Glasklare Analyse

Feature | 25. November 2010 von Stephan Magura 0

Consol_BusinessObjects

Ein stickiger Konferenzraum irgendwo in Pretoria. Die Köpfe rauchen, doch die Klimaanlage steht auf „Heat“. In Südafrika herrscht Winter. Es ist die Zeit, in der die Manager des Glasherstellers Consol die Fabriken besuchen, um deren Produktivität und Geschäftsentwicklung zu überprüfen. Heute Pretoria, morgen Clayville, übermorgen Wadeville. Oder doch erst Bellville? Routine, die sich alle drei Monate wiederholt. Die Teilnehmer sind wie immer bestens vorbereitet, die Unterlagen aktuell.

Dazu steuert das SAP NetWeaver Business Warehouse (SAP NetWeaver BW) aussagekräftige Informationen bei. Dennoch tauchen bei dem Treffen immer wieder Fragen auf. Gerade ist man der Mayonnaise auf der Spur, die sich seit geraumer Zeit auf Abwegen befindet. Während immer mehr Hersteller die Soße aus Eigelb und Öl in Plastikflaschen abfüllen, bietet Consol sie ausschließlich im traditionellen Glas an. Jetzt wäre wichtig zu wissen, wie sich der Verkauf in den letzten fünf Jahren entwickelt hat …

„Ich habe mein iPhone gezückt, den SAP BusinessObjects Explorer aufgerufen, den Flaschentyp eingegeben und die Abfrage formuliert. Nach wenigen Sekunden hatten wir die Antwort“, strahlt IT-Chef Johan du Plessis, als wir uns eine Woche später am Firmensitz in Germiston bei Johannesburg treffen. Demnach lief Mayonnaise im Glas bis 2008 sehr gut. Nach einem Rückgang im Jahr 2009 infolge der allgemeinen Wirtschaftskrise zog der Absatz 2010 wieder an. Schlussfolgerung: Konsumenten hochwertiger Mayonnaise greifen nach wie vor zum Glasgefäß. PET-Verpackungen sind eher bei Massenware gängig. Durchatmen, nächster Punkt der Tagesordnung.

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