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Ob Sport oder Mode: adidas hat mit SAP die Nase vorn

27. November 2014 von David Trites 0

Es gibt nur wenige Unternehmen, die Sport und Mode so gekonnt verbinden wie adidas. Die berühmten drei Streifen sind längst Ausdruck eines Lebensgefühls, das vom Model bis hin zum Rockstar zahlreiche Anhänger findet.

Die adidas Group vereint mehrere Marken für Sport- und Freizeitbekleidung, -schuhe und -zubehör unter ihrem Dach. Das Angebot umfasst vor allem funktionale Artikel mit ansprechendem Design. Ziel des Unternehmens ist es, Sportlern langlebige Produkte von bestmöglicher Qualität zu bieten. Doch in einer so hart umkämpften Branche wie der Sportartikelindustrie ist es nicht einfach, sich als Marktführer zu behaupten.

„Adidas steht für die Liebe zum Sport. Der unverwechselbare Stil und die perfekte Balance zwischen Tradition und Innovation bilden die Grundlage für den Erfolg der Marke“, erklärt Kai Bienmüller, IT-Leiter für ERP-Lösungen im Großhandel bei der adidas Group. Um jede Saison Produkte auf den Markt zu bringen, die gut bei der Zielgruppe ankommen, muss das Unternehmen wissen, was seine Kunden wollen – und wann.

Zwei aktuelle Beispiele für Innovationen aus dem Hause adidas sind die seit Kurzem erhältlichen Laufschuhe Springblade und boost. Das Unternehmen arbeitet außerdem gemeinsam mit dem Musiker, Produzenten und Modedesigner Pharrell Williams an einer neuen Kollektion seiner legendären Stan-Smith-Tennisschuhe. adidas Stan Smiths erfreuen sich seit den 80er-Jahren ungebrochener Beliebtheit und zählen zu den meistverkauften Sportschuhen aller Zeiten.

„Wir verzeichnen im Einzelhandel und besonders im E-Commerce ein enormes Wachstum“, so Bienmüller. Künftig wird jedoch insbesondere der Omnichannel-Handel die adidas Group und die gesamte Branche vor große Herausforderungen stellen. Kunden wünschen sich ein nahtloses Kauferlebnis – ob im Geschäft, online oder über mobile Geräte.

Um dieser Anforderung gerecht zu werden, führt die adidas Group SAP Fashion Management auf Basis von SAP HANA ein. SAP hat die neue Anwendung in Zusammenarbeit mit der adidas Group, Luxottica, Giorgio Armani und Tommy Hilfiger entwickelt. SAP Fashion Management vereint Geschäftsprozesse aus den Bereichen Großhandel, Herstellung und Einzelhandel in einer einzigen Plattform. „Mit SAP Fashion Management decken wir von der Fabrik über das Geschäft bis hin zum E-Commerce alles mit einer Lösung ab“, weiß Bienmüller.

Künftig will adidas außerdem Big Data und vorausschauende Analysen nutzen. Mit dem innovativen Tool mi adidas können Kunden Schuhe und Bekleidung individuell nach ihren Wünschen gestalten. Es liefert adidas Echtzeitdaten zu beliebten Farben, Modellen und Schnitten. So kann der Sportartikelhersteller aktuelle Trends erkennen und künftige Entwicklungen vorhersagen. „SAP Fashion Management und insbesondere die Funktionen von SAP HANA ermöglichen es uns, mehr über die Wünsche unserer Kunden zu erfahren“, betont Bienmüller. Die Lösungen von SAP helfen der adidas Group zudem dabei, Komplexität zu verringern und so Zeit und Kosten einzusparen. „Beim nächtlichen Nachschublauf können wir durch vereinfachte Prozesse mindestens 50 Prozent einsparen“, beziffert Bienmüller den Nutzen. Er rechnet mit weiteren Zeit- und Kosteneinsparungen, wenn das Unternehmen seine SAP-ERP-Anwendung auf die SAP-HANA-Plattform migriert.

Mit SAP im Team verfügt die adidas Group über die Systeme und Informationen, die sie benötigt, um sowohl im Sport als auch in der Mode weiterhin die Nase vorn zu behalten.

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