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SAP erhält Auszeichnung “Best Innovator 2014”

Feature | 19. November 2014 von Sandra Thiel 0

Für „außergewöhnliche Leistungen in allen drei Kategorien“ erhielt die SAP die Auszeichnung „Best Innovator 2014“ der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

Die Juroren des Dr. Manfred Bischoff Instituts für Innovationsmanagement der Airbus Group vergeben seit 2010 Innovation Awards üblicherweise in den drei Kategorien „Best Open Innovator“, „Best Cross-Industry Innovator“ und „Best Business Model Innovator“. Doch gestern kam es bei der diesjährigen Preisverleihung zu einem Novum: SAP hatte der Zeppelin Universität gleich drei Beispiele vorgelegt, wie der Softwarekonzern Unternehmen dabei unterstützt, Ideen nicht nur zu generieren, sondern diese auch mit Experten innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu diskutieren und systematisch zu echten Innovationen weiterzuentwickeln. Ob es sich um SAP Ganges handelt, eine Plattform, mit der SAP Einzelhändler, Distributoren, Lieferanten, Banken und TK-Anbieter in Indien miteinander verbindet, die Pilotierung von „Connected Car“ mit Toyota, BMW und Volkswagen oder aber die neuen Ansätze, um im eigenen Dienstleistungsumfeld rund um neue SAP-Produkte noch mehr „Value“ zu generieren: Immer waren Firmenmitarbeiter, Kunden oder externe Partner dazu aufgerufen, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Dieses Gesamtpaket aus Geschäftsmodellinnovationen und der neuen Lösung SAP Innovation Management inklusive zugehöriger Innovation-Management-Services hat die Juroren der Zeppelin Universität dazu bewogen, SAP aufgrund „außergewöhnlicher Leistungen“ in allen drei genannten Kategorien als Best Innovator 2014 auszuzeichnen.

Claus von Riegen (li.) und Michel Sérié (re.)  nahmen für SAP den Preis von  Prof. Ellen Enkel entgegen, der Leiterin des Dr. Manfred Bischoff Institute of Innovation Management of Airbus Group der Zeppelin Universität. Foto: SAP

Claus von Riegen (li.) und Michel Sérié (re.) nahmen für SAP den Preis “Best Innovator 2014” von Prof. Ellen Enkel entgegen, der Leiterin des Dr. Manfred Bischoff Institute of Innovation Management of Airbus Group der Zeppelin Universität. Foto: SAP

SAP Innovation Management: Kein Produkt aus dem Elfenbeinturm

Gerade die neue Lösung SAP Innovation Management, die erst seit drei Monaten auf dem Markt ist, gilt als Paradebeispiel der SAP für Co-Innovation mit ihren Kunden. „Es ist kein Produkt aus dem Elfenbeinturm, sondern in intensiver Zusammenarbeit mit unseren Kunden, ausgewählten Partnern und unserer Service-Organisation entstanden“, erläutern Chief Solution Expert Jochen Mayerle und Michel Sérié, Global Head des Services Innovation & Design Thinking Center of Excellence von SAP, die die Entwicklung des Tools und seiner Services mitbegleitet haben. Aktuell befinden sich drei Unternehmen in der Implementierungsphase, darunter das Konsumgüterunternehmen Beiersdorf und ein großer deutscher Chemiekonzern.

Der Ablauf des Innovationsmanagements bei SAP ist ganz einfach: Wer eine Idee hat, kann sie direkt ins SAP Innovation Management Tool eingeben, egal ob per Smartphone, Tablet oder von seinem Desktop aus. Wer das Tool nutzt, erhält sofort eine Rückmeldung, ob jemand bereits eine ähnliche Idee eingebracht hat, kann sie kommentieren und bewerten oder sich direkt mit dem jeweiligen Innovator in Verbindung setzten. „Ob Industrie 4.0, Nachhaltigkeit oder revolutionäre Anwendungen auf SAP HANA: Es ist egal, um welches Thema es sich handelt“, erläutert Mayerle. Über einen „strukturierten Prozess“ der Expertenbewertung, bei dem auch kreative Ansätze wie etwa die Innovationsmethode Design Thinking integriert werden können, lassen sich die besten Ideen anschließend selektieren und in die Produktentwicklung übergeben.

Umdenken für ein effizientes und effektives Innovationsmanagement nötig

„In den meisten Unternehmen ist es heute so, dass die Forschungs- und Entwicklungsabteilung die Ideen hat und andere Bereiche nicht systematisch eingebunden werden“, meint SAP-Innovation-Management-Experte Mayerle, der den besonderen Vorzug des SAP-Ansatzes darin sieht, dass „mit SAP Innovation Management eine Lösung zur Verfügung steht, die Bereichsgrenzen aufbrechen kann und dadurch die Motivation der Mitarbeiter erhöht, Ideen einzubringen.“ Generell ist für den Auf- und Ausbau eines effektiven und effizienten Innovationsmanagements in einem Unternehmen ein Umdenken erforderlich: „Neben einem professionellen Tool wie SAP Innovation Management bedarf es auch eines entsprechenden ‚Mind Sets’, es muss also eine entsprechende Innovationskultur geschaffen werden. Dabei unterstützt SAP Services mit passenden Beratungs- und Business-Model-Innovation-Services“, erläutert Michel Sérié.

In den USA versammelte SAP an einem Tag 1.500 Berater, die den gesamten Tag damit verbrachten, mit Hilfe von Design Thinking Ideen zu entwickeln und diese dann im SAP Innovation Management einzustellen. „Wenn hier nur eine Handvoll Ideen übrig bleiben, die wir weiterverfolgen können, hat sich das schon gelohnt“, betont Sérié. Er und sein Team haben die Innovationsmethode Design Thinking bei SAP seit 2010 vorangetrieben, so dass inzwischen mehr als 700 ausgebildete Design-Thinking-Coaches bei SAP zur Verfügung stehen, um sowohl intern als auch extern die Ideenfindung und -weiterentwicklung professionell zu unterstützen. Der nächste Innovationswettbewerb kann kommen.

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