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SAP-Freiwillige setzen überall auf der Welt neue Maßstäbe in der gemeinnützigen Arbeit: IMPACT 2030

9. November 2015 von Susan Galer 0

Als die SAP vor neun Monaten als Gründungsmitglied von IMPACT 2030 aktiv wurde, betrat sie Neuland. Denn es war noch nie untersucht worden, wie die private Wirtschaft die traditionelle ehrenamtliche Tätigkeit von Beschäftigten so revolutionieren könnte, dass sich einige der komplexesten Probleme der Welt angehen ließen.

Heute gibt der Zusammenschluss von Unternehmen aus der Privatwirtschaft der gesamten Strategie der SAP zur Förderung des Ehrenamts ein neues Gesicht – durch die Weiterentwicklung von soliden lokalen Initiativen zu hoch skalierbaren, kosteneffizienten Programmen auf globaler Ebene. Ziel ist es, im Hinblick auf die größten Herausforderungen von heute, die in den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen formuliert sind, Großes zu erreichen im Kampf gegen extreme Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit sowie den Klimawandel.

„Wir können unglaublich viel bewegen, wenn wir neue Wege suchen, wie die private Wirtschaft durch das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitern auf globaler Ebene zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele beitragen kann“, erklärt Alexandra van der Ploeg, Corporate Social Responsibility, Global Corporate Affairs bei der SAP und Mitglied des IMPACT 2030 Executive Committee. „Diese Initiative ermöglicht es Unternehmen jeder Größe überall auf der Welt, sich einzubringen und die ehrenamtliche Tätigkeit ihrer Mitarbeiter zu fördern und zu koordinieren, um unmittelbar auf die Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele hinzuarbeiten.“

IMPACT 2030 geht auf eine Erklärung der UN zur Stärkung der Rolle der privaten Wirtschaft bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele zurück. The Ritz-Carlton Hotel Company gehört ebenfalls zu den Gründungspartnern und Vordenkern.

„IMPACT 2030 soll Hunderte von Partnerunternehmen zusammenbringen, weltweite Freiwilligennetzwerke in der privaten Wirtschaft mobilisieren und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Stakeholdern fördern“, so Sue Stephenson, Vice President von Community Footprints bei The Ritz-Carlton und Vice Chair des IMPACT 2030 Executive Committee. „Wir möchten das ehrenamtliche Engagement ausweiten und dabei auf die soliden Programme aufbauen, die es in vielen Unternehmen bereits gibt.“

Ein Mitgliedsunternehmen muss nicht unbedingt weltweit tätig sein. In jedem Fall bieten sich seinen Mitarbeitern laut Stephenson vielfältigste Gelegenheiten, sich in Projekten zu engagieren, die in Kooperation mit anderen Unternehmen oder Organisationen aufgelegt werden, und so auf die Erreichung der vor Ort dringlichsten Nachhaltigkeitsziele hinzuarbeiten. „An einem Ort sind vielleicht sauberes Wasser und Sanitärversorgung das Wichtigste, während anderswo am dringendsten Hunger und Armut bekämpft werden müssen“, führt Stephenson aus.

Mit vereinten Kräften für ein gemeinsames Ziel: Zusammen mehr erreichen

IMPACT 2030 ist durchgestartet, nachdem die Mitgliedsunternehmen aufgerufen worden waren, die ehrenamtliche Tätigkeit ihrer Mitarbeiter mindestens einem Nachhaltigkeitsziel zuzuordnen. „Dass es 17 Ziele gibt, hat sich als Vorteil erwiesen, denn die Probleme, auf die sich unsere Mitglieder konzentrieren, sind darin bereits niedergelegt“, so Stephenson. „Wenn die Beschäftigten über die Nachhaltigkeitsziele aufgeklärt werden, hilft ihnen das dabei, ihr ehrenamtliches Engagement ganz gezielt auf wichtige globale Probleme auszurichten, für die dringend Abhilfe geschaffen werden muss – worin sich alle 193 UN-Mitgliedstaaten einig sind.“

Bei der SAP ist dies laut van der Ploeg bereits der Fall: Die obersten CSR-Ziele der SAP, in deren Rahmen jungen Menschen die notwendigen Fähigkeiten vermittelt werden sollen, um die Probleme der Gesellschaft anzugehen und in der digitalen Wirtschaft erfolgreich zu sein, stehen perfekt im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen.

Kooperation: Gemeinsam sind wir stark

IMPACT 2030 sieht auch eine Zusammenarbeit über Branchen- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg vor. Teilnehmende Beschäftigte kommen mit unterschiedlichsten Stakeholdern in Kontakt, darunter Nichtregierungsorganisationen, wohltätige Organisationen, Vertreter des öffentlichen Sektors und Wissenschaftler. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Austausch über Best Practices und der Entwicklung neuer gemeinsamer Programme, mit denen sich der Erfolg vervielfachen lässt.

So spiegelt IMPACT 2030 etwa den seit Jahren praktizierten und doch innovativen Ansatz der SAP wider, der Gemeinschaft durch ihre Mitarbeiter etwas zurückzugeben. Ein gutes Beispiel dafür ist der Month of Service, den das Unternehmen ins Leben gerufen hat. Außerdem ist gerade eine lokale Version des renommierten Programms Social Sabbatical als Pilotprojekt angelaufen, um das Modell des gemeinschaftlichen ehrenamtlichen Engagements zu fördern. Im Rahmen des Pilotprojekts „Social Sabbatical for Local Engagement“ in Madrid tun sich Teams von Mitarbeitern der SAP mit Vertretern anderer privater und gemeinnütziger Organisationen aus der Stadt zusammen, um ehrenamtlich Unterstützung für Unternehmen zu leisten. „Wir möchten dies als Modell entwickeln, das andere IMPACT-2030-Partner übernehmen und anwenden können und das wir selbst an anderen Standorten aufgreifen können“, so van der Ploeg.

Jim Tubman, Senior Support Consultant bei der SAP in Irland, hat seine Erfahrungen während eines SAP Social Sabbatical in Kenia in einem Videotagebuch (siehe oben) festgehalten.

Wie bei der SAP gibt es laut Stephenson auch bei The Ritz-Carlton Hotel Company seit Langem die ethische Selbstverpflichtung, die Mitarbeiter dazu zu motivieren, ihre Fähigkeiten ehrenamtlich im Kampf gegen Hunger und Armut, für Kinder und Bildung sowie für die Umwelt einzusetzen.

„Wir sind Dienstleister, und der Dienst an der Gemeinschaft ist für uns Teil unserer Aufgabe. Diese Initiative ist eine natürliche Weiterentwicklung, und sie hilft uns, unser ehrenamtliches Engagement besser auf universelle Nachhaltigkeitsziele auszurichten“, führt Stephenson aus. „Da wir weltweit vertreten sind, bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, unseren Mitarbeitern vor Augen zu führen, dass ihr Engagement für die lokalen Gemeinschaften Teil einer sehr viel größeren Bewegung ist, in der sie eine wichtige Rolle dabei spielen können, echte Veränderungen herbeizuführen.“

Durch ehrenamtliche Engagement zu einer nachhaltigeren Zukunft

Derzeit sind unter den 30 Mitgliedern von IMPACT 2030 nur Unternehmen aus Nordamerika und Europa vertreten. Ziel ist es jedoch, Vertreter aus aller Welt für die Initiative zu gewinnen, auch aus China, Indien, Lateinamerika und Afrika. Zudem hat sich die Organisation die Erreichung konkreter Ergebnisse auf die Fahnen geschrieben. Um dies zu ermöglichen, hat man kürzlich begonnen, mögliche Methoden zur Erfassung von Kennzahlen für die Freiwilligentätigkeit und zur Messung der Wirkung von Programmen zu untersuchen. Unternehmen sind Tag für Tag mit komplexen geschäftlichen Herausforderungen konfrontiert. Mit IMPACT 2030 haben die Beschäftigten die Gelegenheit, sich überall auf der Welt gemeinnützig zu engagieren und in einer von immer größerer Komplexität geprägten Welt nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Foto: Shutterstock

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