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Neue Datenanalysen gesucht

30. November 2015 von Elmar Dorner 0

Die SAP stellt der Big-Data-Forschungsplattform „Smart Data Innovation Lab“ SAP HANA Vora zur Verfügung. Ziel ist es, Algorithmen zur Analyse von Big Data zu finden, zu erproben und zu verbessern, um künftig Analysen effektiver, schneller und kosteneffizienter durchführen zu können.

Die Datenmengen im Internet wachsen immer schneller, doch wenn die Kapazitäten zur Analyse dieser Daten nicht äquivalent mitwachsen, wird das auf lange Sicht zulasten der Wettbewerbsfähigkeit gehen.

An der Entwicklung und Verbesserung der Analyseverfahren arbeiten viele Forscher im akademischen Bereich, allerdings stehen diese vor einem Problem: Zum Erproben der Algorithmen stehen meist keine realen Datensätze aus konkreten Anwendungen der Industrie bereit, was es schwierig macht, Aussagen über die Effizienz und Performance der Algorithmen zu treffen,  sowie diese für ihren Einsatz zu optimieren.

Smart Data Innovation Lab: Forschung mit realen Firmendaten

Aus diesem Grund wurde das Smart Data Innovation Lab (SDIL) im Rahmen einer IT-Gipfel-Initiative 2014 gegründet: Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreibt die SDIL-Plattform im hauseigenen Rechenzentrum, die verwendete Software wird von Partnern aus der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Aktuell kommen für die Durchführung von Forschungsprojekten IBM Watson, Software AG Terracotta und SAP HANA zum Einsatz. Die Wirtschaftspartner (unter anderem Bosch, Bayer, Trumpf, Siemens und Fraunhofer IAIS) machen dem Projekt ihre Real-Datensätze zugänglich. Diese Datensätze werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen auf den KIT-Servern gespeichert und analysiert. Dadurch können die Analyseverfahren auf Realdaten getestet und für diese optimiert werden, im Gegenzug profitieren die Wirtschaftspartner von den Ergebnissen der Analyse. Die SDIL-Plattform ist offen gestaltet und steht Wirtschafts- und akademischen Partnern kostenlos zur Durchführung von Forschungsprojekten offen.

Mit SAP HANA Vora neue Algorithmen finden

Mit SAP HANA Vora stellt die SAP den akademischen Partnern im SDIL nun eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, die Algorithmen und Analysetechniken auf dieser Plattform im Rahmen von Forschungsprojekten weiterzuentwickeln und so den Weg zu ebnen für zukünftig bessere und schnellere Datenanalysen.

SAP HANA Vora ist eine In-Memory Query Engine und erlaubt die Anbindung von Hadoop an SAP HANA. So lassen sich Unternehmensdaten leichter mit Hadoop-Daten verknüpfen, denn mit SAP HANA Vora lässt sich die In-Memory-Technologie von SAP auch für verteilte Daten nutzen, was den Umstieg auf Big Data-Datenverarbeitung für Firmen einfacher und kostengünstiger macht.

 

Fotos: Shutterstock, SAP

 

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