Oculus Rift auf der CES: das ultimative virtuelle Erlebnis

13. Januar 2014 von SAP News 0

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Wearables wie Datenbrillen oder Smart Watches sind der Renner auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas. Über eine Virtual-Reality-Brille könnten Techniker in Zukunft Arbeitsanweisungen in 3-D erhalten.

Wenn Oculus Rift – eine Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation, die das Eintauchen in eine virtuelle Spielewelt ermöglicht – hält, was es verspricht, dann könnten virtuelle Träume bald Wirklichkeit werden. Auf der CES ist diese Woche sogar von einem Sensoranzug die Rede, der mit der Computerbrille Oculus Rift kombiniert werden kann und das ultimative virtuelle Erlebnis bietet. Dieser Oculus-Rift-Effekt könnte bald Einzug in alltägliche Arbeitsabläufe halten und ähnlichen noch in der Entwicklung befindlichen Projekten wichtige Impulse geben.

Intelligente Brille im Lagerhaus

Die SAP hat zum Beispiel zusammen mit Vuzix eine Datenbrille entwickelt, die nicht nur für Verbraucher interessant ist, sondern auch Firmen den Einsatz in der Fertigung, in der Logistik oder bei Servicetechnikern ermöglicht. Diese Demo zeigt, wie diese Brille einen Lagerarbeiter bei der Kommissionierung unterstützt und ihm anzeigt, wo Artikel ein- oder auszulagern sind. Er hat dabei stets die Hände frei und erhält Anweisungen zu den nachfolgenden Arbeitsschritten.

Die Forscher von SAP Research arbeiten an weiteren Einsatzszenarien und auch Gartner sieht das Potenzial der Datenbrillen für Unternehmen.

Robert Merlo vom Customer Value Office, 3D Visual Enterprise Solution Marketing bei der SAP sieht den Oculus-Rift-Effekt als komplett durchgängiges Erlebnis. „Wenn zum Beispiel ein Techniker routinemäßig Geräte in einem Werk überprüft, wird ihm der Betriebszustand und eine Analyse angezeigt, indem er einfach das Gerät ansieht, das durch die Sensoren der Brille identifiziert wird“, sagte Merlo. „Falls Einstellungen oder Wartungsmaßnahmen erforderlich sind, kann der Techniker Schritt für Schritt den Anweisungen folgen, um die Einstellungen vorzunehmen, oder Arbeitsanweisungen in 3-D erhalten, um im Rahmen der Wartung Einzelteile auszutauschen.“

Kundenspezifische Reparaturen

Ein vielleicht noch interessanteres Anwendungsbeispiel ist laut Merlo der Trend zu kundenindividuellen Produkten, also Produkten, die nach Vorgaben des Käufers konfiguriert und angepasst werden. „In diesem Szenario können die Reparaturschritte von der speziellen Konfiguration des Produkts abhängen. Ein Techniker bräuchte dann die genaue Vorgehensweise, die auf Basis dieser Produktkonfiguration über das Gerät angezeigt werden könnte.“

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