Wir kümmern uns

Feature | 5. Oktober 2010 von Oliver Koehler 0

Afrika

Robert Botha erinnert sich noch genau an sein persönliches Aha-Erlebnis. Von 1999 bis 2003 leitete und förderte er als Angehöriger des diplomatischen Korps der Republik Südafrika in Paris die Zusammenarbeit mit Frankreich in Sachen Gesundheit und soziale Entwicklung.

Bei einem Arbeitsessen berichtete er einem SAP-Vertreter von den Problemen seines Landes, die vielen Aidswaisen angemessen zu betreuen. Wie ließe sich die Zivilgesellschaft in einem Umfang mobilisieren, der dem ungeheuren Ausmaß der Epidemie gerecht würde? Rund 5,6 Millionen Südafrikaner sind mit HIV infiziert.

Entsprechend hoch liegen der Anteil der Aidswaisen an der Bevölkerung und das Risiko der Übertragung von der Mutter auf ihre Kinder. Botha, mittlerweile Vorsitzender des „James 1:27 Trust“ aus Pretoria, beziffert die Tragödie: „Vorsichtig geschätzt, liegt die Zahl der Minderjährigen, die ihre Mütter durch die Krankheit verloren haben, bei anderthalb Millionen. Wir müssen allerdings von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. Ähnliche Werte findet man überall in den Ländern südlich der Sahara.

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