SAP berichtet 16 % Wachstum bei den Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen im 2. Quartal

Pressemitteilung | 27. Juli 2010 von SAP News 0

WalldorfDie SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das am 30. Juni endende 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2010 veröffentlicht.

Kennzahlen 2. Quartal 2010

  Zweites Quartal 20101)
  IFRS Non-IFRS2)
Mio. €, falls nicht
anders bezeichnet
Q2 2010
Q2 2009
Verände-
rung
Q2 2010
Q2 2009
Verände-
rung
Veränd., währungs-
bereinigt3)
Softwareerlöse 637 543 17% 637 543 17% 5%
Software und software-bezogene Serviceerlöse 2.258 1.953 16% 2.258 1.953 16% 8%
Umsatzerlöse 2.894 2.576 12% 2.894 2.576 12% 5%
Operative Aufwendungen -2.120 -1.935 10% -2.054 -1.866 10% 4%
 – davon Restrukturierung -1 -17 -94% -1 -17 -94%  
Betriebsergebnis 774 641 21% 840 710 18% 5%
Operative Marge, in % 26,7 24,9 1,8PP 29,0 27,6 1,4PP 0,2PP
Gewinn nach Steuern 491 426 15% 551 478 15%  
Unverw. Ergebnis je Aktie, in € 0,41 0,36 14% 0,46 0,40 15%  
1) Alle Zahlen sind vorläufig und ungeprüft.
2) Anpassungen beim Umsatz beziehen sich auf Supporterlöse, welche das übernommene Unternehmen als eigenständiges Unternehmen ausgewiesen hätte. SAP ist es aufgrund der IFRS-Rechnungslegungsvorschriften nicht erlaubt, diese Erlöse in voller Höhe auszuweisen. Aufwandsanpassungen beziehen sich auf akquisitionsbedingte Aufwendungen. Zu weiteren Details siehe Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen im Anhang.
3) Währungsbereinigte Umsatzzahlen werden berechnet, indem die Umsätze der aktuellen Berichtsperiode mit den durchschnittlichen Wechselkursen der Vorjahresperiode anstatt der laufenden Periode umgerechnet werden. Währungsbereinigte Periodenveränderungen werden berechnet durch den Vergleich der währungsbereinigten Non-IFRS-Zahlen der Berichtsperiode mit den Non-IFRS-Zahlen der Vorjahresperiode. Zu weiteren Details siehe Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen im Anhang.

Umsätze 2. Quartal 2010

  • Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) stiegen um 16 % auf 2,26 Mrd. € (2009: 1,95 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 8 %.
  • Die Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 17 % auf 637 Mio. € (2009: 543 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 5 %.
  • Der Gesamtumsatz (IFRS) stieg um 12 % auf 2,89 Mrd. € (2009: 2,58 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 5 %.

Ergebnisse 2. Quartal 2010

  • Das Betriebsergebnis (IFRS) stieg um 21 % auf 774 Mio. € (2009: 641 Mio. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 18 % auf 840 Mio. € (2009: 710 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 5 %. Im 2. Quartal 2009 enthielten beide Ergebnisse Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der angekündigten Reduzierung von Stellen in Höhe von 17 Mio. €. Im Gegensatz dazu waren die Restrukturierungskosten im 2. Quartal 2010 nicht wesentlich.
  • Die operative Marge (IFRS) stieg um 1,8 Prozentpunkte auf 26,7 % (2009: 24,9 %). Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 29,0 % (2009: 27,6 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stieg sie um 0,2 Prozentpunkte auf 27,8 %. Im 2. Quartal 2009 waren die operative Marge (IFRS) sowie die operative Marge (Non-IFRS) durch Restrukturierungskosten um 0,7 Prozentpunkte negativ beeinflusst. Im Gegensatz dazu war das 2. Quartal 2010 nur unwesentlich durch Restrukturierungskosten beeinflusst. Abfindungszahlungen in Höhe von 11 Mio. € (2009: 1,3 Mio. €) beeinflussten die operative Marge (IFRS und Non-IFRS) im 2. Quartal 2010 jedoch negativ um 0,4 Prozentpunkte (2009: 0,1 Prozentpunkte).
  • Das Ergebnis (IFRS) stieg um 15 % auf 491 Mio. € (2009: 426 Mio. €). Das Ergebnis (Non-IFRS) stieg um 15 % auf 551 Mio. € (2009: 478 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie (IFRS) stieg um 14 % auf 0,41 € (2009: 0,36 €). Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) stieg um 15 % auf 0,46 € (2009: 0,40 €). Der Nettoeffekt aus Abfindungszahlungen im 2. Quartal 2010 auf das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) betrug 0,01 €. Der Nettoeffekt aus Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der angekündigten Reduzierung von Stellen im 2. Quartal 2009 auf das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) im 2. Quartal 2009 betrug 0,01 €. Die effektive Steuerrate (IFRS) im 2. Quartal 2010 lag bei 27,4 % (2009: 28,5 %).

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) im 2. Quartal 2010 ist bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen und nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten in Höhe von 66 Mio. € (2009: 69 Mio. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) und das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) im 2. Quartal 2010 sind bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen und nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten in Höhe von 60 Mio. € (2009: 52 Mio. €).

„Wir sind sehr erfreut über ein weiteres Quartal mit Wachstum bei den Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen“, sagte Werner Brandt, Finanzvorstand der SAP. „Das Wachstum der Softwareerlöse, ein deutlicher Anstieg der Supporterlöse – hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass die meisten unserer Kunden Enterprise Support gewählt haben – und zweistelliges Wachstum bei den Subskriptionserlösen führten zu dem guten Ergebnis auf der Umsatzseite.“

Bill McDermott, Vorstandssprecher der SAP, ergänzte: „Kleine, mittlere und große Kunden in vielen Branchen investieren wieder, um ihre Unternehmen auf eine neue Wachstumsphase vorzubereiten. Wir haben starkes Wachstum in strategischen Märkten wie den USA verzeichnet, außerdem zweistelliges Wachstum in wichtigen Wachstumsmärkten in Lateinamerika und Asien. Das wiedererstarkte Kundenvertrauen, der weitere Ausbau unseres Partner-Ecosystems und die konsequente Umsetzung unserer Marktbearbeitungsstrategie führten zu diesem soliden Ergebnis.“

„Unsere Konzentration auf kundengetriebene Innovationen wirkt sich positiv auf unser Wachstum aus. Dass wir nun mehr als 100.000 Kunden haben, bestätigt, dass wir das Massen- und das Mittelstandsgeschäft erfolgreich ausgeweitet haben“, sagte Jim Hagemann Snabe, Vorstandssprecher der SAP. „Der Erfolg im Mittelstand ist eine solide Basis für die neue Version unserer On-Demand-Lösung SAP Business ByDesign. Die neue Version wird termingerecht zum 31. Juli verfügbar und steht für das Massengeschäft in sechs Ländern bereit.“

SAP schließt Übernahmeangebot für Sybase, Inc. ab

SAP hat heute ebenfalls bekanntgegeben, dass das Unternehmen das Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien von Sybase gegen Barzahlung abgeschlossen hat. Wie zwischen den Unternehmen vertraglich vereinbart, wird Sybase künftig unter der Führung des bisherigen CEO John Chen als eigenständige Einheit operieren und sich weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Sybase wird ihre Planung und Produktstrategie für die Bereiche Datenbank und Informationsmanagement auch zukünftig konsequent umsetzen. Die Expertise von Sybase im Bereich mobiler Geschäftsabwicklung nimmt eine Schlüsselrolle in der gemeinsamen Vision von Sybase und SAP für „drahtlose Unternehmen“ ein. Weitere Informationen über SAP und Sybase befinden sich unter www.sap.com/germany/about/investor/sybase.epx.
Die Akquisition rundet die Drei-Säulen-Strategie der SAP, bestehend aus On-Premise, On-Demand- und On-Device-Lösungen sowie Orchestrierung, ab. Als führender Anbieter von On-Premise-Unternehmenssoftware erwartet das Unternehmen, durch die deutliche Expansion bei On-Demand- und – durch die Sybase-Akquisition – nun auch bei On-Device-Lösungen neue Benutzergruppen zu erreichen, die weit über die traditionelle SAP-Nutzerbasis hinausgehen.
Am 19. August 2010 findet in Boston, Massachusetts, USA, eine Pressekonferenz der SAP statt, bei der SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott, Sybase-CEO John Chen und weitere Führungskräfte der SAP Einzelheiten zur gemeinsamen Unternehmens- und Produktstrategie sowie geplante gemeinsame Innovationen in den Bereichen mobile Endgeräte, Analysefunktionen und Datenbanktechnologien bekannt geben werden. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung werden Anfang August veröffentlicht.

Kennzahlen 1. Halbjahr 2010

  Kennzahlen 1. Halbjahr 20101)
  IFRS Non-IFRS2)
Mio. €, falls nicht
anders bezeichnet
H1 2010
H1 2009
Verände-
rung
H1 2010
H1 2009
Verände-
rung
Veränd., währungs-
bereinigt3)
Softwareerlöse 1.101 962 14% 1.101 962 14% 6%
Software und software-bezogene Serviceerlöse 4.205 3.695 14% 4.205 3.706 13% 9%
Umsatzerlöse 5.403 4.974 9% 5.403 4.985 8% 4%
Operative Aufwendungen -4.072 -4.026 1% -3.951 -3.879 2% -1%
 – davon Restrukturierung -1 -183 -99% -1 -178 -99%  
Betriebsergebnis 1.331 948 40% 1.452 1.106 31% 20%
Operative Marge, in % 24,6 19,1 5,5PP 26,9 22,2 4,7PP 3,5PP
Gewinn nach Steuern 878 622 41% 986 740 33%  
Unverw. Ergebnis je Aktie, in € 0,74 0,52 42% 0,83 0,62 34%  
1) Alle Zahlen sind vorläufig und ungeprüft.
2) Anpassungen beim Umsatz beziehen sich auf Supporterlöse, welche das übernommene Unternehmen als eigenständiges Unternehmen ausgewiesen hätte. SAP ist es aufgrund der IFRS-Rechnungslegungsvorschriften nicht erlaubt, diese Erlöse in voller Höhe auszuweisen. Aufwandsanpassungen beziehen sich auf akquisitionsbedingte Aufwendungen. Zu weiteren Details siehe Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen im Anhang.
3) Währungsbereinigte Umsatzzahlen werden berechnet, indem die Umsätze der aktuellen Berichtsperiode mit den durchschnittlichen Wechselkursen der Vorjahresperiode anstatt der laufenden Periode umgerechnet werden. Währungsbereinigte Periodenveränderungen werden berechnet durch den Vergleich der währungsbereinigten Non-IFRS-Zahlen der Berichtsperiode mit den Non-IFRS-Zahlen der Vorjahresperiode. Zu weiteren Details siehe Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen im Anhang.

Umsätze 1. Halbjahr 2010

  • Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) stiegen um 14 % auf 4,21 Mrd. € (2009: 3,70 Mrd. €). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) stiegen um 13 % auf 4,21 Mrd. € (2009: 3,71Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 9 %.
  • Die Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 14 % auf 1,10 Mrd. € (2009: 962 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 6 %.
  • Der Gesamtumsatz (IFRS) stieg um 9 % auf 5,40 Mrd. € (2009: 4,97 Mrd. €). Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) stieg um 8 % auf 5,40 Mrd. € (2009: 4,99 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 4 %.

Die Non-IFRS-Erlöse für das 1. Halbjahr 2009 sind bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects in Höhe von 11 Mio. €.

Ergebnisse 1. Halbjahr

  • Das Betriebsergebnis (IFRS) stieg um 40 % auf 1,33 Mrd. € (2009: 948 Mio. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 31 % auf 1,45 Mrd. € (2009: 1,11 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 20 %. Im 1. Halbjahr 2009 war das Betriebsergebnis (IFRS) durch Restrukturierungskosten um 183 Mio. € negativ beeinflusst, das Betriebsergebnis (Non-IFRS) um 178 Mio. €.
  • Die operative Marge (IFRS) stieg um 5,5 Prozentpunkte auf 24,6 % (2009: 19,1 %). Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 4,7 Prozentpunkte auf 26,9 % (2009: 22,2 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stieg sie um 3,5 Prozentpunkte auf 25,7 %. Im 1. Halbjahr 2009 war die operative Marge (IFRS) durch Restrukturierungs­kosten um 3,7 Prozentpunkte, die operative Marge (Non-IFRS) um 3,6 Prozentpunkte negativ beeinflusst. Im Gegensatz dazu war das 1. Halbjahr 2010 nur unwesentlich durch Restrukturierungskosten beeinflusst. Abfindungszahlungen in Höhe von 38 Mio. € (2009: 3,1 Mio. €) und Kosten für ungenutzte Mietflächen in Höhe von 8 Mio. € beeinflussten jedoch die operative Marge (IFRS und Non-IFRS) negativ um 0,9 Prozentpunkte (2009: 0,1 Prozentpunkte).
  • Das Ergebnis (IFRS) stieg um 41 % auf 878 Mio. € (2009: 622 Mio. €). Das Ergebnis (Non-IFRS) stieg um 33 % auf 986 Mio. € (2009: 740 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie (IFRS) stieg um 42 % auf 0,74 € (2009: 0,52 €). Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) stieg um 34 % auf 0,83 € (2009: 0,62 €). Der Nettoeffekt aus Abfindungszahlungen und ungenutzten Mietflächen im 1. Halbjahr 2010 auf das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) betrug 0,03 €. Der Nettoeffekt aus Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der angekündigten Reduzierung von Stellen im 1. Halbjahr 2009 auf das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) im 1. Halbjahr 2009 betrug 0,11 €. Die effektive Steuerrate (IFRS) im 1. Halbjahr 2010 lag bei 26,6 % (2009: 29,6 %). Der Rückgang der effektiven Steuerrate resultiert überwiegend aus Steuereffekten im Zusammenhang mit Veränderungen bei den Wechselkursen. Die wechselkursbedingten Steuereffekte im 2. Quartal 2010 wurden zum großen Teil durch verschiedene kleinere negative Steuereffekte kompensiert.

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) im 1. Halbjahr 2010 ist bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen und nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten in Höhe von 121 Mio. € (2009: 158 Mio. €). Das Ergebnis (Non-IFRS) und das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) sind bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen und nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten in Höhe von 108 Mio. € (2009: 118 Mio. €).

Cashflow

Der operative Cashflow sank im ersten Halbjahr 2010 um 30 % auf 1,28 Mrd. € (2009: 1,82 Mrd. €). Vergleicht man den Cashflow des 1. Halbjahrs 2010 mit dem Vorjahreswert, so muss berücksichtigt werden, dass es im 1. Halbjahr 2009 zu zusätzlichen Zahlungseingängen von Kunden kam, die diese Ende 2008 angesichts des Ausbruchs der Finanzkrise zurückgehalten hatten. Daneben gab es erfolgsneutrale Nettozahlungsausgänge für derivative Finanzinstrumente zur Sicherung von Fremdwährungsrisiken, die im 1. Halbjahr 2010 höher ausfielen als im Vorjahreszeitraum sowie eine im 2. Quartal 2010 geleistete Einmalzahlung zur Beilegung eines Rechtsstreits. Die Rückzahlungen aus der entsprechenden Versicherungsdeckung erfolgen zu einem großen Teil in Folgeperioden. Der Free Cashflow sank um 33 % auf 1,16 Mrd. € (2009: 1,72 Mrd. €) und erreichte damit 21 % vom Umsatz (2009: 35 %). Zum 30. Juni 2010 betrug die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Wertpapiere und sonstige Geldanlagen) 3,96 Mrd. € (31. Dezember 2009: 2,28 Mrd. €). Die Nettoliquidität (Konzernliquidität abzüglich Bankdarlehen) betrug 2,19 Mrd. €.

Ausblick

Die SAP gibt für das Geschäftsjahr 2010 den folgenden Ausblick, der nun die Akquisition von Sybase berücksichtigt:

  • SAP erwartet, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse1) (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2010 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse um 9 % bis 11 % steigen werden (2009: 8,2 Mrd. €). Das SAP-Geschäft ohne den Beitrag von Sybase wird voraussichtlich 6 bis 8 Prozentpunkte zu diesem Wachstum beitragen.
  • SAP erwartet, dass die operative Marge (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2010 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse in einer Spanne von 30 % bis 31 % liegen wird (2009: 27,4 %).
  • SAP rechnet für das Geschäftsjahr 2010 mit einer effektiven Steuerrate (basierend auf IFRS) von 27,5 % bis 28,5 % (2009: 28,1 %).

1) Wie bisher beinhalten die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services lediglich Software sowie Services, die sich direkt auf Software beziehen. Die Erlöse aus allen anderen Services (einschließlich Beratung, Schulung und Messaging-Services von Sybase) sind weiterhin in den Beratungs-, Schulungs- und sonstigen Serviceerlösen enthalten.

Wichtige Abschlüsse im 2. Quartal

SAP hat im 2. Quartal bedeutende Verträge mit zahlreichen Unternehmen unterzeichnet oder angekündigt: In der Region EMEA: E.ON IT GmbH, Sisal S.p.A., Bashneft ANK OAO, Swiss Reinsurance Company Ltd., DSG Retail Ltd. In der Region Amerika: American Water Works Service Co., U.S. Department of Agriculture, Delta Air Lines, Inc., Pelagio Oliveira S/A, Montepío Luz Saviñón I.A.P, H.D. Smith Wholesale Drug Co., United Nations. In der Region Asien-Pazifik-Japan: Shanghai Huayi (Group) Company, Huaneng Lancang River Hydro Power, National Institute for Environmental Studies, Sumitomo Chemical Co.,Ltd, Malaysia Airports Holdings Berhad, Parkway Hospitals Singapore Pte Ltd.

Telefonkonferenz / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse heute in einer Telefonkonferenz um 15 Uhr (CET) erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen. Ergänzende Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.

Zwischenbericht für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2010

Der Zwischenbericht für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2010 wird am 29. Juli 2010 veröffentlicht und kann dann auf www.sap.de/investor abgerufen werden.

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Anhang: Finanztabellen (PDF, 130 KB)

Für weitere Informationen:
Presse:
Christoph Liedtke       +49 6227 7-50383     christoph.liedtke@sap.com, CET
Guenter Gaugler         +49 6227 7-65416     guenter.gaugler@sap.com, CET
James Dever                    +1 610 661-2161       james.dever@sap.com, EDT

Investor Relations:
Stefan Gruber             +49 6227 7-44872      investor@sap.com, CET
Martin Cohen             +1 212 653-9619        investor@sap.com, EST

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