Papierlose Kooperation via elektronischer Patientenakte

Feature | 23. Dezember 2004 von admin 0

Gemeinsam mit der SAP AG und dem Berliner Systemhaus GSD haben die Kliniken ein Pilotprojekt gestartet, um den schnellen, sicheren Informationsfluss zwischen kooperierenden Fachabteilungen zu ermöglichen und integrierte Versorgungsformen zu fördern. Das Pilotprojekt regelt nach Angaben der Projektpartner erstmals die gemeinsame elektronische Nutzung von Patientendaten durch kooperierende Abteilungen, unabhängig von den im jeweiligen Krankenhaus eingesetzten IT-Systemen. Bisher musste die Patientenakte auf Papier zwischen den kooperierenden Fachabteilungen hin und her geschickt werden.
Mit dem Start der elektronischen Patientenakte stehen sämtliche relevanten Informationen allen Beteiligten unmittelbar zur Verfügung, umständliche Kommunikationswege entfallen, der Behandlungsablauf wird optimiert. Dafür wurde auf Basis vorhandener elektronischer Dokumente (zum Beispiel Aufnahmediagnose, geplantes OP-Datum, Stammdaten, Laborbefunde (IS-H*med, GWI), OP-Bericht, Entlassungsbrief), zukünftig ergänzt mit weiteren Informationen wie digitalen Röntgenbildern eine plattformübergreifende kinderurologische Fallakte entwickelt, in der alle digitalen Daten und Dokumente zusammengeführt werden. Sie soll nach der Pilotphase in der Kinderurologie auf weitere Kooperationsprojekte der beiden Krankenhäuser ausgeweitet werden. Als nächster Schritt ist die Anbindung niedergelassener Ärzte (Projekt SEAMAN) und weiterer LBK-Kliniken vorgesehen.

Quelle: SAP AG

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