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SAP HANA für neue Therapien

7. Februar 2014 von Friederike Orths 0

Jeden Tag sterben 20.000 Menschen an Krebs. Nach wie vor ist die Krankheit häufigste Todesursache weltweit. Die Forschung ist stets auf der Suche nach besseren oder neuen Behandlungsmethoden. Dafür werten Mediziner heute extrem große Datensätze aus.

„Durch Röntgenbilder oder CTs zum Beispiel entstehen enorme Datenmengen“, so Dr. Tim Conrad, Group Leader für Computational Proteomics an der FU Berlin. „Meine Zukunftsvision ist es, eine Technologie zu entwickeln, die verschiedenste Datenquellen integrieren kann. Wenn man diese Technologie dann auf SAP HANA implementiert, könnte neues Wissen entstehen, das uns im Kampf gegen Krankheiten hilft.“ Conrad erhofft sich auch Ansätze für neue Behandlungsstrategien und die Entwicklung neuer Medikamente. Seine Zusammenarbeit  mit dem SAP Innovations Center in Potsdam zeige bereits erste Erfolge: Die Wissenschaftler können viel größere Datensätze auswerten und nutzen als zuvor.

SAP HANA für neue Forschungsgrundlagen

Video: YouTube

Eine schnellere Auswertung von medizinischen Daten kommt letztendlich den Patienten zugute. Die Entwicklung soll deshalb weiter vorangetrieben werden, meint Irfan Khan, Senior Vice President und General Manager für Big Data bei SAP: „Wir wollen bei der Verarbeitung und Analyse von Daten noch viel vorausschauender werden.“

Vorgestellt wurden die Vorteile von SAP HANA im Gesundheitswesen zuletzt bei den SAP Media Roundtables in London. Unter dem Motto „Innovation for a better world“ kommen dabei Medienleute und Analytiker zusammen, um sich über den Einsatz neuer Technologien zu informieren. Eine kleine Gruppe von Medienleuten und Analysten aus ganz Europa bekommt im Rahmen der Eventserie tiefe Einblicke in neue Technologien und deren konkrete Vorteile.

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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