SAP glänzt mit Rekord beim Betriebsergebnis

Feature | 22. Januar 2004 von admin 0

Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr mit 1,6 Mrd. Euro um sechs Prozent. Das operative Pro-Forma-Ergebnis stieg um 12 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro (2002: 1,7 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis lag bei 1,1 Mrd. Euro (2002: 509 Mio. Euro) oder bei 3,48 Euro je Aktie (2002: 1,63 Euro). Dies ist ebenfalls ein Höchstwert in der SAP-Geschichte. Das Pro-Forma-Konzernergebnis lag bei 1,2 Mrd. Euro (2002: 964 Mio. Euro) oder 3,84 Euro je Aktie (2002: 3,08 Euro). Das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie für das Gesamtjahr 2002 wurden beeinflusst durch die Abschreibungen auf Commerce One in Höhe von 297 Mio. Euro im zweiten Quartal 2002. Die operative Marge betrug 25 Prozent, das entspricht einer Steigerung von drei Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die operative Pro-Forma-Marge erhöhte sich gegenüber 2002 um vier Prozentpunkte auf 27 Prozent.
Die Softwarelizenzumsätze sanken um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr und lagen bei 2,1 Mrd. Euro (2002: 2,3 Mrd. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stiegen die Softwarelizenzumsätze um ein Prozent. Die SAP hat erneut im Vergleich zu den vier größten Mitbewerbern weitere Marktanteile hinzugewonnen. Betrachtet man vier rollierende Quartale, so betrug der weltweite Marktanteil der SAP (basierend auf Softwarelizenzumsätzen) im Vergleich zu ihren wichtigsten Wettbewerbern 59 Prozent am Ende des vierten Quartals 2003 im Vergleich zu 58 Prozent am Ende des dritten Quartals 2003 oder 51 Prozent am Ende des vierten Quartals 2002. Die SAP erzielte in den USA eine Trendwende mit hohen Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr sowohl bei den Softwarelizenzumsätzen als auch bei der Profitabilität. Die Softwarelizenzumsätze in den USA stiegen um 23 Prozent (in US-Dollar). Das Unternehmen geht davon aus, dass es der größte Anbieter von CRM-Software geworden ist, wenn man die Softwarelizenzumsätze der SAP im Vergleich zu den Wettbewerbern auf der Basis von vier rollierenden Quartalen betrachtet. Der Gesamtumsatz betrug 7,0 Mrd. Euro (2002: 7,4 Mrd. Euro). Dies sind fünf Prozent weniger als im Vorjahr, währungsbereinigt stieg der Gesamtumsatz um drei Prozent.

Ein erfolgreiches Jahr mit Herausforderungen

Das Konzernergebnis lag im vierten Quartal 2003 bei 423 Mio. Euro (2002: 474 Mio. Euro) oder 1,36 Euro je Aktie (2002: 1,52 Euro). Das Pro-Forma-Konzernergebnis lag bei 481 Mio. Euro (2002: 493 Mio. Euro) oder 1,55 Euro je Aktie (2002: 1,58 Euro). Die Softwarelizenzumsätze sanken um drei Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 931 Mio.Euro (2002: 958 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stiegen die Softwarelizenzumsätze hingegen um 3,5 Prozent. Der Gesamtumsatz lag bei 2,2 Mrd. Euro. Dies sind drei Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, wechselkursbereinigt stieg der Gesamtumsatz jedoch um vier Prozent.
„2003 war für die SAP ein gleichermaßen herausforderndes wie erfolgreiches Jahr. Wir verzeichneten Rekordwerte beim operativen Ergebnis, beim Gewinn je Aktie wie auch beim Anstieg der operativen Marge. Der Zuwachs des Marktanteils gegenüber unseren vier größten Wettbewerbern erreichte ebenfalls einen neuen Höchststand“, sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. „Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse erzielte die SAP sowohl beim Gesamtumsatz als auch beim Lizenzumsatz ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr und übertraf damit auch hier den Wettbewerb.“

Wachstumschancen für 2004

Die SAP erwartet eine Steigerung der Softwarelizenzumsätze um rund zehn Prozent gegenüber 2003. Weiterhin erwartet die SAP, dass sich die Pro-Forma-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen) um rund einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr erhöhen wird. Zudem geht die SAP davon aus, dass das Pro-Forma-Ergebnis je Aktie zwischen 4,20 Euro und 4,30 Euro liegen wird. Der Ausblick basiert auf einem angenommenen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,25 US$ je einem Euro.
„Für das Jahr 2004 sind wir gut aufgestellt. Die Neuausrichtung des Entwicklungsbereichs hat unsere Marktnähe weiter ausgebaut. Unsere 2003 vorgestellte Technologieplattform SAP NetWeaver, unser innovatives Produktangebot und die unangefochtene Führungsposition in unserer Industrie sind weitere Erfolgsfaktoren in diesem Jahr. Wir gehen davon aus, dass sich im Jahr 2004 der bereits in der zweiten Jahreshälfte 2003 gezeigte Trend fortsetzen wird: Unsere Kunden investieren wieder verstärkt in Software. Unsere Auftragspipeline ist gut. Auf der Basis unseres marktführenden Produktangebots und einer Erholung der Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte werden wir in uns in Marketing, Vertrieb und in der Entwicklung auf die Wahrnehmung der Wachstumschancen konzentrieren.“

Quelle: SAP AG

Leave a Reply