CSR bei SAP: “Es gibt noch viel zu tun”

Feature | 25. November 2010 von Michael Zipf 0

CSO_Peter_Graf

Herr Graf, seit März 2009 sind Sie Chief Sustainability Officer der SAP. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

Peter Graf: Wir haben bei SAP bereits 2008 begonnen, uns intensiv Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und CSR zu machen. Seitdem haben wir viel erreicht. Aber mein Job bringt es mit sich, nie zufrieden zu sein. Es gibt noch so viel zu tun.

Zum Beispiel?
Zunächst ist es uns 2009 gelungen, unseren Energieverbrauch um 7 Prozent zu senken. Wir haben zudem ein Viertel weniger Papier verbraucht und den Kohlendioxidausstoß um 15 Prozent reduziert. Natürlich spielte da auch die Weltwirtschaftskrise eine Rolle, aber unser Ziel, mindestens 10 Millionen Euro einzusparen, haben wir mit rund 90 Millionen Euro klar übertroffen. Wir haben erheblich in Telepresence und Videokonferenz-Technik investiert und tun das weiterhin. Aber mit dem Anziehen der Wirtschaft steigt nun wieder die Zahl der Flüge – für uns der größte Faktor in der CO2-Bilanz. Zudem haben wir es noch nicht geschafft, alle Mitarbeiter auf den Weg zu nachhaltigem Verhalten mitzunehmen.

Und wie sieht Ihre Zwischenbilanz hinsichtlich der Rolle der SAP als Anbieter von Nachhaltigkeitslösungen aus?
Überaus positiv. Wir haben nicht nur Eigenentwicklungen wie Sustainability SAP SPECTRUM 4 /2010 special 31 Performance Management erfolgreich auf den Markt gebracht, sondern unser Portfolio auch durch Übernahmen enorm erweitert. Denken Sie nur an SAP Carbon Impact auf der Grundlage von Clear Standards oder an Lösungen unseres langjährigen Partners TechniData rund um Environment, Health, and Safety. Mit unserer „Sustainability Map“ geben wir den Kunden einen Überblick über ihre Anforderungen und die entsprechenden SAP-Lösungen.

Weiterlesen in der aktuellen SAP SPECTRUM

Jetzt den Artikel aus der aktuellen SAP SPECTRUM Ausgabe 4 | 2010 kostenlos downloaden.

Tags: ,

Leave a Reply