SAP Collaborative E-Care Management soll die Behandlung chronischer Krankheiten erleichtern

24. Februar 2011 von SAP News 0

Orlando/Walldorf, 24. Februar 2011 – Um die Vor- und Nachsorge für Patienten mit chronischen Krankheiten zu unterstützen, wird SAP eine neue Lösung auf den Markt bringen. Indem SAP Collaborative E-Care Management Patienten, Gesundheitsdienstleister und Familien über medizinische Kontroll-Software und mobile Endgeräte direkt miteinander verbindet, lässt sich der Gesundheitszustand der Patienten nicht nur in Echtzeit überwachen. Durch individuelle Behandlungspläne und integrierte E-Learning-Angebote kann er auch gezielt verbessert werden. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Healthcare-IT-Messe HIMSS, die vom 20. bis 24. Februar 2011 in Orlando, Florida, stattfindet.Gemeinsam mit ihren Partnern unterstützt SAP Gesundheitsdienstleister dabei, sich um Patienten zu kümmern, die sich nicht mehr in stationärer Behandlung befinden. Mit der SAP-Anwendung werden diese künftig in der Lage sein, ihren Gesundheitsstatus über mobile Endgeräte zu kontrollieren und besser mit Gesundheitsdienstleistern zu kommunizieren. Diverse Messgeräte, wie beispielsweise zur Messung des Blutzuckers, sind in die Anwendung integriert und nehmen die medizinischen Daten auf. Die Software sorgt dann für den Austausch der Informationen, indem sie automatisch und in Echtzeit Benachrichtigungen beispielsweise per SMS oder E-Mail an alle Beteiligten verschickt. Auch Familien und Freunde können in diesen Prozess eingebunden und über diverse Kommunikationskanäle – ob SMS, Email, Telefon oder Video – informiert werden, wenn sich am Zustand des Patienten etwas ändert; beispielsweise wenn ein bestimmter Parameter einen festgelegten Schwellwert überschreitet. So können alle Parteien im Bedarfsfall aktiv werden.

Vereinfachte Zusammenarbeit zwischen Patienten und Gesundheitsdienstleistern
Mithilfe der Technologie können Patienten Fortschritte im Rahmen eines individuell erstellten Behandlungsplans kontinuierlich und immer aktuell überprüfen und dabei auch e-Learning-Angebote nutzen. Zudem erlaubt es die Technologie, weitere Behandlungs- und Pflegemaßnahmen wie beispielsweise Wellness, vorübergehende oder auch ambulante Betreuungsangebote in den Gesundheitsplan aufzunehmen. Über ein sogenanntes “in community”-Feature können Patienten entscheiden, ob sie die Informationen, die in ihrer persönlichen Gesundheitsakte gespeichert sind, mit Gesundheitsdienstleistern teilen wollen, damit diese noch besser zugeschnittene Behandlungspläne erstellen können. Die Anwendung bietet auch eine Analyse der Patientendaten und ermöglicht so eine kontinuierliche Anpassung der Behandlung sowie eine Qualitäts- und Kostenkontrolle.
Einzige Voraussetzung für all das ist eine entsprechende Telekommunikationsinfrastruktur.

Um mobile Konnektivität sicherzustellen, kooperiert die SAP mit MedApps aus Scottsdale in Arizona, USA. MedApps nutzt Mobilfunktechnologie und eine Cloud-basierte Plattform, um handelsübliche medizinische Überwachungssysteme wie Blutdruck- oder Blutzuckermessgeräte kostengünstig in eine Lösung zur medizinischen Fernüberwachung einzubinden. Daten aus derart integrierten Geräten werden automatisch an die sogenannte elektronische Patientenakte übermittelt. Dies ermöglicht Patienten und Kliniken eine einfache Überwachung und Überprüfung. Für Patienten mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes ist der Zugriff auf kontinuierliche aktuelle biometrische Daten unverzichtbar. Außerdem lassen sich die Kosten für stationäre Behandlungen auf diese Weise senken.

„Unsere Vision für die Gesundheitsbranche sieht bei der Behandlung chronisch Kranker eine engere Koordination zwischen Patienten und ihren zahlreichen Gesundheitsdienstleistern vor. Durch die Einbindung intelligenter Geräte und eine durchgängige Überwachung ihres Gesundheitszustandes wollen wir für chronisch kranke Patienten und solche, die sich nicht mehr in stationärer Behandlung befinden, eine bessere Qualität der Gesundheitsleistungen erreichen“, erklärt John Papandrea, Senior Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Healthcare bei SAP. „Gemeinsam mit unseren Partnern nutzen wir Technologie, um eine qualitativ hochwertige Pflege außerhalb des Krankenhauses zu ermöglichen und den Patienten ihren Alltag zu erleichtern“.
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