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Rückverfolgbarkeit bei Lebensmitteln und Agrarprodukten: Verbraucherschutz und Wirtschaftlichkeit stärken

14. Januar 2013 von Jutta Maxeiner 0

Obwohl die technischen Voraussetzungen wie auch die Standards zur durchgehenden Rückverfolgbarkeit von Produkten im Agrar- und Lebensmittelsektor vorhanden sind, werden sie nicht von allen Teilnehmern der Logistikkette genutzt. Ein aktuelles Whitepaper von SAP zeigt Anforderungen, Möglichkeiten und Vorteile von Track-& Trace-Lösungen auf.

Die Rückverfolgbarkeit von Produkten bringt für alle Beteiligten Vorteile, das haben Erfahrungen aus den verschiedensten Branchen längst gezeigt. Die Zulieferkette im Agrar- und Lebensmittelsektor bildet da keine Ausnahme: Mehr Transparenz hilft den Herstellern von Saatgut, Düngemitteln oder Tierfutter, Produktfälschungen aufzudecken. Der „direkte Draht“ zu den Landwirten ermöglicht es, mit gezielten Werbeaktionen oder Rabattprogrammen den Absatz zu steigern. Im Extremfall kann Tracking & Tracing sogar Leben retten oder Gesundheitsschäden begrenzen – denn damit wird es möglich, risikobehaftete Lebensmittel schnell und gezielt zurückzurufen.

Doch Vorteile wie größerer Verbraucherschutz, bessere Kostenkontrolle und Planung lassen sich nur dann erzielen, wenn alle Beteiligten in der Lieferkette – von den Herstellerfirmen über die Zwischenhändler bis hin zu den Landwirten – vom Nutzen der Rückverfolgbarkeit überzeugt sind. Und sich darüber hinaus auf gemeinsame Kennzeichnungsstandards sowie die elektronische Speicherung und Weitergabe von Informationen einigen.

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