine App, die ihnen mitteilen kann, wann sie ihre letzte Tetanus-Impfung hatten. Darin sieht die SAP ein großes Problem.

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„Wir sollten aufhören, darüber nachzudenken, wie die Welt von heute funktioniert, und anfangen, uns zu überlegen, wie die Welt funktionieren sollte“, sagte Steve Singh in seiner Keynote auf der SAPPHIRE NOW. Das Bild hinter ihm zeigt den digitalen Kern: SAP S/4HANA.

„Wenn es um das Wichtigste in unserem Leben geht – nämlich unsere Gesundheit –, dann sind wir noch immer alles andere als vernetzt“, betonte SAP-Vorstandsmitglied Steve Singh bei seiner Rede am Mittwoch auf der SAPPHIRE NOW. „Es kann einfach nicht angehen, dass die Möglichkeiten der modernen Technologie nicht genutzt werden, um dieses Problem zu lösen. Schließlich haben wir ja SAP HANA, Cloud Computing und unser Partnernetz.“

Singh stellte zwei neue Lösungen vor, die Patienten helfen werden, sich einen besseren Überblick über ihre medizinische Versorgung zu verschaffen und diese auch selbst zu steuern. SAP Health Record speichert alle medizinischen Daten einer Person in einer mobilen Anwendung. So wird es für die Nutzer viel einfacher herauszufinden, wann sie ihre letzte Tetanus-Spritze hatten. SAP Connected Health ist eine vernetzte, globale Plattform, die Entwicklern, Forschern und Gesundheitseinrichtungen hilft, Innovationen voranzutreiben. Patienten profitieren dadurch schneller von medizinischen Neuerungen, und die Qualität der Patientenversorgung wird verbessert.

Doch um eine reibungslose Anwendererfahrung zu ermöglichen, ist ein hohes Maß an technologischer Integration erforderlich. Für alle drei Keynote-Redner war dies ein entscheidender Punkt.

Durch Vernetzung zum Erfolg

„Die Vision einer vernetzten Welt wird nun Wirklichkeit“, sagte Singh. „Und herbeigeführt wird diese Veränderung durch erstklassige Anwendungen, die in einer Weise zusammenarbeiten, die bisher so nicht möglich war.“

Die Kunden von heute möchten jedoch Anwendungen, die nahtlos miteinander integriert werden können. Deshalb orientiert sich die SAP bei der Entwicklung ihrer Software an vier Grundprinzipien:

  • Erstklassige Qualität: Die Lösungen müssen die einfachsten, zuverlässigsten, intelligentesten und attraktivsten der Welt sein. Wären sie dies nicht, warum sollte ein Kunde sie dann kaufen?
  • SAP-übergreifende Anbindung: Die Lösungen der bedeutendsten SAP-Übernahmen (SAP Fieldglass, SAP Ariba, Concur, SAP SuccessFactors und SAP Hybris) müssen reibungslos miteinander zusammenarbeiten.
  • Vernetzung mit anderen: Es gibt noch andere Softwareanbieter in der Welt. Und SAP-Lösungen müssen mit den Produkten anderer Hersteller zusammenarbeiten.
  • Offene Plattform: Kein Unternehmen hat eine Lösung für alles parat. Die Lücken lassen sich durch ein leistungsstarkes Partnernetz schließen. Und Lösungen, die es noch nicht gibt, können entwickelt werden.

„Wenn wir nicht nach diesen Prinzipien handeln, werden wir keinen Erfolg haben“, resümierte Steve Singh auf der #SAPPHIRE NOW.

Zufriedenheit durch erstklassige Lösungen

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„Uns geht es um erstklassige durchgängige Geschäftsprozesse, die von erstklassigen Hochleistungssystemen unterstützt werden“, sagte Terence Stacey von Nestlé (links) zu Rob Enslin während der Keynote auf der SAPPHIRE NOW am Mittwoch.

„Für uns gehören Cloud-Lösungen von SAP zu den besten, die es gibt“, sagte Terence Stacey, CIO und GLOBE Director von Nestlé zu Rob Enslin, Leiter der SAP-Vertriebsorganisation. Stacey sprach über die umfassende SAP-Implementierung bei Nestlé, die eine geteilte, seit 2000 bestehende Architektur ersetzte. „Uns geht es um erstklassige durchgängige Geschäftsprozesse, die von erstklassigen Hochleistungssystemen unterstützt werden.“ Stacey nahm damit praktisch Singhs Botschaft über die Integration der Technologien, die SAP durch Zukäufe erworben hat, vorweg, indem er darüber sprach, wie rundum zufrieden Nestlé mit der SAP-Technologie ist. Als Beispiele nannte er:

„Die Lösungen unseres Portfolios sind miteinander verknüpft“, sagte Enslin auf der #SAPPHIRE NOW. „Und SAP S/4HANA ist der digitale Kern dafür.“

 

„SAP S/4HANA kann die größten Unternehmen der Welt unterstützen“, sagte SAP-Vorstandsmitglied Bernd Leukert im Anschluss auf der #SAPPHIRE NOW. „Gleichzeitig ist die Lösung aber auch für Start-up-Unternehmen attraktiv.“

Für Nutzer jeder Größe

Laut Nalin Advani, CEO von GreyOrange, zuständig für die Regionen Asien/Pazifik und Japan, stand das Start-up mit der Implementierung von SAP vor einer „gewaltigen“ Aufgabe. Das Unternehmen entwickelt und produziert leistungsfähige Robotersysteme und konnte mit den ERP-Lösungen der SAP zahlreiche Daten- und Wachstumsprobleme lösen. Nach einer völliganz reibungslosen Implementierung ist GreyOrange ist jetzt ein Live Business, ein nahtlos agierendes digitales Unternehmen.

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„Für uns ist der Zugriff auf Daten in einer Echtzeitumgebung ein riesiger Schritt nach vorn“, sagte Christian Stoxreiter (rechts) von Red Bull zu Bernd Leukert von der SAP während der Keynote am Mittwochmorgen auf der SAPPHIRE NOW in Orlando.

Ein größeres Unternehmen, die Red Bull GmbH, setzt SAP-BusinessObjects-Lösungen für eine andere Art der Integration ein. Der Energydrink-Hersteller möchte die Zusammenarbeit zwischen der IT-Abteilung und den Teams im Vertrieb, Marketing und Finanzwesen fördern. Red Bull legte auch Wert auf flexible Visualisierungen, um ganz aktuelle Einblicke zu gewinnen. „Für uns ist der Zugriff auf Daten in einer Echtzeitumgebung ein riesiger Schritt nach vorn“, sagte Christian Stoxreiter, Leiter des Bereichs Business Applications bei Red Bull, zu Leukert. „Aber am Wichtigsten ist uns die Benutzerfreundlichkeit. Wir haben jetzt eine völlig neue Oberfläche vor uns: intuitiv, attraktiv und leicht zu bedienen – die Endanwender sind einfach begeistert.“

Mehr erreichen als SAP-Partner

Zum Abschluss seines Vortrags, in dem das Thema Integration einen breiten Raum einnahm, lud Singh die Besucher dazu ein, sich der SAP anzuschließen: beim digitalen Kern, bei Cloud-Anwendungen, Geschäftsanwendungen und bei der Gesundheitsplattform. „Wir setzen uns für Sie ein, ganz gleich, wo Sie stehen und was Sie noch erreichen wollen“, betonte Singh. „Und dabei werden wir stets erstklassige Lösungen bieten – und unserem Anspruch Ihnen gegenüber jeden Tag gerecht werden.“

Die SAPPHIRE NOW (#SAPPHIRENOW) und die ASUG Annual Conference (#ASUG2016) fanden vom 17. bis 19. Mai parallel in Orlando statt.

Eine Aufzeichnung der Keynote finden Sie hier.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf SAP Business Trends. Folgen Sie Derek auf Twitter: @DKlobucher

 

Fotos: SAP

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