SAP-Markt Deutschland – Status und Potenziale

Feature | 5. Mai 2003 von admin 0

Herr Niehörster, unter der Schirmherrschaft Ihres Unternehmens wird die Veranstaltung „SAP-Markt Deutschland – Status und Potenziale“ durchgeführt. Im SAP-Umfeld finden täglich zahlreiche Symposien, Konferenzen, Workshops oder Ähnliches statt. Wie grenzt sich Ihre Veranstaltung davon ab?

Niehörster: Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen betrachtet „SAP-Markt Deutschland – Status und Potenziale“ das SAP-Umfeld ausschließlich aus Marketing- und Vertriebsperspektive. Hier stehen weniger technische Belange einer SAP-Lösung im Vordergrund als vielmehr Aspekte wie beispielsweise „Zielgruppendefinitionen“, „Marktpotenziale”, „Budgetentwicklungen“.

Also keine Veranstaltung für den SAP-Anwender?

Niehörster: Nein, bei der Konzeption der beiden Tage hatten wir ausschließlich die Belange von Anbieterunternehmen vor Augen. Im Rahmen meiner Arbeit treffe ich auf zahlreiche Marketing- und Vertriebsverantwortliche. In den Meetings stellt sich häufig heraus, dass die Grundfragen, die momentan von Interesse sind, bei vielen meiner Gesprächspartner sehr ähnlich sind: Wohin entwickelt sich der Markt? Wo gibt es in der aktuellen wirtschaftlichen Situation Unternehmen, die in ihre SAP-Installation investieren werden? Welche Themen bewegen die Anwender? Aus diesen Fragen wurde die Idee zu „SAP-Markt Deutschland – Status und Potenziale“ geboren.

Wo werden die thematischen Schwerpunkte liegen?

Niehörster: Der Blick in die Agenda zeigt unterschiedliche Blickwinkel, aus denen der Gesamtmarkt betrachtet werden soll. Einerseits stellt RAAD Consult als Analyst die Zusammenhänge aus Sicht der Anwender dar. Dabei greifen wir auf mehrere tausend Interviews zurück, die wir im Rahmen unserer Marktstudien-Projekte im SAP-Umfeld führen. Uns geht es darum, die Ist-Situation und die wichtigsten Trends der nächsten neun bis zwölf Monate darzustellen. Aus Sicht des Marktforschers spielt die Wahrnehmung von Anbieterunternehmen und die Veränderung von Marktanteilen eine wichtige Rolle. Und nicht zuletzt werden SAP-Vertreter darüber Auskunft geben, mit welchen Strategien und Instrumenten die SAP AG sich auf die Zukunft vorbereitet.

Welche Referenten konnten Sie für die Veranstaltung gewinnen?

Niehörster: Von Seiten der SAP haben sich Herr Michael Kleinemeier, Managing Director und Dr. Michael Schmitt, Leiter Geschäftsbereich Mittelstand, beide SAP Deutschland AG, zur Verfügung gestellt. Im Fokus ihrer Referate stehen die Themen „SAP: Mittelstandsstrategie“ und „SAP: Produkt- und Marktstrategie“. Herr Dr. Streicher von Lünendonk wird die Veranstaltung dazu nutzen unter anderem erste Ergebnisse der 2003’er Lünendonk-Erhebung vorab zu präsentieren. Natürlich werde ich auch auf der Rednerbühne stehen. Meine Schwerpunkte werden „mySAP-Nachfrage“ und „SAP-Markt 2003: Service-Nachfrage und Budgets“ sein. Bei der Agenda wurde darauf geachtet, dass im Anschluss an jeden Vortrag ausreichend Zeit zur Diskussion zur Verfügung steht. Denn das Element des gemeinsamen Gespräches ist für mich ein ganz wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung.

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