SAP gibt Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004 bekannt

Feature | 26. Januar 2005 von admin 0

Walldorf – Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das am 31. Dezember 2004 endende vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004 veröffentlicht.

Kennzahlen für das Gesamtjahr 2004

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 10 % auf 2,4 Mrd. € (2003: 2,1 Mrd. €). Durch dieses gute Ergebnis hat die SAP 2004 weitere Marktanteile gegenüber ihrer Mitbewerbergruppe3 gewonnen. Trotz des negativen Umrechnungseffekts auf Grund des gegenüber dem US-Dollar sehr starken Euros konnte der Softwarelizenzumsatz im zweistelligen Bereich gesteigert werden. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 13 %.
  • ” Der Softwarelizenzumsatz in den USA erhöhte sich um 27 % auf 625 Mio. € (2003: 491 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in den USA um 38 %. Dieses starke Wachstum verhalf im zweiten Jahr in Folge zu signifikanten Marktanteilsgewinnen in den USA gegenüber den Mitbewerbern4.
  • Der Gesamtumsatz betrug 7,5 Mrd. € (2003: 7,0 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um 10 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 17 % auf 2,0 Mrd. € (2003: 1,7 Mrd. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis2 erhöhte sich um 11 % auf 2,1 Mrd. € (2003: 1,9 Mrd. €).
  • Die operative Marge betrug 27 %. Dies entspricht einer Steigerung von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die Pro-forma-operative-Marge2 verbesserte sich im gleichen Zeitraum um einen Prozentpunkt auf 28 %. Die SAP konnte die Pro-forma-operative-Marge erneut verbessern, obwohl das Unternehmen erheblich in Forschung und Entwicklung sowie in Vertrieb und Marketing investierte, um für zukünftige Wachstumsmöglichkeiten gerüstet zu sein. In den vergangenen drei Jahren hat SAP die operative Marge um 9 Prozentpunkte und die Pro-forma-operative-Marge um 8 Prozentpunkte gesteigert.
  • Das Konzernergebnis lag bei 1,3 Mrd. € (2003: 1,1 Mrd. €) oder bei 4,22 € je Aktie (2003: 3,47 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das Pro-forma-Konzernergebnis2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 14 % auf 1,4 Mrd. € (2003: 1,2 Mrd. €) oder 4,37 € je Aktie2 (2003: 3,84 € je Aktie).

Kennzahlen für das vierte Quartal 2004

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz stieg im vierten Quartal um 8 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,0 Mrd. € (2003: 931 Mio. €). Währungsbereinigt1 erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz im gleichen Zeitraum um 11 %.
  • Der Gesamtumsatz betrug im vierten Quartal 2,4 Mrd. € (2003: 2,2 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 8 % gegenüber der Vorjahresperiode. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um 12 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis für das vierte Quartal stieg um 24 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 833 Mio. € (2003: 673 Mio. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 11 % auf 851 Mio. € (2003: 765 Mio. €).
  • Die operative Marge verbesserte sich im vierten Quartal um 4,3 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode auf 34,7 %. Die Pro-forma-operative-Marge2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um einen Prozentpunkt auf 35,4 %.
  • Das Konzernergebnis erhöhte sich im vierten Quartal um 29 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 542 Mio. € (2003: 420 Mio. €) oder 1,74 € je Aktie (2003: 1,35 € je Aktie). Das Pro-forma-Konzernergebnis2 wuchs um 15 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 554 Mio. € (2003: 481 Mio. €) oder 1,78 € je Aktie2 (2003: 1,55 je Aktie).

Marktanteile

  • Gemessen an ihrem in US-Dollar umgerechneten Softwarelizenzumsatz von etwa 1,366 Mrd. $ (viertes Quartal, basierend auf dem US-Dollar/Euro-Wechselkurs zum Quartalsende) hat SAP im Vergleich zu den vier größten Wettbewerbern3 erneut Marktanteile gewonnen. Betrachtet man den Durchschnitt über vier Quartale, so betrug der Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihren Wettbewerbern3 57 % zum Ende des vierten Quartals 2004 gegenüber 56 % zum Ende des dritten Quartals 2004 und 53 % zum Ende des vierten Quartals 2003.
  • Betrachtet man den Durchschnitt über vier Quartale, so betrug der Marktanteil der SAP in den USA (basierend auf Softwarelizenzumsätzen) im Vergleich zu ihren Wettbewerbern4 38 % zum Ende des vierten Quartals 2004 gegenüber 37 % zum Ende des dritten Quartals 2004 und 32 % zum Ende des vierten Quartals 2003. Im Gesamtjahr 2004 hat SAP sechs Prozentpunkte an Marktanteilen in den USA hinzugewonnen.

“2004 war erneut ein herausragendes Jahr für SAP”, sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. “Wir haben unsere selbst gesteckten Ziele erreicht. So verzeichneten wir zweistelliges Wachstum bei den Softwarelizenzerlösen und haben damit unsere Mitbewerber deutlich übertroffen. Mit der wiederholten Steigerung der operativen Marge bewiesen wir, dass wir nach wie vor profitabel wachsen und gleichzeitig investieren können in zukunftsweisende Technologien, die das Wachstum in Zukunft treiben.”

Henning Kagermann weiter: “Wir sehen, dass Unternehmen aller Branchen und Größen heute mehr als in der Vergangenheit auf innovative Geschäftsmodelle als auf Produkte und Dienstleistungen setzen, um damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Informationstechnologie wird dabei als Motor verstanden, der es erlaubt, schnell neue Geschäftsprozesse zu entwickeln und umzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir an einem Wendepunkt der IT-Branche stehen, weil Informationstechnologie eher als Wettbewerbsvorteil denn als Mittel zur Steigerung der Effizienz gesehen wird. Mit unseren Innovationen, wie SAP NetWeaver und der Enterprise Services Architecture, gestalten wir die Zukunft der Unternehmen entscheidend mit. Beweis der Richtigkeit unseres Ansatzes ist mySAP ERP, die erste unserer Anwendungen, die auf der Enterprise Services Architecture basiert und die unsere Erwartungen im Geschäftsjahr 2004 übertroffen hat.”

Cashflow

  • Das Unternehmen erhöhte seinen operativen Cashflow im Gesamtjahr 2004 um 21 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,8 Mrd. € (2003: 1,5 Mrd. €). Der Free Cashflow2 in Prozent vom Umsatz betrug im Gesamtjahr 2004 22 % (2003: 18 %). Zum 31. Dezember 2004 verfügte SAP über liquide Mittel in Höhe von 3,2 Mrd. € (31. Dezember 2003: 2,1 Mrd. €).

Ausblick

SAP gibt den folgenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2005 bekannt:

  • SAP erwartet eine Steigerung des Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 10 % bis 12 % gegenüber dem Vorjahr.
  • SAP geht von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge2 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von 0 bis 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr aus.
  • Die SAP erwartet, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie2 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 4,70 € und 4,80 € je Aktie liegen wird.
  • Der Ausblick basiert auf einem angenommenen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,30 $ je 1 €.

“Mit ihrer Plattform für Geschäftsprozesse, der Business Process Platform, beweist die SAP erneut ihre innovative Kraft. Die Business Process Platform ergänzt SAP NetWeaver mit vorkonfigurierten Prozessen, die als Enterprise Services zugänglich sind”, sagt Henning Kagermann. “Mit der Business Process Platform kann zweierlei erreicht werden: Schnellerer Marktzugang, Effizienz sowie Skalierbarkeit für SAP und Flexibilität, Beweglichkeit sowie Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden, denn Geschäftsmodelle können zügiger auf Geschäftserfordernisse ausgerichtet werden. Wir sind davon überzeugt, dass wir schneller als unsere Mitbewerber agieren und Kunden wie Partner die Erweiterung und Ergänzung unserer Business Process Platform vorantreiben. Unser Angebot der Business Process Platform wird unabhängigen Softwareherstellern und Partnern erlauben, die SAP-Lösungen in neue Märkte zu bringen, neue Anwender zu gewinnen und somit auch für SAP zusätzliches Wachstumspotenzial zu erschließen. 2005 wird daher für SAP ein Jahr der Investitionen; damit legen wir die Grundlagen für zukünftiges Wachstum und zukünftige Profitabilität.”

Aktienrückkaufprogramm

  • Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit des Erwerbs von bis zu 10% der ausstehenden Aktien oder 30 Mio. Aktien vor. Im Gesamtjahr 2004 hat SAP 1,14 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 125,58 € (Gesamtbetrag: 143 Mio. €) zurückgekauft. Zum Jahresende verfügte SAP über 5,36 Mio. eigene Aktien im Bestand.
  • Ab März 2005 können über einen Zeitraum von drei Jahren Aktienoptionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms SOP 2002 ausgeübt werden. SAP plant, die Bezugsrechte dieses Aktienoptionsprogramms überwiegend mit eigenen Aktien (Treasury Stock) zu bedienen. Gleichzeitig beabsichtigt SAP, Aktien bis zum gleichen Umfang zurückzukaufen, um den Bestand an eigenen Aktien wieder aufzufüllen.
  • Angesichts der starken Genierung von Free Cashflow beabsichtigt die SAP, weiterhin Möglichkeiten zu evaluieren, eigene Aktien auch zukünftig über den oben beschriebenen Kontext (Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen von SOP 2002) hinaus zurückzukaufen. Wie in der Vergangenheit wird das Unternehmen weitere Aktien im Einklang mit allen Gesetzen und Vorschriften und insbesondere kursschonend zurückkaufen.

Ergebnisse für das Gesamtjahr 2004

Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. €, ungeprüft) – SAP-Gruppe

  GJ 2004 GJ 2003 Veränderung Veränderung in %
Umsatzerlöse 7.514 7.025 +489 +7%
Softwareerlöse 2.361 2.147 +214 +10%
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.073 1.777 +296 +17%
Konzernergebnis 1.311 1.077 +234 +22%
Zahl der Mitarbeiter
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte (31.12.)
32.205 29.610 2.595 +9%

Softwareumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft) – SAP-Gruppe

  Umsatz GJ 2004 Umsatz GJ 2003 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.361 2.147 +214 +10%
– zu konstanten Wechselkursen       +13%
EMEA 1.292 1.245 +47 +4%
– zu konstanten Wechselkursen       +4%
Asien/Pazifik 289 275 +14 +5%
– zu konstanten Wechselkursen       +9%
Amerika 780 627 +153 +24%
– zu konstanten Wechselkursen       +34%

Die Region Amerika, vor allem aber die USA, war der Wachstumstreiber bei den Softwarelizenzumsätzen im Gesamtjahr 2004. Zahlreiche Abschlüsse erhöhten den Softwarelizenzumsatz in der Region Amerika um 34 % bei konstanten Wechselkursen und in den USA um 38 % bei konstanten Wechselkursen. Die USA erzielten in allen Quartalen ein starkes Wachstum trotz der hohen Vergleichsbasis des Vorjahres, insbesondere im zweiten. Halbjahr. Nach einer – wie erwartet – besseren zweiten Jahreshälfte erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz in Europa um 4 % gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland wuchs der Softwarelizenzumsatzes um 5 % gegenüber dem Vorjahr. In der Region Asien/Pazifik stieg der Softwarelizenzumsatz bei konstanten Wechselkursen um 9 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Wachstumsmärkte wie China und Indien ein starkes Wachstum verzeichneten. Auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und interner Umstrukturierungen sank der Softwarelizenzumsatz in Japan um 15 % bei konstanten Wechselkursen.

Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft) – SAP-Gruppe

  Umsatz GJ 2004 Umsatz GJ 2003 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 7.514 7.025 +489 +7%
– zu konstanten Wechselkursen       +10%
EMEA 4.223 3.990 +233 +6%
– zu konstanten Wechselkursen       +6%
Asien/Pazifik 867 837 +30 +4%
– zu konstanten Wechselkursen       +7%
Amerika 2.424 2.198 +226 +10%
– zu konstanten Wechselkursen       +20%

Ergebnisse für das 4. Quartal 2004

Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. Euro, ungeprüft) – SAP-Gruppe

  4Q 2004 4Q 2003 Veränderung Veränderung in %
Umsatzerlöse 2.401 2.215 +186 +8%
Softwareerlöse 1.003 931 +72 +8%
Ergebnis vor Ertragsteuern 853 694 +159 +23%
Konzernergebnis 542 420 +122 +29%
Zahl der Mitarbeiter
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte
(31.12.)
32.205 29.610 2.595 +9%

Softwareumsatz nach Regionen (in Mio. Euro, ungeprüft) – SAP-Gruppe

  Umsatz 4Q 2004 Umsatz 4Q 2003 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 1.003 931 +72 +8%
– zu konstanten Wechselkursen       +11%
EMEA 580 578 +2 0%
– zu konstanten Wechselkursen       0%
Asien / Pazifik 105 102 +3 +3%
– zu konstanten Wechselkursen       +8%
Amerika 318 251 +67 +27%
– zu konstanten Wechselkursen       +37%

Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. Euro, ungeprüft) – SAP-Gruppe

  Umsatz 4Q 2004 Umsatz 4Q 2003 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.401 2.215 +186 +8%
– zu konstanten Wechselkursen       +12%
EMEA 1.390 1.317 +73 +6%
– zu konstanten Wechselkursen       +6%
Asien / Pazifik 262 246 +16 +7%
– zu konstanten Wechselkursen       +12%
Amerika 749 652 +97 +15%
– zu konstanten Wechselkursen       +24%

Softwareumsatz nach Lösungen (in Mio. €, ungeprüft)5 – SAP-Gruppe

  Q1 2004 Q2 2004 Q3 2004 Q4 2004
ERP 156 205 206 423
SCM 81 107 96 196
CRM 71 110 104 216
SRM 24 27 33 63
PLM 31 29 40 67
Sonstige 7 19 12 38
Softwareumsatz Gesamt 370 497 491 1.003

Wichtige Ereignisse im vierten Quartal 2004

  • Bedeutende Verträge konnten im vierten Quartal mit folgenden Unternehmen unterzeichnet werden: in der Region Amerika: Duke University, EarthLink, Limited Brands und U.S. Customs and Border Protection; in der Region EMEA Danisco, Deutsche Börse, European Commission und Schneider Electric; sowie in der Region Asien/Pazifik Air New Zealand, Fuji Photo Film, Mitsubishi und Oil India.
  • Am 8. Dezember sprach Bundeskanzler Gerhard Schröder als Ehrengast auf dem SAP-Forum “Developing the Future through Cooperation and Informitization” in Changchun, China.
  • SAP und Accenture haben am 11. November eine Softwarelösung vorgestellt, mit der Energiehersteller die Steuerung ihrer Förder- und Produktionsprozesse verbessern und so ihre Betriebskosten senken können. SAP und Accenture haben die Lösung SAP xApp Integrated Exploration and Production (SAP xIEP) basierend auf der Technologieplattform SAP NetWeaver gemeinsam entwickelt. SAP xIEP integriert Wissen, Daten und Anwendungen – dazu zählen alle betrieblichen Abläufe, von der Erschließung und Förderung von Rohstoffen über deren Verarbeitung bis zu den damit verbundenen Aufgaben der Anlagenverwaltung. Damit hilft die Lösung Öl- und Gaslieferanten, ihre wesentlichen Prozesse des Upstream-Business, also der Exploration und Förderung, zu verbessern.
  • Die SAP AG hat ihre erste syndizierte Kreditfazilität (“syndicated multi-currency revolving credit facility”) in Höhe von 1 Mrd. € mit einer Bankengruppe unter Führung der ABN AMRO Bank, BNP Paribas, Deutsche Bank and JP Morgan erfolgreich aufgelegt. Die Kreditlinie erweitert die zur Verfügung stehenden Liquiditätsreserven der SAP. Die Kreditlinie hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wurde ergänzend zu den bestehenden Kreditlinien der SAP AG vereinbart.
  • SAP hat am 4. Oktober 2004 eine neue Branchenlösung für den Großhandel angekündigt. SAP for Wholesale Distribution umfasst zentrale Geschäftsanwendungen sowie neue Applikationen, um operative Prozesse und die Profitabilität im Großhandel zu verbessern. Zudem hat SAP den neuen Geschäftsbereich Wholesale & Trade geschaffen, um den Anforderungen von Kunden in dieser Branche noch besser gerecht zu werden.
  • SAP hat wesentliche Erweiterungen für das SAP Master Data Management (SAP MDM) in SAP NetWeaver vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen das Datenmanagement über Web Services, ein Framework für Objektmodellierung sowie zahlreiche Verbesserung für die Datennormalisierung und die Verarbeitungsleistung. So sind Unternehmen erstmals in der Lage, sämtliche Informationen über Kunden, Produkte und Lieferanten in heterogenen IT-Welten zu verwalten.
  • SAP hat am 12. Oktober 2004 die neuen Spezifikationen ihrer Mittelstandssoftware SAP Business One vorgestellt. SAP Business One integriert alle Funktionen, die Unternehmen für eine umfassende und aktuelle Sicht auf ihre geschäftskritischen Informationen und zur Steigerung ihrer Profitabilität benötigen. SAP Business One wird in über 37 Ländern weltweit eingesetzt und über die mehr als 650 SAP-Mittelstandspartner angeboten.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen
Der Vorstand der SAP AG wird heute um 10 Uhr in einer Pressekonferenz und um 14 Uhr in einer Analystenkonferenz die Ergebnisse des Geschäftjahres 2004 erläutern. Die Konferenzen werden live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) zur Verfügung stehen. Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.

Fußnoten
1) Diese Betrachtung geht von konstanten Wechselkursen aus.
2) Die Pressemitteilung enthält Kennzahlen wie EBITDA, Free Cashflow, Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-operative-Marge, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie. Diese Pro-forma-Kennzahlen werden nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und deshalb gemäß den Anforderungen der Regelungen der US Börsenaufsichtsbehörde (“SEC”) auf die nächste durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierte Größe übergeleitet. Das Pro-forma-Betriebsergebnis und die Pro-forma-operative-Marge wurden bereinigt um die anteiligen Kosten der aktienbezogenen Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen. Das Pro-forma-Konzernergebnis und der Pro-forma-Gewinn je Aktie wurden bereinigt um die anteiligen Kosten der aktienbezogenen Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen und sonstiger Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen.
3) Zum ersten Quartal 2004 änderte sich die Gruppe der betrachteten Mitbewerber, um besser die Wettbewerbssituation im Markt für Unternehmenssoftware zu reflektieren. Der weltweite Marktanteil basiert auf den vergleichbaren Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar von der Gruppe der Mitbewerber bestehend aus Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp., PeopleSoft, Inc. und Siebel Systems, Inc. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufige Zahlen veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen. Die Softwarelizenzerlöse der SAP wurden in US-Dollar umgerechnet. Bis Ende 2003 betrachtete die SAP i2 Technologies, Inc., Oracle Corp., PeopleSoft, Inc. und Siebel Systems, Inc als ihre Mitbewerber. Basierend auf dieser “alten Mitbewerbergruppe” hätte der Marktanteil der SAP am Ende des vierten Quartals 2004 63 % betragen.
4) Zum ersten Quartal 2004 änderte sich die Gruppe der betrachteten Mitbewerber, um besser die Wettbewerbssituation im Markt für Unternehmenssoftware zu reflektieren. Der US-Marktanteil basiert auf den vergleichbaren US-Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar von der Gruppe der Mitbewerber bestehend aus Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp., PeopleSoft, Inc. und Siebel Systems, Inc. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufigen Zahlen veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen, für einige Anbieter wurde der US-Softwarelizenzumsatz geschätzt. Die Softwarelizenzerlöse der SAP wurden in US-Dollar umgerechnet. Bis Ende 2003 betrachtete die SAP i2 Technologies, Inc., Oracle Corp., PeopleSoft, Inc. und Siebel Systems, Inc als ihre Mitbewerber. Basierend auf dieser “alten Mitbewerbergruppe” hätte der Marktanteil der SAP in den USA am Ende des dritten Quartals 2004 44 % betragen.
5) Bei den Umsatzzahlen wurden sowohl die Softwareumsätze aus Verträgen für einzelne Lösungen sowie aus Verträgen für integrierte Komplettlösungen berücksichtigt. Die Zuordnung der Umsätze aus Komplettlösungen basiert auf Erhebungen zur geplanten Verwendung der Softwarelizenzen. Zum Jahresbeginn 2004 hat die SAP diese Erhebungen umgestellt: Sie enthalten nicht mehr einige der Technologiekomponenten wie SAP BI und Enterprise Portals, da alle Technologiekomponenten jetzt in SAP NetWeaver integriert sind. Es liegen keine Vergleichszahlen aus früheren Perioden vor. Für Informationen basierend auf der früheren Methode verweisen wir auf den Jahresbericht Form 20-F.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst die Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite sowie Softwarelösungen für den Mittelstand, die auf der Technologieplattform SAP NetWeaver aufbauen. Für kleine und mittelständische Firmen werden außerdem leistungsfähige Standardlösungen angeboten. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios industriespezifische Kernprozesse von Automobil bis Versorgung sowie öffentliche Verwaltung. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. Mehr als 13 Millionen Anwender bei 24.450 Kunden setzen SAP-Lösungen in mehr als 120 Ländern ein. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2003 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,0 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 31.500 Mitarbeiter, davon mehr als 13.350 in Deutschland.
Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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