Mittelstandskunden diskutieren

Feature | 16. Oktober 2008 von admin 0

Die Veranstaltung wurde von Hans-Peter Klaey, President Small and Midsize Enterprises (SME) bei SAP, und seinem Kollegen Tom Kindermans, Senior Vice President SME EMEA, geleitet. In seiner Eröffnungsrede skizzierte Klaey die Position der SAP auf dem Mittelstandsmarkt mit der Feststellung: „SAP hat weltweit rund 38.000 Kunden in diesem Marktsegment.“ Anschließend ging er näher auf die drei Säulen der SAP-Mittelstandsstrategie ein: Ausbau des Marktes; ein spezielles Lösungsportfolio, bestehend aus SAP Business All-in-One, SAP Business ByDesign und SAP Business One; und ein Vertriebskonzept, das mehrere Kanäle mit einbezieht.

Skalierbarkeit und Wachstum

Chris Robinson, Managing IT Partner bei Davis Langdon, betonte, dass SAP Business All-in-One Unternehmen die nötige Skalierbarkeit biete, um mit dem Unternehmen zu wachsen. Dies sei besonders wichtig für das international tätige Beratungsunternehmen für die Bauindustrie, da es zurzeit in den Nahen Osten expandiere. „Zudem können wir mit der offenen Architektur der SAP-Lösung besser mit unseren Partnern, Kunden und Lieferanten zusammenarbeiten und gemeinsam mit ihnen Innovationen entwickeln – unabhängig davon, wo sie sitzen“, erklärte Robinson.

Nicholas Lindoff, Director und General Manager von Pentagon Chemicals, berichtete über Project Novus, ein Implementierungsteam für ein SAP-Konzernprojekt. Mit dem Projekt sollen die Unternehmenssysteme von Pentagon integriert und eine bessere Kontrolle und Übersicht über die Kosten erreicht werden. „Wir wollen unsere Profitabilität bis 2010 verdoppeln“, sagte er. „Wir sind gerade dabei, unser Geschäft zu stabilisieren und auszubauen. Dabei haben wir erkannt, dass unsere Technologieplattform verbessert werden muss. Wir arbeiten deshalb sehr eng mit SAP zusammen.“

Auch bei dem russischen Unternehmen Mettler-Toledo Vostok war das rasante Unternehmenswachstum der Grund, weshalb es sich vor zwei Jahren an SAP wandte. Die selbst entwickelte CRM-Lösung reichte nicht mehr aus, um eine ausreichende Kontrolle des Geschäftsbetriebs zu gewährleisten. Das Unternehmen entschied sich deshalb für SAP Business One. „Wir wollen den Vertrieb ausbauen, dabei aber unsere Ausgaben unter Kontrolle halten“, erklärte Yuri Makarov, Deputy Director. Das Unternehmen ist eine Tochter von Mettler Toledo, einem globalen Spezialanbieter für Präzisionsinstrumente.

Wachstumspläne waren auch bei Clyde Pumps der Grund, warum sich das Unternehmen für die Einführung von SAP Business All-in-One entschied. „Wir sind sehr akquisitionshungrig“, erklärte Alan Dowie, Finanzchef des Glasgower Unternehmens. „Mit der Einführung der SAP-Software erhalten wir eine Plattform, mit der wir global agieren können. Wir haben dann eine zentrale Informationsquelle, die uns einheitliche Daten zur Verfügung stellt.“ Mit der Mittelstandslösung möchte das Unternehmen die Produktentwicklung und die Projektplanung steuern und bei Bedarf einen Einblick in die Bedarfe seiner Kunden erhalten.

Höhere Profitabilität

Jonathan Schaffer, Managing Director von Plum Products, beschrieb, wie sich der britische Gartenausstatter mit SAP Business One in einer flauen Phase im Einzelhandel behaupten konnte. Fachhändler halten kein Lager mehr, sie bestellen stattdessen häufig und in kleinen Mengen. „Wir beschlossen, ein komplettes ERP-System einzuführen. Jetzt wickeln wir mehr Aufträge mit weniger Mitarbeitern schneller und effizienter als vorher ab.“

Ignacio Simon, IT Manager bei Axima, einem führenden spanischen Anbieter für Heizung, Belüftung, Klimaanlagen und Gebäudemanagement, berichtete, dass sein Unternehmen mit der Einführung von SAP Business All-in-One vor allem seine Profitabilität und die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden verbessern wollte. Er bewertet die SAP-Prozesse als „sehr gut“. Das sei wichtig, da alle Prozesse genau nach dem festgelegten Prozessmuster ablaufen würden.

„Die Botschaft unserer Kunden auf dem SAP EMEA SME Customer and Media Panel war klar: Mittelständische Unternehmen entscheiden sich für unser Produktportfolio, weil dies Teil ihrer Wachstumsstrategie ist, weil die Verknüpfung ihrer Marke mit SAP als positiv empfunden wird. Zudem ermöglicht SAP als strategische Plattform effizientere Abläufe“, fasst Jennifer Roach, Leiterin von SME Marketing, SAP UK & Ireland, zusammen.

SAP EMEA: Erfolg im Mittelstand

Mit über 37.500 Kunden weltweit ist der Mittelstandsmarkt ein Schlüsselsegment für SAP mit enormem Wachstum. Allein in der Region EMEA konnten im 1. Halbjahr 2008 1.836 Verträge mit Neukunden unterzeichnet werden. Möglich wurde dieser Zuwachs unter anderem durch das starke Partnernetz der SAP. Das Netz umfasst über 882 Partner in der Region EMEA, die sich jeweils auf ein bestimmtes SAP-Mittelstandsprodukt, eine Branche oder einen Service spezialisiert haben.

Das SAP-Mittelstandsportfolio besteht aus SAP Business One, einer integrierten Lösung für die erfolgreiche Steuerung kleinerer Unternehmen, aus SAP Business ByDesign, einer integrierten und anpassungsfähigen On-Demand-Lösung für mittelständische Unternehmen, und aus SAP Business All-in-One, einer individuell anpassbaren und erweiterbaren Lösung für den Mittelstand mit bewährten branchenspezifischen Geschäftsverfahren.

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