Samsung Galaxy S4: Die 5 wichtigsten Neuerungen

18. März 2013 von Claudia Linke 0

Foto: Samsung

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Das neue Samsung’s Galaxy S4 wurde Donnerstagabend in der Radio City Music Hall in New York vorgestellt. Die ganz große Überraschung blieb dabei aus – war doch ein Großteil der Features im Vorfeld bekannt geworden. Statt technischer Details standen vor allem Software-Features im Mittelpunkt. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

1. Eine größere Version des S III

2. Freihändig SMS schreiben und Anrufe tätigen

3. Sicherheit für die Nutzung Zuhause und im Büro

4. Den Nutzer im Blick

5. „Dual Camera“ für mehrere Aufnahmen gleichzeitig

 

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1. Eine größere Version des S III

Äußerlich ist wenig Unterschied zwischen der Vorgängerversion des letzten Jahres und dem neuen S4 zu erkennen. Das neue Modell wirkt eher wie ein etwas größeres S III.  Es ist dünn, es ist leicht und es ist aus Polykarbonat, also Plastik. Mit seinem 5-Zoll-Bildschirm ist das S4 nur geringfügig größer als das SIII mit seinen 4,8 Zoll. Allerdings steigern sich die Südkoreanischen Hersteller bei den Bildpunkten auf 1920×1080, also HD-Auflösung, auf dem Super-Amoled-Display, das mit Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt wird. Mit 7,9 Millimetern und 130g ist das Galaxy S4 geringfügig schmaler und leichter als sein Vorgänger.

Eine klare Steigerung gibt es bei der rückwärtigen Kamera. Während Nutzern des S III 8 Megapixel zur Verfügung standen, kommen die des S4 in den Genuss von 13 Megapixeln. Die Frontkamera steigert sich von 1,9 auf 2 Megapixel.

Auch die Benutzeroberfläche sieht bei den beiden Modellen größtenteils gleich aus. Nur hat das S4 eben immer ein bisschen mehr – mehr Features, mehr Besonderheiten. Samsung scheint mit dem Galaxy S4 an seinen Erfolg mit dem S III, das 2012 zeitweise das bestverkaufte Smartphone der Welt war, anknüpfen zu wollen.

2. Freihändig SMS schreiben und Anrufe tätigen

Googles Sprachsuche läuft zwar besser als Apples Siri (iPhone 4S und iPhone 5), funktionierte aber auf dem Galaxy S III nicht wirklich gut. Nichtsdestotrotz hat Samsung sein „S Voice“ noch erweitert zu „S Voice Drive“. Mittels einer Bluetooth-Verbindung können S4-Benutzer ihr Telefon mit der Stimme steuern. Es soll damit möglich sein SMS zu schreiben und zu senden, Kontakte anzurufen und Ziele für die Navigation anzugeben.

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3. Sicherheit für die Nutzung Zuhause und im Büro

Ähnlich wie BlackBerry setzt Samsung auf eine Sicherheitslösung, die von Grund auf zwischen einer Arbeitsplatz- und einer Privatumgebung unterscheidet. Das Feature, das sich Knox nennt, trennt Anrufe, Mails und Apps. Das Galaxy S4 ist das erste Samsung-Gerät, das mit diesem Sicherheitsfeature ausgestattet ist. Vorteil dabei: Der Nutzer kann sein Smartphone sowohl für die Arbeit als auch für Privates verwenden, einerseits ohne Risiken einzugehen und andererseits ohne sich durch zu viele Sicherheitsmaßnamen einschränken zu lassen.

4. Den Nutzer im Blick

Das Galaxy S4 hat darüber hinaus ein paar Tricks auf Lager. So kann es feststellen, ob sein Nutzer gerade auf den Bildschirm blickt: „Smart Pause“ stoppt Videos, wenn der Zuschauer vom Bildschirm wegsieht, und startet sie, wenn er wieder ganz dabei ist. Ist man beim Lesen eines Artikels am Ende der Seite angekommen, blättert das Gerät um. Außerdem scrollt „Smart Scroll“ Seiten auf und ab, wenn das Smartphone gekippt wird.

„Air Gesture“ und „Air View“ machen es möglich das Handy zu steuern, ohne es überhaupt zu berühren. Mit einem Wink der Hand lässt sich durch Fotos blättern oder Seiten scrollen. Um Icons anzuwählen reicht es, den Finger darüber schweben zu lassen – das funktioniert auch mit Handschuhen, verspricht der Hersteller.

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5. „Dual Camera“ für mehrere Aufnahmen gleichzeitig

Verschiedene neue Funktionen gibt es auch bei der Kamera des Samsung-Geräts zu entdecken. “Dual Camera” fügt dem eigentlichen Foto eine Aufnahme der Person hinzu, die gerade das Foto macht. Das löst vor allem im Dual-Video-Call-Feature ein Problem von Apples FaceTime: Dem Nutzer stehen während des Telefonats beide eingebauten Kameras zur Verfügung. Das bedeutet, dass nicht nur er selbst angezeigt wird, sondern gleichzeitig auch der Rest der Familie, der auch noch schnell grüßen möchte. Des Weiteren gibt es noch eine Löschfunktion, mit der aus Versehen mit aufgenommene Personen oder Gegenstände gelöscht werden können, sowie die Möglichkeit, Audiodateien zu Fotos hinzuzufügen.

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