Mobile Business Conference 2009

Feature | 1. Oktober 2009 von Christiane Stagge 0

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Mobiles Internet und Zugriff auf Firmen-CRM auf der MBC 2009 in Köln

Im Café um die Ecke mal eben seine Mails abrufen oder während der Zugfahrt sich ins Firmennetzwerkwerk einloggen, um einen Kundenauftrag anzulegen – mobiles Internet ist heute längst kein Hexenwerk mehr. Was ursprünglich einmal für den Militärdienst gedacht war, wird so langsam zum Kommunikationsstandard.

In den meisten Hotels ist kostenloses Surfen über WLAN mittlerweile selbstverständlich. Oder man klickt sich per UMTS-Mobilfunknetz in DSL-Geschwindigkeit durch Webseiten.

Kleiner, leichter und vielfältiger: Nicht nur die Technologien, auch der Markt an mobilen Geräten hat sich im Laufe der Zeit enorm weiterentwickelt. Das iPhone mit seinen Applikationen und dem intuitiv bedienbaren Touchscreen ist heute für den klassischen Blackberry zur starken Konkurrenz geworden, Netbooks oder Mini-Tablet-PCs sind inzwischen in Firmen genauso gebräuchlich wie teure Subnotebooks. Immer mehr Hersteller wie Nokia oder Google entwickeln eigene Produkte für das mobile Surfen.

Diesen Trend hat nun auch SAP erkannt. Stand der Walldorfer Großkonzern dem mobilen Internet anfangs noch zögerlich gegenüber, wächst nun auch für den Softwareriesen der Druck: „Wir können und wollen nicht länger die Augen vor dieser Entwicklung verschließen“, sagt Daniel Falk, der Leiter für mobile Anwendungen bei SAP. Doch allein will SAP diese neue Aufgabe nicht stemmen. Die Walldorfer setzen vor allem auf ihre Partner.

So setzt beispielsweise das Baylor College of Medicine auf SAP NetWeaver Mobile – Details dazu liefert der Artikel Houston, wir haben kein Problem.

Zusammen mit NEO Business Partners, RIM und Sybase will SAP künftig das umsetzen, was die Kunden haben wollen. „Wir forcieren diese neue Entwicklung nicht. Wir reagieren nur darauf, wonach der Markt verlangt. Daher sind wir dabei, einfach zu bedienende mobile Business Lösungen zu entwickeln, denn wir wollen, dass unsere Kunden zufrieden sind,“ so Falk.

SAP erwartet dabei von seinen Partnern aus dem Ecosystem, dass diese selbst in Eigenregie die mobile Lösung entwickeln. Zentrale Plattform und Unterbau bleibt weiterhin der SAP NetWeaver.

Auf der Mobile Business Conference zeigt die SAP AG, dass sie den Trend zum mobilen Internet keinesfalls verschlafen hat und stellt Produkte für mobilen Kundenservice, Instandhaltung und Vertrieb vor. Zudem gibt es Live-Demos von SAP CRM auf dem Blackberry, SAP NetWeaver Mobile 7.1 Plattform oder SAP Business Suite für mobile Geräte für den Außendienst. Demnächst dazu mehr auf der SAP.info.

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