SAP gibt vorläufige Zahlen für Software- und softwarebezogene Serviceerlöse des 3. Quartals 2008 bekannt

Pressemitteilung | 6. Oktober 2008 von SAP News 0

WalldorfDie SAP AG erwartet nach einer ersten Analyse der vorläufigen Umsatzzahlen im 3. Quartal 2008, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) zwischen 1,970 Mrd. € und 1,980 Mrd. € (2007: 1,74 Mrd. €) liegen werden. Das entspricht einer Steigerung von 13% bis 14% gegenüber dem Vorjahresquartal. SAP geht davon aus, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP), die um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects von rund 40 Mio. € bereinigt sind, um 16% bis 17% gegenüber der Vorjahresperiode auf einen Wert zwischen 2,010 Mrd. € und 2,020 Mrd. € (2007: 1,74 Mrd. €) gestiegen sind. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 20% bis 21% im Vergleich zum 3. Quartal 2007.

„Die Entwicklung der Finanzmärkte in den letzten Wochen ist für viele Unternehmen dramatisch und beunruhigend. Diese Sorgen führten zu einem sehr abrupten und unerwarteten Abschwung unseres Geschäftes unmittelbar vor Ende des dritten Quartals,“ sagt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. „Im Verlaufe des dritten Quartals waren wir zunächst sehr zuversichtlich, unsere Erwartungen erfüllen zu können. Leider konnte sich die SAP den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, wie sie seit der zweiten Septemberhälfte die Märkte erfasst, dann aber nicht entziehen. Wir berichten daher heute Zahlen, die unter unseren Erwartungen liegen.“

SAP geht davon aus, dass die Softwareerlöse (US-GAAP) im 3. Quartal 2008 zwischen 740 Mio. € und 750 Mio. € (2007: 715 Mio. €) liegen werden. Das entspricht einem Wachstum von 4% bis 5% (7% bis 9% ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahresquartal.

„Unsere Geschäftsgrundlage ist intakt. SAP konnte auch in diesem Quartal ein zweistelliges Wachstum der Software- und software­bezogenen Serviceerlöse vorweisen und wir gehen davon aus, weitere Marktanteile – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – gewonnen zu haben. Dies ist das Ergebnis unseres überlegenen Produktportfolios, unserer breiten Kundenbasis und unserer Präsenz und Stärke in sämtlichen Regionen und Branchen. Wir werden die Situation weiter beobachten und analysieren und zum Ende des Monats weitere Details bekannt geben,“ so Henning Kagermann.

Regionale Ergebnisse
In der Region Amerika rechnet SAP für das 3. Quartal 2008 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) um rund 12% gegenüber dem Vorjahresquartal. In der Region EMEA rechnet SAP für das 3. Quartal 2008 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) um rund 14% gegenüber dem Vorjahresquartal. In der Region Asien-Pazifik-Japan rechnet SAP für das 3. Quartal 2008 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) um rund 18% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Auf Basis von Non-GAAP Ergebnissen rechnet SAP in der Region Amerika für das 3. Quartal 2008 mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) um rund 16 % (rund 23 % ohne Berücksich­tigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahresquartal. In der Region EMEA erwartet SAP einen Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) um rund 16 % (rund 18 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahresquartal. In der Region Asien-Pazifik-Japan rechnet SAP mit einem Anstieg der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) um rund 18 % (rund 24 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahresquartal.

9 Monate 2008
Für die ersten 9 Monate 2008 werden Software- und softwarebezogene Serviceerlöse (US-GAAP) zwischen 5,770 Mrd. € und 5,780 Mrd. € (2007: 4,95 Mrd. €) erwartet. Dies entspricht einer Steigerung von 16% bis 17%  gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. SAP geht davon aus, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) der ersten 9 Monate 2008, die um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects von rund 140 Mio. € bereinigt sind, um 19% bis 20% gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode auf einen Wert zwischen 5,910 Mrd. € und 5,920 Mrd. € (2007: 4,95 Mrd. €) gestiegen sind. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 25% bis 26% im Vergleich zu den ersten 9 Monaten 2007.

Da die SAP AG sich derzeit noch im Prozess des Periodenabschlusses befindet, sind Gesamtumsatz und operatives Ergebnis noch nicht verfügbar. SAP wird die vorläufigen Ergebnisse für das 3. Quartal und die ersten 9 Monate 2008 am 28. Oktober veröffentlichen und zu diesem Zeitpunkt einen aktualisierten Ausblick für das Geschäftsjahr  2008 vorlegen. 

Telefonkonferenz / Ergänzende Finanzinformationen
Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse heute in Telefonkonferenzen für Finanzanalysten (17:30 Uhr, CET) für und Journalisten (18:00 Uhr, CET) erläutern. Beide Konferenzen werden auch live im Internet unter www.sap.de übertragen und anschließend als Aufzeichnung im Internet zur Verfügung stehen.

Einwahlnummern

Finanzanalysten
Deutschland +49 6958 999 0797
Großbritannien+44 20 8515 2302
USA+1 480 248 5085

Aufzeichnung
Europa +44 20 7154 2833
USA +1 303 590 3030
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Presse
Deutschland +49 6958 999 0706
Großbritannien +44 207 190 1596 
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Aufzeichnung
Europa +44 207 154 2833
USA +1 303 590 3030
Passcode: 3929163#

Presse:
Herbert Heitmann, +49 6227 7-61137, herbert.heitmann@sap.com, CET
Christoph Liedtke, +49 6227 7-50383, christoph.liedtke@sap.com, CET
Andy Kendzie, +1 202 312-3919, andy.kendzie@sap.com, EST

Investor Relations:
Stefan Gruber, +49 6227 7-44872, investor@sap.com , CET
Martin Cohen, +1 212 653-9619, investor@sap.com, EST

Bereinigte Kennzahlen
Dieses Dokument enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere Kennzahlen wie Non-GAAP Umsatz und Angaben zu währungsbereinigten Umsätzen. Unsere bereinigten Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Wie nachfolgend erläutert, können sich diese bereinigten Kennzahlen von den bereinigten Kennzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz oder anderen US-GAAP-Kennzahlen gesehen werden.

Non-GAAP-Umsatz  
Wir glauben, dass es für Investoren von Interesse ist, ergänzende Informationen zu vergangenen und zukunftsorientierten Finanzdaten zu erhalten, die unser Management zur Steuerung unseres Unternehmens einsetzt – ergänzend zu den Finanzdaten, die gemäß US-GAAP berichtet werden. Ab dem Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht SAP – wie unten definiert – Non-GAAP-Umsätze  , die wir konsistent auch bei unserer Planung, Prognosen, Berichterstattung, Vergütung und externen Kommunikation verwenden.

Non-GAAP-Umsatz: Umsatzzahlen in diesem Dokument, die als „Non-GAAP-Umsatz“ ausgewiesen sind, unterscheiden sich von den entsprechenden Angaben nach US-GAAP durch eine Einbeziehung der Supporterlöse, die als Folge eines „Fair Value Accounting“ für übernommene Supportverträge im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects gemäß US-GAAP nicht berichtet werden dürfen.
Nach US-GAAP weisen wir die im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects übernommenen Supportverträge ab dem Zeitpunkt der Akquisition zum Fair Value aus. Als Folge hiervon beinhalten unsere US-GAAP-Supporterlöse, unsere US-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse und unsere US-GAAP Umsatzerlöse für die auf die Akquisition von Business Objects folgenden Perioden nicht in voller Höhe die Supporterlöse, die Business Objects ausgewiesen hätte, wenn das Unternehmen nicht von SAP übernommen worden wäre. Die Anpassung der Umsatzzahlen hinsichtlich dieses einmaligen Einflusses verbessert den Einblick in unsere  laufenden Ergebnisse, da die Supportverträge üblicherweise Einjahresverträge sind und wir erwarten, dass durch die Verlängerung dieser Verträge Erlöse erzielt werden, die nicht von der Pflicht zur akquisitionsbedingten Fair Value-Bewertung betroffen sind.
Wir gehen davon aus, dass unsere Non-GAAP-Umsatzzahlen nur begrenzt aussagefähig sind, da die eliminierten Beträge möglicherweise für SAP materiell sind. Daher beurteilen wir unser Wachstum und unsere Ergebnisse grundsätzlich unter Berücksichtigung sowohl der Non-GAAP als auch der US-GAAP-Umsätze. Wir empfehlen den Lesern dieses Dokuments, ebenso vorzugehen und unsere Non-GAAP-Umsätze nur als Ergänzung und nicht als Ersatz für die oder überlegen gegenüber den Umsätzen oder anderen Finanzkennzahlen zu verstehen, die wir entsprechend den US-GAAP-Rechnungslegungsvorschriften berichten.

Währungsbereinigte Veränderungen von Umsatzgrößen
Informationen über die Umsatzerlöse der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über diese Veränderung geben Umsatzgrößen auf Basis von US-GAAP zwar Aufschluss, Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über die mengenmäßige Umsatzveränderung informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen
zur Beurteilung der Komponenten der Umsatzveränderung zu vermitteln, geben wir die um Währungseffekte bereinigte Umsatzveränderung an. Solche währungsbereinigten Veränderungen von Umsatzgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet werden.
Informationen zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsatzgrößen sind mit Einschränkungen verbunden, insbesondere da die eliminierten Währungseffekte einen wesentlichen Bestandteil unseres Umsatzes bilden und unsere Ertragskraft wesentlich beeinflussen können. Daher beschränken wir die Verwendung der währungsbedingten Veränderungsdaten auf die Analyse der Mengenveränderung als ein Element der Gesamtveränderung einer Finanzkennzahl. Wir beurteilen unsere Ergebnisse und unsere Ertragskraft nicht ohne Berücksichtigung sowohl der währungsbereinigten Veränderungen als auch der Veränderungen von Umsatz und anderen Kennzahlen, wie sich diese auf Basis von US-GAAP ergeben. Eine vergleichbare Vorgehensweise empfehlen wir den Lesern dieses Dokuments. Dabei sind währungsbereinigte Veränderungen von Finanzkennzahlen nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz oder anderen US-GAAP- Kennzahlen anzusehen.

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