SAP berichtet 17 % Wachstum der Softwarelizenzumsätze im 3. Quartal 2006

Pressemitteilung | 19. Oktober 2006 von SAP News 0

Walldorf

Hinweis vom 24. Januar 2007:
Einzelne in dieser Pressemitteilung dargestellten Finanzdaten zum dritten Quartal 2006 (unter anderem Softwareerlöse, Betriebsergebnis, Ergebnis vor Ertragsteuern, Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie ), sowie zum zweiten Quartal 2006 (unter anderem Betriebsergebnis, Ergebnis vor Ertragsteuern und Konzernergebnis) sind nicht  mehr korrekt und wurden ersetzt durch die Informationen in Fußnote 2 (auf Seite 24) und Fußnote 4 (auf den Seiten 25 bis 28) in der Pressemeldung der SAP AG vom 24. Januar 2007 zu den vorläufigen Ergebnissen des Geschäftsjahres 2006. Die englische Fassung der Pressemeldung vom 24. Januar 2007 wurde bei der US Securities and Exchange Commission am 25. Januar 2007 als Form 6-K  eingereicht (vergleiche www.sec.gov/Archives/edgar/data/1000184/000132693207000040/f01530exv99w1.htm). Die deutsche Fassung der Pressemeldung vom 24. Januar 2007 finden Sie unter www.sap.com/germany/about/press/press.epx?pressid=16552. Bitte lesen Sie die genannten Fußnoten sorgfältig, bevor Sie diese Pressemeldung lesen und ignorieren Sie darin enthaltene Informationen, die durch neue Informationen ersetzt wurden (einschließlich solcher Informationen, die sich aus den ersetzten Informationen ableiten wie zum Beispiel Lizenzumsatzwachstum, operative Marge sowie Wachstumsraten von Betriebsergebnis und Konzernergebnis).

Walldorf, 19.10.2006.

Die SAP AG hat am Donnerstag die vorläufigen Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2006 veröffentlicht. Das dritte Quartal endete am 30. September 2006.

Drittes Quartal 2006

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz im dritten Quartal stieg um 17 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 691 Mio. € (2005: 590 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 20 %.
  • Der Produktumsatz (bestehend aus Softwarelizenzumsatz und Wartungsumsatz) betrug 1,6 Mrd. € (2005: 1,4 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Produktumsatz um 16 %.
  • Der Gesamtumsatz im dritten Quartal betrug 2,2 Mrd. € (2005: 2,0 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz um 14 %.

Anteil der SAP auf Basis der Anbieter von “Core Enterprise Application”-Software2

  • Der Anteil der SAP unter den Anbietern von “Core Enterprise Applications” (basierend auf dem rollierenden Softwarelizenzumsatz der vergangenen vier Quartale) stieg um 90 Basispunkte und lag zum Ende des dritten Quartals 2006 bei 22,6 %. Damit ist der Anteil von SAP mehr als doppelt so groß wie der des nächstgrößten Anbieters. Der Gesamtsoftwareumsatz aller Anbieter von “Core Enterprise Application”-Software2 wird von SAP auf rund 16,4 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten.

Regionale Ergebnisse
Alle drei Regionen erzielten im dritten Quartal 2006 zweistellige Wachstumsraten beim Softwarelizenzumsatz.

  • Der Softwarelizenzumsatz in der Region Amerika erhöhte sich um 19 % auf 292 Mio. €, dabei stieg der Umsatz in den USA um 15 % auf 228 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz in der Region Amerika um 23 % und in den USA um 20 %.
  • In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) stieg der Softwarelizenzumsatz um 14 % auf 301 Mio. €, dabei erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz in Deutschland um 3 % auf 117 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in der Region EMEA um 15 %.
  • In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz um 22 % auf 98 Mio. €, dabei stieg der Softwarelizenzumsatz in Japan um 51 % auf 39 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in der Region Asien-Pazifik um 28 % und in Japan um 65 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg im dritten Quartal 2006 um 13 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 583 Mio. € (2005: 517 Mio. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis1 erhöhte sich um 17 % auf 606 Mio. € (2005: 520 Mio. €).
  • Die operative Marge stieg um 30 Basispunkte auf 26,0 %. Die Pro-forma-operative-Marge1 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 120 Basispunkte auf 27,0 %.
  • Das Konzernergebnis lag bei 388 Mio. € (2005: 334 Mio. €) oder bei 1,27 € je Aktie (2005: 1,08 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Pro-forma-Konzernergebnis1 erhöhte sich um 20 % auf 405 Mio. € (2005: 337 Mio. €) oder 1,32 € je Aktie (2005: 1,09 € je Aktie).

“Wir hatten ein erfolgreiches drittes Quartal mit einer beeindruckenden Erfolgsquote gegenüber Mitbewerbern und zweistelligen Wachstumsraten bei den Softwarelizenzumsätzen in allen Regionen,” sagte Henning Kagermann, CEO und Vorstandssprecher der SAP. “Währungsbereinigt verzeichneten wir 11 Quartale in Folge zweistellige Wachstumsraten bei Softwarelizenzumsätzen. Diese lange Erfolgsgeschichte beruht maßgeblich auf unserer Strategie des organischen Wachstums und widerlegt die Behauptung unseres größten Mitbewerbers. Unsere Strategie hat sich für unsere Kunden und für SAP bewährt – das zeigt die außergewöhnlich hohe Kundenzufriedenheit und der beachtliche Anstieg unseres Marktanteils. Unter den Anbietern von “Core Enterprise Applications” hat sich unser Marktanteil von 16,5 % vor drei Jahren auf heute 22,6 % erhöht.”

“Wir haben in unserer Produkt-Roadmap die Komplettierung der SAP Enterprise Services-Oriented Architecture für 2007 ankündigt”, so Kagermann weiter. “Es freut mich, dass wir mit der Auslieferung aller Bestandteile in unserem Zeitplan liegen. Wir haben mit mySAP ERP 2005 unseren Kunden und Partnern die erste service-orientierte Suite ausgeliefert – weit früher als unsere Mitbewerber. Dank der Flexibilität einer Enterprise Services-Oriented Architecture können wir unseren Kunden mit mySAP ERP 2005 für die nächsten Jahre beschleunigte Innovation durch so genannte Enhancement Packages ermöglichen, ohne dass Kunden umfassende Software-Upgrades durchführen müssen.”

Erste neun Monate 2006

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz in den ersten neun Monaten stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15 % auf 1,8 Mrd. € (2005: 1,6 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz gleichfalls um 15 %.
  • Der Produktumsatz betrug 4,4 Mrd. € (2005: 3,9 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Produktumsatz ebenfalls um 13 %.
  • Der Gesamtumsatz betrug 6,5 Mrd. € (2005: 5,8 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz um 12 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2006 um 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,5 Mrd. € (2005: 1,4 Mrd. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis1 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 16 % auf 1,6 Mrd. € (2005: 1,4 Mrd. €).
  • Die operative Marge lag wie im Vorjahreszeitraum bei 23,5 %. Die Pro-forma-operative-Marge1 verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 70 Basispunkte auf 25,0 %.
  • Das Konzernergebnis lag in den ersten neun Monaten 2006 bei 1,1 Mrd. € (2005: 877 Mio. €) oder bei 3,53 € je Aktie (2005: 2,83 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Pro-forma-Konzernergebnis1 erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2006 um 27 % auf 1,2 Mrd. € (2005: 910 Mio. €) oder 3,75 € je Aktie (2005: 2,94 € je Aktie). Das Konzernergebnis, das Ergebnis je Aktie, das Pro-forma-Konzernergebnis1 und das Pro-forma-Ergebnis je Aktie1 für die ersten neun Monate wurden dabei durch einen einmaligen Steuereffekt in Höhe von etwa 30 Mio. € oder 0,10 € je Aktie positiv beeinflusst: Die effektive Steuerrate lag im zweiten Quartal durch eine Einigung mit den Finanzbehörden hinsichtlich eines spezifischen Vorfalls bei lediglich 25 %.

Cashflow

  • Der operative Cashflow für die ersten neun Monate 2006 betrug 1,3 Mrd. € (2005: 1,1 Mrd. €). Der Free Cashflow1 lag bei 1,0 Mrd. € (2005: 901 Mio. €) und betrug somit 16 % (2005: 16 %) vom Gesamtumsatz. Zum 30. September 2006 verfügte SAP über liquide Mittel einschließlich kurzfristigen Wertpapieren in Höhe von 2,8 Mrd. € (30. September 2005: 3,1 Mrd. €). Die gegenüber dem Vorjahr reduzierten liquiden Mittel resultieren vorwiegend aus gestiegenen Aktienrückkäufen, Aufwendungen für Akquisitionen und erhöhten Dividendenzahlungen im Jahr 2006.

Aktienrückkaufprogramm

  • In den ersten neun Monaten 2006 hat SAP 5,81 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 165,25 € zurückgekauft (Gesamtbetrag: 960 Mio. €). In den ersten neun Monaten 2005 hatte SAP 2,75 Mio. Aktien zurückgekauft. Zum 30. September 2006 verfügte das Unternehmen über 11,35 Mio. eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 139,89 € je Aktie im Bestand. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit des Erwerbs von bis zu 30 Mio. Aktien vor. Angesichts der starken Generierung von Free Cash-flow1 will SAP weiterhin Möglichkeiten prüfen, eigene Aktien zurückzukaufen.

Ausblick

SAP gab außerdem eine Aktualisierung des Ausblicks für 2006 bekannt:

  • Die SAP erhöhte ihre Erwartung für das Pro-forma-Ergebnis je Aktie1 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen). SAP geht nunmehr davon aus, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie im Jahr 2006 leicht über der bisher kommunizierten Spanne von 5,80 € bis 6,00 € je Aktie liegen wird.
  • Die SAP bestätigte, dass sie für 2006 ein Wachstum des Produktumsatzes in der Spanne von 13% bis 15% gegenüber dem Vorjahr erwartet. Diese Wachstumsrate basiert auf einem erwarteten Wachstum des Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 15% bis 17% gegenüber dem Vorjahr. Aus heutiger Sicht ist es weniger wahrscheinlich, dass die Wachstumsraten von Produkt- oder Softwareumsatz am oberen Ende der vorgenannten Spannen liegen werden.
  • Die SAP bestätigte, dass sie für 2006 von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge1 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von 50 bis 100 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr ausgeht. Aus heutiger Sicht ist es weniger wahrscheinlich, dass der Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge am oberen Ende der Spanne liegen wird.
  • Der Ausblick basiert weiterhin auf einem US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,23 US$ je 1 €.

REGIONALE ERGEBNISSE

3. Quartal – Softwarelizenzumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Softwarelizenzumsatz Q3 2006 Softwarelizenzumsatz Q3 2005 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 691 590 +101 +17%
– zu konstanten Wechselkursen +20%
EMEA 301 263 +38 +14%
– zu konstanten Wechselkursen +15%
Asien/Pazifik 98 81 +17 +22%
– zu konstanten Wechselkursen +28%
Amerika 292 246 +46 +19%
– zu konstanten Wechselkursen +23%

3. Quartal – Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Umsatz Q3 2006 Umsatz Q3 2005 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.245 2.014 +231 +11%
– zu konstanten Wechselkursen +14%
EMEA 1.123 1.018 +105 +10%
– zu konstanten Wechselkursen +11%
Asien/Pazifik 274 243 +31 +13%
– zu konstanten Wechselkursen +19%
Amerika 848 753 +95 +13%
– zu konstanten Wechselkursen +17%

9 Monate – Softwarelizenzumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Softwarelizenzumsatz 9M 2006 Softwarelizenzumsatz 9M 2005 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 1.840 1.600 +240 +15%
– zu konstanten Wechselkursen +15%
EMEA 826 767 +59 +8%
– zu konstanten Wechselkursen +8%
Asien/Pazifik 257 231 +26 +11%
– zu konstanten Wechselkursen +13%
Amerika 757 602 +155 +26%
– zu konstanten Wechselkursen +24%

9 Monate – Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Umsatz 9M 2006 Umsatz 9M 2005 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 6.481 5.759 +722 +13%
– zu konstanten Wechselkursen +12%
EMEA 3.264 3.030 +234 +8%
– zu konstanten Wechselkursen +8%
Asien/Pazifik 785 699 +86 +12%
– zu konstanten Wechselkursen +14%
Amerika 2.432 2.030 +402 +20%
– zu konstanten Wechselkursen +17%

Höhepunkte im dritten Quartal 2006

  • Im dritten Quartal 2006 hat SAP wichtige Kundenverträge in allen Schlüsselregionen abgeschlossen, darunter in der Region Amerika: Banco Bradesco S.A., Banesco, Governo Estado do Ceará, Servicios Nacional de Chocolates, State of Michigan, Tiffin Motorhomes, Inc. In der Region EMEA sind zu nennen Fujitsu Siemens, ABN AMRO, BMW, Stadt Nürnberg und Belarusbank. In der Region Asien-Pazifik waren dieVerträge mit der Einzelhandelskette Wumart, der China National Offshore Oil Corp. sowie der Kyocera Mita Corporation von großer Bedeutung.
  • Die SAP stellte ihre neue Release-Strategie für mySAP ERP vor. Danach werden bis 2010 neue Funktionen der ERP-Standardsoftware als Serie von Erweiterungspaketen zur Verfügung gestellt. Das erste so genannte Enhancement Package ist für Dezember 2006 geplant.
  • Am 29. September 2006 gab SAP bekannt, dass die Plattform SAP NetWeaver vollständig mit der “Java Platform Enterprise Edition 5” (Java EE 5) kompatibel ist. Damit unterstreicht die SAP ihre Open-Standards-Strategie und vereinfacht die Anwendungsentwicklung für Kunden und Partner.
  • SAP zog eine durchweg positive erste Bilanz der Übernahme von Lighthammer Software Development im Juni 2005. Der Erwerb der Lighthammer-Software schaffte die Grundlage für die Entwicklung der Anwendung SAP xApp Manufacturing Intelligence and Integration. Diese wurde bis zum 28. September 2006 in über 300 Kundenprojekten installiert. Die Lighthammer-Übernahme bestätigt den Erfolg der SAP-Strategie, das organische Wachstum des Unternehmens zu unterstützen und durch gezielte Zukäufe das Portfolio zum Vorteil für die Kunden zu ergänzen.
  • Am 26. September gab SAP bekannt, dass die Lösungen SAP CRM On-Demand um Funktionen für optimierte Kundenservices erweitert werden. Außerdem stellte SAP neue Funktionen für bereits bestehende SAP CRM On-Demand-Lösungen vor.
  • Am 20. September 2006 kündigten SAP und der Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture an, dass sie im Rahmen eines weltweiten Abkommens gemeinsam eine Lösung für Gesundheitsnetzwerke (Collaborative Healthcare Networks) entwickeln werden.
  • SAP startete die erste offene Community für Geschäftsprozess-Experten. Mit dieser “Business Process Experts Community” soll der Austausch zwischen IT und Business verbessert werden.
  • SAP stellte SAP Enterprise Search vor. Mit dieser Anwendung können Unternehmen wichtige Geschäftsdaten aus internen und externen Quellen finden und nutzen, und so Zeit sparen und die Produktivität erhöhen. Die Anwendung steht für Entwickler zum Download bereit. SAP Enterprise Search wird ab 2007 allgemein erhältlich sein.
  • SAP kündigte die Verfügbarkeit des SAP Discovery System für Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA) an. Damit können Entwickler risikofrei die Vorzüge einer Enterprise SOA evaluieren.
  • Am 6. September gab SAP bekannt, dass sie ihr Portfolio an Lösungen für nachhaltige Unternehmensführung, Risikovermeidung und zur Einhaltung behördlicher Auflagen, das so genannte Governance, Risk and Compliance Management, erweitert. Darüber hinaus schloss SAP eine strategische Partnerschaft mit Cisco Systems für den nordamerikanischen Markt.
  • Das erste Partnerunternehmen der SAP, das Gelder aus dem globalen SAP NetWeaver Fond erhält, ist das kalifornische Softwarehaus Questra Corporation. Die Firma entwickelt Lösungen für das Intelligent Device Management (IDM). Dies gab SAP am 15. August 2006 bekannt.
  • Die Pennsylvania Turnpike Commission, Betreiber eines über 850 Kilometer langen, mautpflichtigen Fernstraßennetzes im US-Bundesstaat Pennsylvania, nutzt erstmals den kombinierten Leistungsumfang von Microsoft Office und SAP in einer Installation. Die von Microsoft und SAP gemeinsam entwickelte Anwendung Duet erhöht die Effizienz der Geschäftsabläufe und vereint den hohen Anwendernutzen beider Technologien. Dies gab SAP am 26. Juli 2006 bekannt.
  • Am 10. Juli 2006 kündigte SAP zusätzliche Internet-Funktionalität für SAP Business One an, der Softwarelösung für mittelständische Unternehmen. Damit erhalten Kunden in einem Softwarepaket alle Funktionen für die einheitliche Darstellung geschäftskritischer Kundeninformationen aus Vertrieb, Finanzwesen, Fertigung, Berichtswesen und Prozessen.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird am Donnerstag um 15 Uhr in einer Telefonkonferenz die Ergebnisse des 3. Quartals und der ersten neun Monate 2006 erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) zur Verfügung stehen. Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.

Fußnoten

1) Nicht US-GAAP-basierte Kennzahlen
Diese Pressemeldung enthält bestimmte Kennzahlen wie Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-operative-Marge und Pro-forma-Aufwendungen, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Ergebnis je Aktie sowie Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis. Diese Pro-forma-Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Die nicht US-GAAP-basierten Kennzahlen, die von der SAP ermittelt werden, können sich von denen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Betriebsergebnis, operativer Marge, Cashflow oder anderen US-GAAP-Kennzahlen gesehen werden. SAP leitet die nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelten Pro-forma-Kennzahlen auf die jeweils nächste, durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierte bzw. definierte Größe über.

Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-operative-Marge und Pro-forma-operative-Aufwendungen, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Ergebnis je Aktie

SAP erachtet die Pro-forma-operativen-Aufwendungen und das aus ihnen resultierende Pro-forma-Betriebsergebnis, die Pro-forma-operative-Marge, das Pro-forma-Konzernergebnis und das Pro-forma-Ergebnis je Aktie als wichtige Zusatzinformation für die Kapitalmärkte im Hinblick auf die Ertragskraft der Kerngeschäftsfelder der SAP. Die veröffentlichten operativen Pro-forma-Kennzahlen werden entsprechend in der internen Steuerung der SAP verwendet.
Bei der Ermittlung von Pro-forma-Aufwendungen, Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-operative Marge, Pro-forma-Konzernergebnis, Pro-forma-Ergebnis je Aktie und anderen Pro-forma-Kennzahlen bleiben die folgenden Aufwendungen unberücksichtigt:

  • Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme: Sie umfassen Aufwendungen für die von SAP eingesetzten aktienorientierten Vergütungsprogramme gemäß US-GAAP sowie Aufwendungen für die Ablösung von aktienorientierten Vergütungsprogrammen im Zusammenhang mit Verschmelzungen oder Akquisitionen. Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme werden eliminiert, da die Höhe der Aufwendungen nicht mehr im Einflussbereich des Unternehmens liegt, sobald ein solches Programm beschlossen wurde und die Vergütungsinstrumente an die Mitarbeiter ausgegeben wurden.
  • Akquisitionsbedingte Aufwendungen einschließlich Abschreibungen auf bei Akquisitionen von Unternehmen oder geistigem Eigentum erworbene identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände: Auch wenn akquisitionsbedingte Aufwendungen bekannte wiederkehrende Aufwendungen für Akquisitionen in Vorjahren enthalten, ist der Gesamtbetrag in einer Periode doch unsicher und nicht planbar. Dies liegt daran, dass SAP die genauen Aufwendungen für Akquisitionen in der laufenden Periode erst genau bestimmen kann, wenn eine endgültige Kaufpreisallokation vorliegt.
  • Außerplanmäßige Abschreibungen auf voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen: Diese Aufwendungen werden eliminiert, da sie außerhalb des Einflussbereichs des Managements der SAP liegen.

Die veröffentlichten operativen Pro-forma-Kennzahlen werden auch in der internen Steuerung der SAP verwendet. Das Pro-forma-Betriebsergebnis bildet zudem neben dem Wachstum der Softwarelizenzumsätze den wichtigsten Maßstab für die erfolgsabhängige Managementvergütung.
Darüber hinaus definiert SAP Zielvorgaben für das kommende Geschäftsjahr sowie für einen längeren Zeithorizont auf Basis von Pro-forma-Kennzahlen, die auf Grundlage anderer Rechnungslegungsstandards als US-GAAP bemessen werden. Die Zielvorgaben werden für das Pro-forma-Betriebsergebnis ohne Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme und akquisitionsbedingte Aufwendungen gemacht, um betriebliche Leistungen zu erfassen, die das Management direkt beeinflusst kann und für die verlässliche Prognosezahlen ermittelt werden können.

Free Cashflow
Die Geschäftsleitung vertritt die Auffassung, dass der Free Cashflow eine allgemein anerkannte, ergänzende Kennzahl zur Messung der Liquidität ist. Der Free Cashflow bemisst die Finanzmittelveränderung eines Unternehmens nach Abzug aller Auszahlungen, die für die Erhaltung und Erweiterung getätigt wurden. SAP berechnet den Free Cashflow als die operative Finanzmittelveränderung abzüglich sämtlicher Investitionen in das Anlagevermögen. Der Free Cashflow ist nicht als Ersatz sondern stets als Zusatz zum Cashflow laut Kapitalflussrechnung, anderen Liquiditätskennzahlen sowie sonstigen gemäß US-GAAP ermittelten Kennziffern aufzufassen.

Währungsbereinigte Veränderungen
SAP vertritt die Auffassung, dass Informationen über das Umsatzwachstum für die Investoren von Bedeutung sind. Hierüber geben Ertragszahlen auf Basis der US-GAAP Aufschluss. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Gemäß ihrem Geschäftsmodell verkauft SAP keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen. Aus diesem Grund kann SAP keine relevanten Vergleichsinformationen für das Umsatzwachstum mittels Angabe der Zahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten liefern. Um den Investoren dennoch entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Komponenten des Umsatzwachstums zur Verfügung zu stellen, gibt SAP Ertrags- und Ergebniswachstum, bereinigt um Wäh-rungseffekte, an. Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis basieren auf den Werten, die sich ergeben, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse des Jahres 2006 nicht mit den Durchschnittskursen von 2006, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet werden. Währungsbereinigte Veränderungskennzahlen sollen nicht als Ersatz sondern stets als Zusatz zu den Veränderungen von Aufwendungen, Erträgen, Ergebnis oder anderen Finanz-kennzahlen gemäß US-GAAP verstanden werden.

2) In vorangegangenen Quartalen ermittelte die SAP den Marktanteil weltweit auf Basis der Vergleichsgruppe Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware) und Siebel Systems, Inc. Auf Grund der starken Konsolidierung unter den größeren Anbietern in der Softwarebranche ist SAP der Auffassung, dass diese Vergleichsgruppe zu klein geworden ist, um eine angemesse Bewertung der Entwicklung des Softwareumsatzes darzustellen. Aus diesem Grund wird SAP ab sofort den Anteil auf Basis der Anbieter von “Core Enterprise Applications” berechnen. Der Gesamtsoftware-umsatz dieser Anbieter wird von SAP auf rund 16 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten. Für das Jahr 2006 rechnen Branchenanalysten mit einem Wachstum der Anbieter von “Core Enterprise Applications” von rund 4 %. Für die Berechnung der Anteile auf Quartalsbasis nimmt die SAP an, dass dieses Wachstum nicht linear erfolgen wird. Stattdessen werden quartalsweise Anpassungen auf Basis der Umsatzentwick-lung einer Untergruppe (rund 30 Unternehmen) der Anbieter von “Core Enterprise Applications” vorgenommen.

Presse:
Herbert Heitmann, +49 (6227) 7-61137, herbert.heitmann@sap.com, CET
Frank Hartmann, +49 (6227) 7-42548, f.hartmann@sap.com, CET

Investor Relations:
Stefan Gruber, +49 (6227) 7-44872, investor@sap.com, CET
Martin Cohen, +1 (212) 653-9619, investor@sap.com, EST

Informationen zu SAP

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 36.200 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 8,5 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 38.400 Mitarbeiter, davon mehr als 14.000 in Deutschland.


Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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