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SAP führt eigene Cloud-Personalsoftware ein

17. September 2014 von Susan Galer 0

Als SAP SuccessFactors übernahm, wurde das von vielen als Quantensprung in Richtung Cloud gesehen – zu Recht. Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass auch die SAP selbst SuccessFactors für ihre 67.000 Mitarbeiter in 60 Ländern einführt. 

Kürzlich habe ich in meinem Blog über verschiedene Unternehmen – Kawasaki, Triumph Foods und Owens Corning – berichtet, die erfolgreich SuccessFactors einsetzen. Diese Unternehmen stehen stellvertretend für Tausende von Kunden, die mit SuccessFactors die Rolle der Personalabteilung strategisch verändern konnten und damit das Mitarbeiterengagement verbessert haben.

Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass auch die SAP selbst SuccessFactors für ihre 67.000 Mitarbeiter in 60 Ländern einführt. In diesem Video zeigt Brigette McInnis Day, Executive Vice President im Bereich Personalwesen bei SAP, was die Einführung von SuccessFactors bei SAP bewirkt hat. Zu den Gründen für den Wechsel zu SuccessFactors und die Reaktionen der Manager sagt sie Folgendes:

„Unser Unternehmen befand sich an einem wichtigen Wendepunkt. Aus HR-Sicht hatten wir eine sehr alte Softwareversion im Einsatz. Mit der Akquisition von SuccessFactors konnten wir all die Dinge umsetzen, die wir haben wollten. Letztendlich ging es darum, zukunftsweisende Personalanalysen nutzen zu können.“

Manager können Mitarbeiter besser fördern

Laut McInnis Day haben die SAP-Manager schon nach dem ersten sechswöchigen Pilotprojekt festgestellt, dass die neue Software das „Run Simple“-Motto des Unternehmens unmittelbar unterstützte. Statt Tabellen ständen nun Echtzeitdaten zur Verfügung, die Managern ganz neue Möglichkeiten eröffneten: „Mit SuccessFactors kann ich alle meine Mitarbeitertalente erkennen. Ich weiß, was sie wollen und wann sie in der Lage sind, zu wechseln und eine neue Rolle zu übernehmen. Ich kann jedem Mitarbeiter aus allen Tools die passende Learning Solution zur Verfügung stellen, beispielsweise SAP JAM, Performance, Employee Profile, Talent Assessment, Succession Planning oder Compensation.”

Aber, wie immer, gingen die Vorteile weit über die reine Software hinaus. Denn durch SuccessFactors habe SAP auch das Personalwesen weiterentwickeln und mehr Prozesse in den Shared-Services-Bereich verlagern können, so McInnis Day. Dadurch könne HR jetzt als Business Partner fungieren und die Fachabteilungen strategisch beraten.

Mitarbeiterzufriedenheit dank SuccessFactors um 30 Prozent gestiegen

Das wichtigste Ergebnis sei aber wohl, dass seit der Einführung von SuccessFactors die allgemeine Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Personalabteilung in manchen Ländern um bis zu 30 Prozent gestiegen sei. Dieser Anstieg sei direkt auf den Einsatz der Software zurückzuführen, mit der die Mitarbeiter täglich arbeiten. „Ein engagierter Mitarbeiter bringt Begeisterung für seine Arbeit mit, ist produktiv – und sicherlich ein Gewinn für SAP“, so McInnis Day.

Kunden, die sich unsicher sind, wo sie mit dem Umstieg auf cloudbasierte HR-Lösungen beginnen sollen, rät McInnis Day, unbedingt eine Abstimmung zwischen der Unternehmensstrategie und der Personalstrategie sicherzustellen.

Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

 

Foto: Shutterstock

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