Nur ein Klick zwischen Verkäufer und Kunde

Feature | 10. August 2005 von admin 0

Internetportale gelten als Aushängeschild für ein Unternehmen. Umso mehr, da nur „ein Maus-Klick“ den Kunden vom Angebot der Wettbewerber trennt. Diesen Absprung zu verhindern hat sich die Elements of Art GmbH zur Aufgabe gemacht. Der 1998 gegründete IT-Dienstleister ist auf die Umsetzung von Business-to-Business-Portalen spezialisiert. Zu seinen Referenzen zählen der VDI-Verlag, Total Deutschland, Kyocera Mita, SuperRTL und RTL Interactive. So verschieden die Kunden, so individuell sind ihre Ansprüche an einen Internetauftritt.
Elements of Art gestaltet für sie Online-Pendants zu Quizshows wie der „5-Millionen-SKL-Show“, entwickelt Content-Management-Systeme und maßgeschneiderte Intranetlösungen. Ziel des jungen Dienstleisters aus Mönchengladbach ist es, die individuellen Anforderungen seiner Kunden auf innovative Weise umzusetzen. Neunzehn Mitarbeiter, spezialisiert auf so unterschiedliche Gebiete wie Screendesign, Applikationsentwicklung, Programmierung und Marketing, sorgen dafür, dass aus grundlegenden Konzepten ausgereifte Internetpräsentationen entstehen. Je nach Inhalt und Aufwand arbeiten die Kollegen in übergreifenden Projektteams zusammen.

Genaue Abrechnung aller projektbezogenen Schritte

In der Kommunikation mit ihren Kunden hält die Agentur jedoch das Prinzip „One face to the customer“ hoch. Jeder Geschäftspartner wird demnach von einem einzigen Projektleiter betreut. Das schafft Vertrauen und erleichtert den Workflow, setzt aber auch voraus, dass alle Projektdaten zentral und für jeden einsehbar auf einer einheitlichen Plattform abgelegt sind.
Wichtig für einen Projektdienstleister wie Elements of Art ist die lückenlose Erfassung aller Ist-Zeiten, die für einen Auftrag geleistet worden sind. Werden Sonderwünsche erfüllt, muss der Mehraufwand für den Kunden transparent und eindeutig nachvollziehbar sein. Doch das lässt sich nur mit einer entsprechend leistungsfähigen IT realisieren.
Als die Agentur über die Start-up-Phase hinauswuchs und der Kundenstamm größer wurde, stieß die bisher eingesetzte Unternehmenssoftware an ihre Grenzen. Die Geschäftsführer Sebastian Leppert und Erik Winterberg suchten nach einer Alternative. Die Wahl fiel auf SAP Business One. Denn die Standardsoftware für kleine und mittlere Unternehmen gewährleistet den schnellen Zugriff auf wesentliche Projektinformationen: Kundenkontakte, die früher jeder Mitarbeiter individuell ablegte, werden bei dieser Lösung in einer zentralen Datenbank gespeichert. Sie sind jederzeit auch für Kollegen anderer Abteilungen einsehbar. „Seit wir SAP Business One nutzen, konnten wir unsere Overhead-Administration deutlich reduzieren“, resümiert Sebastian Leppert. „Unsere Mitarbeiter können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, und das ,Nachfragebedürfnis‘ ist weitaus geringer. Die Zeitersparnis durch diese höhere Transparenz lässt sich nicht eindeutig beziffern, liegt aber mit Sicherheit bei 15 Prozent oder mehr.“

Zusatzlösung ließ sich mühelos integrieren

Das alles gehört noch zum Standard. Wichtig für den IT-Dienstleister war darüber hinaus, dass sich eine eigene Zusatzlösung zur Zeiterfassung einbinden ließ. Elements of Art hat diese ergänzende Anwendung gemeinsam mit dem SAP-Partner, der WP Data Kommunikations GmbH, entwickelt. Mit der Kombilösung ist nun eine lückenlose Abrechnung von Leistungen möglich. Der Workflow „Zeitabrechnung“ ist deutlich optimiert.
Nur fünfeinhalb Manntage waren nötig, um SAP Business One zu implementieren. Die Zusammenarbeit mit der WP Data Kommunikations GmbH lobt Sebastian Leppert als „professionell, transparent, schnell und zuverlässig“. Elements of Art hat mit SAP Business One eine skalierbare Lösung gefunden, die das Unternehmen auf seinem jetzigen Stand „abholt“ und bei Bedarf bequem mitwachsen kann. Ein guter Grund für Sebastian Leppert, die Lösung weiter auszubauen und beispielsweise Microsoft Outlook vollständig zu integrieren.

Mehr Projekte bei gleicher Manpower

Allerdings, so räumt der Geschäftsführer ein, war mit der Implementierung auch ein Lernprozess verbunden: „Bei jeder Software-Einführung wird unter den Mitarbeitern zunächst eine gewisse Euphorie ausgelöst, denn ein vorhandenes Problem wird angepackt!“ Gleichzeitig ändern und verlangsamen sich aber auch die Prozesse, da die Gestaltung der Oberflächen noch nicht vertraut ist und Abläufe angepasst werden müssen. Diese Hürden konnte der Dienstleister aber innerhalb weniger Wochen überwinden. „Heute trägt die strukturiertere Abrechnung dazu bei, dass sich der ‚Output‘ jedes einzelnen Entwicklers erhöht. Insgesamt ist die Profitabilität mit Sicherheit um acht bis zwölf Prozent gestiegen.“ Inzwischen ist SAP Business One ein echter Umsatztreiber für Elements of Art. „Wir können jetzt mit derselben Manpower mehr Projekte angehen, Leads bearbeiten und Angebote bzw. Aufträge fakturieren. Ich schätze, dass wir allein durch die Einführung der Software zehn bis zwölf Prozent mehr Durchsatz haben.“ Sebastian Leppert rechnet damit, dass sich dieser Prozentsatz nochmals erhöht, wenn alle Funktionalitäten von SAP Business One zu hundert Prozent ausgeschöpft werden.

Leave a Reply