CeBIT: Partner, Produkte, Messeneuheiten

Feature | 12. März 2010 von Benjamin Blaume 0

Geschäftiges Treiben am Partnerstand während der Messetage (Foto: Benjamin Blaume)

Geschäftiges Treiben am Partnerstand während der Messetage (Foto: Benjamin Blaume)

Der Messeauftritt der SAP war 2010 so groß wie nie. In Halle 5 gab es erstmals einen gemeinsamen Stand von SAP und Partnern mit klarem Fokus auf dem Mittelstand. Mit Extraständen waren Itelligence, BTC, Steeb und andere Partner auch in Halle 4 vertreten. In beiden Hallen konnten sich Interessenten ausführlich beraten lassen und einen Blick auf aktuelle SAP-Software werfen.

Feature Pack 2.5 bei Itelligence

Im Sommer 2010 soll SAPs Mietsoftware Business ByDesign  erhältlich sein. Zum Start wird dann auch das neueste Feature Pack (FP) 2.5 veröffentlicht. Der Itelligence-Stand in Halle 4 war einer der wenigen Orte auf der CeBIT, an dem Besucher einen Test-Drive der neuesten Version in Augenschein nehmen durften. Mit dem Feature Pack 2.5 unterstützt  Business ByDesign auch Microsofts Rich Internet Architecture Client Silverlight. Dank dieses Browser-Plug-Ins kommt die OnDemand-Lösung nicht nur mit einer überarbeiteten Benutzer-Oberfläche (GUI) daher. Die neue GUI lässt sich zudem in vielen Bereichen mit wenigen Mausklicks an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Durch das Feature Pack 2.5 haben die SAP-Partner nun die Möglichkeit, die Basis-Variante, welche 133 Euro im Monat kostet, mit eigenen Plug-Ins zu erweitern.

Über die Bedienoberfläche von Business ByDesign kann jetzt auch die DATEV-Schnittstelle gepflegt werden. So lassen sich   andere wichtige Daten aus Business ByDesign, beispielsweise Personaldaten, über die DATEV-Schnittstelle direkt an das Steuerbüro weitergeben . Ist der Buchungsvorgang abgeschlossen, wird dieser wieder zurück im SAP-System vermerkt. Auch lassen sich Office-Programme wie Groupware, Microsoft Office und Lotus Sametime anbinden.

Aufgeräumt: Der neue All-in-One-Startscreen mit NetWeaver Business Client 3.0 (Foto: Benjamin Blaume)

Aufgeräumt: Der neue All-in-One-Startscreen mit NetWeaver Business Client 3.0 (Foto: Benjamin Blaume)

Steeb zeigt NetWeaver Business Client 3.0

„Gerade erst angekündigt, schon am Messestand.“ So oder so ähnlich könnte das Motto der SAP-Tochter Steeb während der CeBIT-Tage gelautet haben.  Leicht versteckt, am äußeren Ende des zweistöckigen Standes, konnten Messebesucher einen ersten Blick auf den neuen SAP NetWeaver Business Client 3.0 werfen. Die komplett überarbeitete Benutzer-Oberfläche sorgte gerade bei R3-Anwendern für offene Münder und Fragen, ob es sich beim Gezeigten  noch um SAP-Software handle. Voraussetzung für den neuen Rich Desktop Client ist jedoch laut Steeb das aktuelle SAP ERP 6 mit Enhancement Package 4. (Mögliche Upgrade-Wege von R3 zu ERP 6 behandelt ausführlich der Artikel “EHP: Schnelle Updates für SAP”)

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Drei Angebote für den Mittelstand

Messebesucher konnten alle drei Mittelstands-Lösungen ausprobieren. (Foto: Benjamin Blaume)

Messebesucher konnten alle drei Mittelstands-Lösungen ausprobieren. (Foto: Benjamin Blaume)

Drei Angebote für den Mittelstand

Mit der nun endgültig für Sommer 2010 angekündigten OnDemand-Lösung Business ByDesign hat SAP nunmehr drei Angebote für mittelständische Unternehmen. Alle Mittelstands-Lösungen konnten sich Besucher in Halle 5 am großen SAP-Partnerstand vorführen lassen. Eine kleine Einschränkung gab es allerdings. Da bisher das Feature Pack 2.5 für Business ByDesign sich noch im Beta-Stadium befindet, wurde die aktuelle Version FP 2.0 gezeigt.

Am Stand in Halle 5 nutzten 28 SAP-Partner die Möglichkeit, eigene Software vorzuführen. So zeigte der Pforzheimer IT-Dienstleister ITML an seinem Stand den „Smart Business Client“, der SAP-Nutzern eine am Look & Feel von MS Office angelehnte Benutzer-Oberfläche bietet. Die All for One Midmarket AG aus Filderstadt-Bernhausen präsentierte „Document Output Management“. Mit der Software soll der Belegfluss von zu druckenden Anlagedokumenten, die in der Logistik und der Fertigung bei Bestellungen oder einem Angebot anfallen, automatisiert werden. Die Software kostet ab 11.000 Euro und benötigt SAP ERP ECC 6.0.

Auch kleinere Partner wie die Coresystems AG aus der Schweiz nutzten den Partnerstand, um das eigene Portfolio zu präsentieren. Die Firma hat sich auf Erweiterungen für Business One spezialisiert und zeigte am Stand unter anderem die hauseigene „Coresuite mobile“, mit der das iPhone an die SAP-Mittelstandsapplikation angebunden wird.

Coresuite mobile: SAP Business One auf dem iPhone (Foto: Benjamin Blaume)

Coresuite mobile: SAP Business One auf dem iPhone (Foto: Benjamin Blaume)

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