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PeopleOps: Jahresumsatz mit Ariba Discovery mehr als verdoppelt

Feature | 14. Januar 2016 von Susan Galer 0

Zurück zu handgefertigten Lebensmitteln und Möbeln: PeopleOps, ein kleines Beratungsunternehmen mit Sitz in Florida, USA, ist gerade dabei, auf Basis des Service Ariba Discovery die B2B-Beschaffung mit einem personalisierten Ansatz zu revolutionieren, der Käufer und Verkäufer zusammenbringt.

Im vergangenen Jahr erzielte PeopleOps einen Umsatz von geschätzt 11 Millionen US-Dollar und baut derzeit seine globale Präsenz weiter aus. CEO und Unternehmensgründer Jonah Manning geht davon aus, dass sich dieser Umsatz im ersten Quartal 2016 mit 22 Millionen US-Dollar verdoppeln wird.

Ursprünglich als Personalvermittlung gestartet, hat sich PeopleOps zu einem „Concierge Layer“ entwickelt, wie es Manning nennt. Als solcher hilft PeopleOps den Einkaufsmitarbeitern in etablierten, aber auch in Startup-Unternehmen, nicht nur qualifizierte Fachkräfte ausfindig zu machen, sondern auch Material oder Partnerschaften – kurzum alles, was ein Unternehmen benötigt, um zu wachsen. Möglich gemacht hat dieses komplett neu ausgerichtete Geschäftsmodell Ariba Discovery.

„Als Inhaber eines kleines Unternehmens war mein Problem von Beginn an die Erweiterung unseres Geschäfts“, so Manning. „Ich war in jedes Projekt entweder direkt oder indirekt involviert. Dies war umsatzmäßig zwar vernünftig, laugte aber auch ziemlich aus. Mit Ariba Discovery waren wir dann in der Lage, eine ganz andere Art von personalisiertem Service anzubieten.“

Rückbesinnung auf gute alte Handwerkskunst

Laut Manning kaufen die meisten Unternehmen Ware von den gleichen wenigen Herstellern. Sein Beratungsservice geht jedoch weit darüber hinaus, denn er hilft den Unternehmen, fast alles zu finden, was sie brauchen, indem viele verschiedene zusätzliche Lieferanten in den Prozess einbezogen werden. PeopleOps fungiert dabei als vertrauenswürdiger Einkaufsratgeber. „Die Rückbesinnung auf das gute alte Handwerk in unserem Privatleben wird auch die B2B-Beschaffung in den nächsten zehn Jahren dominieren“, meint Manning. „Unsere Innovation ist, dass wir den gesamten Einkaufsprozess organisieren. Ob es darum geht, Talente oder interessante Übernahmekandidaten zu finden – wir richten uns nach den Zielen des Kunden. Wir wissen, was genau er sucht, und können entsprechend handeln.“

Bis heute hat PeopleOps für Tausende Bewerber passende Stellen bei Kunden gefunden, ob im Vertrieb, in der Produktion oder in der Designabteilung, davon etwa 60 Prozent in der High-Tech-Industrie. Seit dem Einsatz von Ariba Discovery konnte PeopleOps seinen Umsatz in nur einem Jahr verdoppeln.

Unter vielen den Richtigen finden

Anfangs konzentrierte sich PeopleOps bei Ariba Discovery auf Eins-zu-eins-Transaktionen. Im letzten Jahr jedoch ging das Unternehmen Partnerschaften mit fast 40 Lieferanten ein, um Offerten für weitaus größere Projekte zu koordinieren. „Viele dieser kleineren Unternehmen können bei Projekten nicht selbst mitbieten“, sagt Manning. „Wir helfen ihnen dabei, ihre Ressourcen mit zwei oder drei Unternehmen, die sie gut ergänzen, zu bündeln, um eine einzigartige Lösung anbieten zu können, die für Großeinkäufer sehr attraktiv ist.“

Die Rückmeldungen von den Kunden sind äußerst positiv, was PeopleOps eine Vier-Sterne-Bewertung bei Ariba Discovery einbrachte. Die meisten Geschäfte werden zwischen Unternehmen abgeschlossen, die sich nach Dienstleistungen in den Bereichen IT, Marketing, Branding, Textil und Bauwesen umsehen. Dabei wird natürlich meistens auch Personal gesucht. „Angenommen, Sie möchten in Südafrika ein Café eröffnen“, überlegt Manning. „Wir würden mit vier oder fünf lokalen Ladenbesitzern sprechen, um zu schauen, ob sie an einer Partnerschaft mit Ihnen interessiert sind. Wir würden ihren jeweiligen Hintergrund prüfen und den gesamten Verkaufsvorgang, von der Ausschreibung bis zu Abwicklung, für Sie übernehmen. Wir sind auch in der Lage, Dinge wie Kassensysteme, Kaffeemaschinen und Kühlschränke zu besorgen und Mitarbeiter für das Café anzuheuern.“

Die Philosophie von Manning ist, dass die größten Unternehmen nicht unbedingt die besseren Lieferanten und Lösungen bereitstellen. „Unserer Überzeugung nach hat ein Handwerksprodukt einen höheren Wert. Deshalb suchen wir immer nach der Lösung, die für den Kunden am sinnvollsten ist.“

Wegweisend für die Zukunft des Beschaffungswesens

Manning erwartet, dass sich die Beratung des Einkaufs zum Kerngeschäft von PeopleOps entwickeln wird. Er geht davon aus, dass die Personalbeschaffung bis 2017 weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes seiner Firma ausmachen wird. „In den nächsten zehn Jahren werden die Arten von Dienstleistungen, Unternehmen und Produkten, die wir in unseren Unternehmen kaufen, sich sehr den Produkten ähneln, die wir auch privat erwerben,“ ist er überzeugt. „Wir werden innerhalb von Ariba Discovery so exklusiv sein, wie es uns gestattet ist. Wenn eine Transaktion reinkommt, die nicht auf der Ariba-Plattform ist, werden wir versuchen, auch sie dort zu platzieren.“

Wie handgemachter Kaffee und handgefertigte Möbel die traditionelle Lebensmittel- und Getränkeindustrie revolutionieren, bietet PeopleOps eine vollkommen neue Art der Beschaffung, die nach und nach sicher jede Branche, die das Unternehmen erreicht, umwälzen wird.

Folgen Sie Susan Galer: @smgaler

Vom Einkäufer bis zum Lieferanten: Beschaffung ist Live

Foto: Shutterstock

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